o2-Surfstick: Nach dem Testmonat kommen die Rechnungen

Es klingt nach einem fairen Angebot: Bevor man einen längerfristigen Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter abschließt, darf man dessen Leistung erst einmal testen. Bei “Nichtgefallen”, so verspricht o2, könne man den Surfstick ohne weitere Angabe von Gründen zurück schicken. Dafür habe man einen Monat Zeit. Was sich im Werbeversprechen so toll anhört, hält der Betrachtung in der Realität leider nicht stand. Zumindest in unserem Fall scheint o2 seine Aussage komplett vergessen zu haben und nervt mit ungerechtfertigten Rechnungen, obwohl der Testmonat beendet ist und Surfstick und Simkarte längst zurück geschickt wurden.

Schnelle Lieferung

Einen Monat testen und sich dann erst entscheiden müssen, ob man bei o2 bleiben möchte – auf diese Aussage bin ich im Oktober 2009 herein gefallen. Mobiles Surfen via Mobilfunknetz, ohne ständig in der relativen Nähe der Fritz!Box bleiben zu müssen, das klang toll. Der Preis war mit 25 Euro im Monat okay, zumal man bei einer Online-Bestellung sogar noch 15% Rabatt auf diese Summe bekam. Innerhalb von zwei Tagen war der Stick dann auch bei mir. Ausgepackt, installiert, losgesurft.

Was sagt die Schnecke, die auf dem Rücken der Schildkröte sitzt? “Huiiiiii”!

Nein, ganz so einfach war es dann doch nicht. Denn die Simkarte musste natürlich erst noch per Anruf beim 02-Kundenservice aktiviert werden. Als auch diese Hürde genommen war, ging es endlich los auf die Datenautobahn. Zumindest theoretisch. Denn in der Praxis entpuppte sich sich die Schnellstraße als Kriechstrecke. Erinnerungen an längt vergessene Zeiten, in denen man mit einem 56k-Modem online ging, wurden wach.

Test abgeschlossen – der Surfstick konnte nicht überzeugen.

In den folgenden Tagen testete ich den Surfstick an verschiedensten Orten. Im Haus war die Übertragungsrate trotz versprochener maximaler 3,6 mBit/s kläglich. Leicht besser wurde es vor der Haustür, allerdings war auch hier keine Rede von einer schnellen Anbindung. Es war schnell klar, dass der Surfstick wieder gehen müsste. “Na, zum Glück hast Du erst den Testmonat genutzt und noch keinen Zweijahres-Vertrag abgeschlossen”, dachte ich noch. Fristgerecht schickte ich Surfstick und Simkarte zurück an o2.

Testmonat interessiert o2 nicht

Damit dürfte alles erledigt sein, dachte ich. Klassischer Denkfehler: Damit fing alles erst an! Denn obwohl kein Vertrag bestand, buchte o2 für den November ab. Natürlich ließ ich zurück buchen. Ab dem Moment schickte o2 regelmäßig “Mahnschreiben”. Mein Versuch, der Firma klar zu machen, dass sie sich im Irrtum befindet und bereits das unrechtmäßige Abbuchen von meinem Konto gesetzeswidrig ist, scheiterte daran, dass o2 auf mein Schreiben nie reagierte. Stattdessen… siehe oben: Mahnungen.

Und nun? Ein Vertrag besteht nicht. Geld darf o2 von mir also nicht erwarten. Sollte ich der Firma noch einmal schreiben? Es ist wahrscheinlich, dass erneut nicht reagiert wird. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten!

Update

Die Geschichte mit o2 ging wirklich noch weiter. Die Firma versuchte es mit weiteren Abbuchungen und beauftragte, nachdem ich alles fein säuberlich zurückbuchen ließ, ihren Firmenanwalt, um mir zu drohen. Einen Mahnbescheid wolle man gegen mich erwirken, das Geld notfalls also pfänden.

Ich antwortete auf das Schreiben mit meinem Standpunkt: Testmonat genutzt, rechtzeitig zurück geschickt, kein Vertrag zustande gekommen. Dazu hatte o2 den Rechnungsmonat etwa drei Wochen vor (!) meiner Bestellung beginnen lassen – eine technische Notwendigkeit, wie man mir beim Service (der es immer mal wieder versuchte, mich per Telefon davon zu überzeugen, dass ich doch einen Vertrag abgeschlossen habe, das aber irgendwie nicht begründen konnte) ernsthaft erzählte.

Nach einigem Hin und Her schrieb mir o2 einen Teil der mittlerweile angehäuften “Rechnungssume” gut. Auf den Rest aber würde man bestehen. Als ich gerade überlegte, um des lieben Friedens Willen die jetzt noch geforderten etwa 45 Euro zu bezahlen, kam wieder eine neue Rechnung ins Haus. Neue Vertragsnummer, neue Summe. Offensichtlich wusste bei o2 keiner, was der andere gerade machte. Zwei unterschiedliche Rechnungsvorgänge für ein und dieselbe Geschichte? Die dazu noch beide den gleichen Rechnungsinhalt hatten? Absurd! Mein gerade aufkommendes Einlenken war damit gleich wieder nieder getrampelt worden.

