Es klingt ebenso einfach wie toll: Zuhause am Rechner sitzen, ein paar Mails lesen und dabei ein ordentliches Taschengeld verdienen! Was sich anhört wie eine Art Abmail-Prämie der Bundesregierung, ist im Gegenteil viel zu oft ein Rohrkrepierer. Denn, obwohl die angemeldeten Nutzer mit E-Mails bombadiert werden (und nicht selten noch zeitraubenden Firlefanz erledigen müssen, bevor die Mail als bestätigt und vergütet gelten darf), dauert es in der Regel viele Monate, bis die Mindestauszahlungsgrenzen erreicht werden.
Auszahlungen sind nicht die Regel
Wenn man diese Grenze überhaupt erreicht. Denn immer wieder stellen Paidmailer ihren Dienst ein, ohne auszuzahlen. Und dass Nutzer, die kurz vor Erreichen der Auszahlungsgrenze stehen, plötzlich gar keine Mails mehr bekommen, ist leider auch keine Seltenheit. Aber es gibt auch seriöse Paidmailer. Die sind meist schon einige Jahre am Start und können sich treuer Mitglieder erfreuen.
Erst Sturmflut, dann Ebbe im Postfach
Seit einigen Monaten teste ich eine größere Anzahl an Paidmailern. Meine ganz persönlichen Erfahrungen mit den Anbietern liefern den Stoff für diesen Blogeintrag. Mein erster Eindruck: Nach der Anmeldung wurde mein Postfach von jedem der Anbieter kräftig in Anspruch genommen. Nach unterschiedlicher Zeit (mal waren es wenige Tage, mal fast ein Monat) ebbte die Menge der bezahlten Mails dann doch merklich ab. Mittlerweile gibt es Paidmailer, von denen ich tagelang nichts bekomme. Da ist es natürlich schwer, die Auszahlgrenze zu erreichen. Andere dagegen schicken mir immer noch regelmäßig Mails.
Wieviele Bruchteile kann ein Cent haben?
Was für das Erreichen der Mindestsumme natürlich ganz besonders wichtig ist, ist die Höhe der Vergütung der einzelnen Mails. Und auch hier unterscheiden sich die Anbieter teilweise extrem. Zwischen dem Bruchteil eines Cents und mehreren Cent Vergütung sind hier möglich. Ich habe meine Erfahrungen mit den verschiedensten Anbietern gesammelt und für Euch in eine Übersicht gebracht. Übrigens: Einen Link auf den Paidmailer gibt es nur bei Anbietern, die bei mir nicht durchgefallen sind, die ich also (manchmal nur bedingt…) empfehlen kann. Reich werden kann man mit dieser Art “Arbeit” aber natürlich nicht. Da darf man sich keine Illusionen machen. Denn den Profit machen die Anbieter der Paidmails, nicht Ihr.
Ständig aktuell
Diese Liste wird ständig aktualisiert und ergänzt. Nach und nach will ich versuchen, die meisten Paidmailer getestet zu haben und Euch von meinen Erfahrungen mit ihnen erzählen. Ich hoffe, dass Euch so die Wahl etwas leichter fällt. Übrigens: Natürlich könnt Ihr Euch auch ohne Links manuell bei den Anbietern anmelden. Aber ich denke, ich habe gute Gründe dafür gefunden, es nicht zu tun.
UPDATE: Die Tests sind abgeschlossen. Mein Fazit: Bis auf earnstar.de ist keiner (!) der Paidmaildienste empfehlenswert. Und selbst bei earnstar.de dauert es sehr lange, bis man die Auszahlgrenze erreicht hat. Bitte immer bedenken: Die Paidmaildienste sind im Grunde nichts anderes als eine Form des Pyramidensystems. Wer kräftig wirbt, kann an den Usern unter ihm verdienen. Wer sich aber unten befindet, kommt nicht vom Fleck – es sei denn, er wirbt selbst kräftig. Lachender Dritter dabei ist grundsätzlich der Anbieter des Paidmaildienstes.
Meine Empfehlungen von “damals” bleiben als Dokumentation meiner damaligen Einschätzungen erhalten. Ich habe die Links auf die Anbieter allerdings entfernt.
Wichtig für die Anmeldung bei Paidmailern
Klar: Eine eigene Mailadresse ist Pflicht für die Teilnahme. Da bietet es sich an, extra eine für diese Zwecke einzurichten. Allein schon, um den Überblick über die Paidmails zu behalten. Auch die Angabe einer Telefonnummer fordern einige Anbieter. Wer keinen eigenen toten Anschluss (ISDN-Merkmale + Fritz!Box) nutzen kann, ist hier gut beraten, sich eine fiktive Nummer im Netz zu besorgen. Da gibt es einige Möglichkeiten, z.B bei Arcor, Sipgate etc.
