Billigfleisch-Skandal zu Weihnachten bei IKEA

Das war richtig ekelhaft: Wochenlang verkaufte der Billigst-Möbel-Anbieter IKEA in seinen Restaurants Gänsekeulen mit Rotkohl als angebliches schwedisches Weihnachtsessen. Eigenen Angaben zufolge sollten die Vögel aus Deutschland kommen und artgerecht gelebt haben. Doch wie VIER PFOTEN bereits Ende November aufdeckte, stammten diese Gänsekeulen aus einer skandalösen und tierquälerischen Massenzucht in Ungarn, in der die Gänse bei lebendigem Leibe unter großen Qualen gerupft werden. Zwar zog IKEA die Gänsekeulen einige Tage nach Enthüllung des Skandals aus dem Angebot zurück. Allerdings hätte es nie soweit kommen dürfen.

Meinem Gewissen zuliebe: Nie wieder IKEA!

Die Möbel des schwedischen Billigherstellers IKEA sind für mich schon seit längerem keine Alternative mehr. Wer einmal umgezogen ist und danach versucht hat, die Presspappe und Sägespäne, aus der die Möbel bestehen, wieder in funktionale Formen zu bringen, ahnt den Grund. Billig ist eben nicht preiswert. Dass sich IKEA allerdings eine derartige Verbrauchertäuschung leistete und erst nach Recherchen anderer über aktiven Tierschutz nachdachte, lässt die Firma umgehend auf die rote Liste derer, die von mir keinen einzigen Cent mehr sehen, landen. So sympathisch mir blau-gelb im Fußball ist, bei Möbeln ist es zukünftig ein absolutes Tabu. Das bin ich meinem eigenen Gewissen schuldig.

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