Seit Wochen fehlen dem Bremenligisten FC Bremerhaven Stammspieler mit teilweise sehr schweren Verletzungen. Entsprechend ernüchternd fallen die Ergebnisse seit Beginn der Rückrunde aus. Jetzt sorgt ausgerechnet der Vorsitzende des Fußballkreises Bremerhaven, Manfred Koßak (LTS) für einen Eklat. In der Nordsee-Zeitung bezeichnet Koßak, Freier Mitarbeiter des Blattes, die verletzten Spieler indirekt als Simulanten. Zwar bemüht er sich um eine relativierte Ausdrucksweise (“es wird gemunkelt” etc.), aber allein schon das in Klammern gesetzte Wort “Verletzte” zeigt, dass Koßak hier ganz und gar nicht unparteiisch ans Werk gegangen ist. Entsprechend groß ist jetzt die Wut beim FCB. Eine Entschuldigung Koßaks darf erwartet werden.
Meine fünf Pfennig zu der Sache: Ein Kreisvorsitzender, der als Freier Mitarbeiter für eine Zeitung arbeitet, ist per se schon eine unglückliche Kombination. Wenn dann auch noch die Unparteilichkeit flöten geht, muss sich Koßak dringend entscheiden: Zeitung oder Verband. Beides zusammen geht offensichtlich nicht.
Koßaks Artikel im Volltext
Die Reaktion des FC Bremerhaven mit ausführlicher Verletztenliste




Na, du bist doch auch Presse-Mitarbeiter und gibst auf Fußballecke.de deinen ungefilterten Senf ab!
Da ist doch noch ein kleiner Unterschied, oder? Wenn ein Verbandsvorsitzender eins seiner Verbandsmitglieder derart ungeschickt (da widerlegbar) diffamiert, sollte man es schon kritisieren dürfen.
Das sollte man schon auseinanderhalten können.