bigking.info
MeinTest von bigking.info dauert noch nicht allzu lang an. Der erste Eindruck: Bemühter Mailer, dem die angestrebte Reichweite noch fehlt. Die Vergütung ist relativ gering (Bruchteile von einem Cent), dafür aber erhält der Teilnehmer einige Mails, und das irgendwann angesammelte Guthaben wird leicht verzinst. Ebenso kann man eigene Werbemails verschicken. Weil im Mitgliederbereich eine Menge Möglichkeiten warten, die ich auch noch nicht alle ausprobiert habe (und ich das Gefühl habe, dass hier was wachsen könnte), gibt es eine Empfehlung. Bitte UPDATE beachten!
bonimail.de
Die Häufigkeit der Mails ist in Ordnung. Aber die Vergütung ist nicht gerade doll – nach mehr als zwei Monaten sind gerade mal 1,40€ auf dem Konto. Da die Auszahlungsgrenze bei 15 Euro liegt, ist absehbar, dass ich hier noch viele, viele Mails lesen muss, bis was passiert. Momentan also kein Link für Bonimail.de. Der Anbieter bleibt aber in der Beobachtung. Bitte UPDATE beachten!
bonushunter.de
Die Anzahl der Mails ist äußerst übersichtlich. Da die Höhe der Vergütung ebenfalls recht überschaubar ist (meist ein Zehntel Cent), bekommen die Jungs von bonushunter.de keine Empfehlung.Bitte UPDATE beachten!
cashreading.de
So recht in die Pötte kommt cashreading.de nicht. Zwar erhalte ich relativ regelmäßig Emails, aber mein Punktekonto (wieviel die Mails wert waren, erfahre ich also erst später) will nicht wirklich wachsen. Das Positive an cashreading.de ist die niedrige Auszahlungsgrenze von 5 Euro. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es ewig dauern wird, bis ich diese Grenze erreicht habe.Bitte UPDATE beachten!
cash-town.de
Dieser Paidmailer hat Potential. Die Empfehlung gibt es trotzdem vorerst nur mit Abzügen. Denn, zwar ist die Auszahlungsgrenze mit 2,50 Euro äußerst niedrig, aber der Aufwand, um ein paar Punkte (die dann später erst variabel in Guthaben umgerechnet werden, zurzeit gibt es etwa 0,9 Cent pro Mail) zu bekommen, ist recht hoch: Man muss nicht nur die Mails bestätigen, sondern manchmal noch Aufgaben zu den Werbekunden erledigen. Das kostet Zeit und nervt ab und zu. Also, Luft nach oben! Bitte UPDATE beachten!
clubmail.de
Bei diesem Anbieter erfährt man erst nachträglich, wie hoch die Vergütung für eine Mail wirklich ist. Denn vorerst vergibt Clubmail.de lediglich Punkte für das Lesen und Bestätigen der Mails. Am Ende des Monats wird dann errechnet, wieviel jeder Punkt in Relation zu den Einnahmen wert ist. Das Ergebnis ist, dass die Mails oft einen Wert von 2 bis 4 Cent haben. Das ist eine relativ gute Rate. Allerdings gehört Clubmail.de zu den Anbietern, bei denen die Mails aktuell eher tröpfeln, anstatt zu fließen. Mindestauszahlgrenze: 15 Euro! Auszahlungen erreicht man hier also vielleicht nach einem Jahr. Bitte UPDATE beachten!
der-xte-mailtausch.at
Unübersichtliche, grausam designte Seite, dazu kaum Mails. Mehr muss ich eigentlich nicht wissen, um diesen Anbieter wärmstens nicht zu empfehlen… Bitte UPDATE beachten!
dresden-mails.de
“Der beste Mailer aus Sachsen” will man sein. Wahrscheinlich ist man auch der einzige, dann stimmt der Werbespruch auf jeden Fall
Die Mailhäufigkeit stimmt ebenfalls. Pro Tag habe ich in der Regel mindestens acht Mails von der Elbe im Postfach, nicht selten auch deutlich mehr. Da fällt die eher geringe Vergütung schon bald nicht mehr so ins Gewicht. Positiv: Das Einloggen auf die Webseite wird einmalig pro Tag mit 5 Cent vergütet. Da man sein Guthaben auch recht schnell gegen eigene zu verschickende Werbemails (mit frei wählbarem Text – da eröffnen sich Möglichkeiten
) eintauschen kann, gibt es für die Sachsen eine Empfehlung! Bitte UPDATE beachten!
earnstar.de
Klare Empfehlung für earnstar.de! Zwar könnten die Mails häufiger kommen, dafür ist die Lesevergütung von oft 3 Cent oder mehr absolut in Ordnung. Hier stimmt der Aufwand also im Vergleich zum Ertrag. Dazu kann man durch weitere Aktionen, bei denen man allerdings wieder seine Daten angeben muss, weiteres Geld verdienen. Wer das macht, hat die Auszahlgrenze von 20 Euro recht bald erreicht. Machen! Bitte UPDATE beachten!
earn-ads.de
Einerseits ist die Vergütungsrate mit 1,10 Euro für 10.000 erarbeitete Punkte nicht gerade fürstlich. So kommt man beim Klick auf einen Banner umgerechnet auf 0,011 Cent Gutschrift. Andererseits ist die Auszahlgrenze mit 5 Euro recht niedrig, und es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, Punkte zu bekommen. Probiert es aus, abmelden könnt Ihr Euch immer noch recht schnell. Bitte UPDATE beachten!
euroclix.de
Der Anbieter arbeitet mit Punkten, die er “Clix” nennt. Die kann man später in nette kleine Prämien eintauschen. Ebenso ist es möglich, die Clix in Geld umrechnen zu lassen. Dabei gilt, je mehr Clix man hat, desto besser ist der Wechselkurs. Allein schon wegen der netten Prämien gibt es von mir eine Empfehlung! Bitte UPDATE beachten!
fantick.eu
Der Name ist sicherlich grenzwertig. Fantick – aufgedröselt bedeutet das soviel wie “fanatische Zecke”. Wer jetzt an die Anhänger des FC St.Pauli denkt, liegt natürlich falsch ![]()
Aber es wird nicht besser. Die Vergütung ist sehr niedrig, die Webseite ist unübersichtlich und unansehnlich, dazu nervt der Anbieter selbst angemeldete Mitglieder mit ständigen Werbe-Popups. Absolut daneben! Fantick.eu könnte so etwas wie der ungeliebte Stiefsohn von bigking.eu zu sein. Zumindest ähneln sich Popups und Mails frappierend.
Mein Ratschlag: Gar nicht erst ausprobieren, denn fantick.eu kostet Euch nur Nerven. Bitte UPDATE beachten!
giga-mails.de
Die Webseite ist unansehnlich und grottig designt, zu verdienen gibt es hier auch relativ wenig. Ich habe mich hier bereits wieder abgemeldet. Bitte UPDATE beachten!
info-mails.de
Die Centbeträge (bis 0,03 €) für die Emails kleckern hier eher. Interessant aber ist der Anbieter trotzdem, denn man bekommt zusätzlich Punkte für das Bestätigen der Nachrichten. Diese Punkte können anschließend gegen eigene Werbe-Mails eingetauscht werden. Bei mir ist es bald soweit, dass ich meine erste eigene Werbung verschicken darf
Wer eine eigene Webseite betreibt, für den kann dieses System interessant sein. Deshalb Empfehlung. Bitte UPDATE beachten!
mailgold.de
Rohrkrepierer, der kaum Mails verschickt und dessen Raten zu niedrig sind, um trotzdem als lohnenswert gelten zu können. Finger weg! Bitte UPDATE beachten!
mcmailer.de
Man gibt sich schottisch, die Verdienstmöglichkeiten sind aber in Ordnung. Zwar hat auch mcmailer.de keine allzu hohen Raten pro Mail, aber die Multimails (mit mehreren Klicks zu je 0,2 Cent) sorgen für einen relativ geringen Aufwand. Mcmailer.de ist also eine Empfehlung als Zusatzpaidmailer. Wer sich nur auf diesen Anbieter verlässt, wird aber keine schnellen Erfolgserlebnisse feiern dürfen. Bitte UPDATE beachten!
paid2mail.com
Mit dem bloßen Lesen und Bestätigen von Emails ist hier nichts zu verdienen. Vielmehr muss man schon an den verschiedenen Aktionen teilnehmen, die angeboten werden. Da ich meine Adressdaten nicht so gern rausgebe, fällt das für mich flach. Deshalb auch kein Link. Bitte UPDATE beachten!
paidbonus.de
Der Seitenaufbau, das Konzept, die Mails… dies ist eine Schwesterseite von mcmailer.de
Auch für paidbonus.de gilt, dass man das Angebot additional nutzen könnte. Deshalb Empfehlung mit Link. Bitte UPDATE beachten!
profitmails.de
Die Maildichte hält sich in Grenzen. Entsprechend habe ich hier bisher noch keine großen Umsätze generieren können. Sollte sich das in den nächstenb Wochen ändern, sage ich Bescheid. Bis dahin: Keine Empfehlung! Bitte UPDATE beachten!
promio.net
Auch bei promio.net reicht es nicht, Mails zu empfangen und zu bestätigen. Um Vergütungen zu bekommen, muss man schon sehr aktiv an den beworbenen Aktionen teilnehmen und seine Daten ins www jagen. Nix für mich – keine Empfehlung! Bitte UPDATE beachten!
questler.de
Einer der Prominenten unter den Paidmailern. Recht gute Vergütungen und eine Menge Extra-Möglichkeiten, sich weitere Cents zu verdienen, haben Questler bei einer Menge Leute die Nummer eins werden lassen. Bei mir ist es noch nicht soweit, aber schaun mer mal. Bis dahin: Empfehlung! Bitte UPDATE beachten!
refstar-paidmailer.eu
Zwar muss man auch hier von Zeit zu Zeit Fragen zu Mails beantworten, aber der Aufwand ist überschaubar. Die Auszahlungsgrenze von 15 Euro ist allerdings schwer erreichbar – wenn man nicht von einigen “Glücksspielen” im Mitgliederbereich Gebrauch macht. Ich habe das getan und einige Punkte extra gewonnen. Für die Spieler unter uns also eine Empfehlung
Bitte UPDATE beachten!



Deswegen hören sehr viele User auch nach einer gewissen Zeit wieder auf, weil sie merken, dass man damit nicht “reich” werden kann.
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