Jetzt war es wieder an der Zeit für den Anwalt. Der Ton fiel schon etwas ruppiger aus, aber an der Sachlage hatte sich ja nichts verändet. Also noch einmal alle Fakten (inklusive der zu früh beginnenden Rechnungsperiode und der zwei unterschiedlichen Rechnungsvorgänge) zusammengetragen, ausformuliert und abgeschickt. Dieses Mal aber drohte ich selbst – und zwar damit, den Fall an die Öffentlichkeit zu bringen. Ein erstes Gespräch miteiner überregional erscheinenden Sonntagszeitung hatte es bereits gegeben, es war also keine leere Drohung.

Jetzt passierte erst einmal nichts mehr. Eines Tages komme ich nach Hause und finde in meinem Briefkasten wieder ein Schreiben von o2. Doch dieses Mal war der Inhalt in Ordnung: Man hatte mein Rechnungskonto auf Null gesetzt, also akzeptiert, dass es von mir kein Geld geben wird für einen Testmonat, der durch und durch unbefriedigend verlaufen ist!

In der Zwischenzeit aber haben sich hier die Kommentare zu dem Thema gehäuft. Offensichtlich bin ich bei weitem nicht der Einzige, der einen Testmonat machen wollte und sich plötzlich in einem konstruierten Vertragsverhältnis wiederfinden sollte. Was hat o2 da vor? Will man durch den Test wirklich Kunden gewinnen? Unwahrscheinlich, denn das Produkt selbst, der Surfstick und die Geschwindigkeit, sind den Konkurrenten am Markt deutlich unterlegen. Ein Freund von mir nutzt seit seinem Umzug ein ähnliches Angebot von Vodafone und berichtet mir von Surfraten, die “mein” Stick nie, auch nicht ansatzweise, erreicht hatte.

Es scheint so, als setze o2 darauf, dass möglichst viele Leute eingeschüchtert sind, den Fehler bei sich selbst suchen und zukünftig zahlen für eine Leistung, die sie gar nicht in Anspruch nehmen – denn der Stick ist ja längst zurück geschickt worden. Für diese These spricht der dilettantische Kundenservice, der lediglich seinen Spruch aufsagen kann, bei Nachfragen aber überfordert ist. Ich kann nur jedem raten, sich zur Wehr zu setzen. Es lohnt sich!

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21 Responses to o2-Surfstick: Nach dem Testmonat kommen die Rechnungen

  1. Miri says:

    Hallo alle zusammen,

    mir ist auch genau dasselbe passiert. Bin gerade dabei eine Klage einzureichen gegen o2. Mal sehen was daraus wird. hat jemand mal ein Nachweis ( Internetadresse, Flyer etc.), wo das mit dem kostenlosen Probemonat steht? Im Vertrag steht es leider nicht drin.. Würdet mir damit sehr weiterhelfen!! :)

    Danke im Voraus!

  2. Ben says:

    Hallo ihr Betroffenen, ich gehöre auch zu der Sorte die O2 vertraut hat und bin gerade an ein weiteres schreiben meiner Kündigung des Sürfsticks Vertrag, das von meiner sicht garnicht existieren dürfte, da mir der Herr im O2 Shop so erklärt hat das ich es für 1 Monat den Stick testen könne und wenn ich nicht zu frieden bin ihn wieder zurück geben könnte und weitere kosten nicht mehr auf mich zu kommen würden, aber das ist nicht so der Fall gewessen. Bekomme dauernd Rechnungen die ich gar nicht verstehe wo her sie eigentlich kommen ????????? Werde Morgen meine Kündigung per Post verschicken und in den O2 Shop gehen in dem alles angefangen hat und schauen das ich diesen vertrag los werde, ist doch schon traurig was so einen passieren kann wen man so gut mütig sein Vertrauen schenkt.

  3. Carsten Wetzel says:

    Hier auch noch Einer. Probemonat ab Freischaltung der Karte Mitte September, gekündigt wegen ständigen Abbrüchen per FAX und Post und die Hardware zurück.
    Keine Bestätigung erhalten, dafür im Dezember eine Abbuchung über 10,97. Die habe ich rückgebucht, Anfang Januar kam dann eine Rechnung dazu, zu dem fristgerecht gekündigten Vertrag.
    Jetzt sinds schon 30Euro, weil die Rückbchung mit 19Euro Gebühr zu Buche schlägt.
    Nach Mailkontakt wurde mir die Kündigung für Mitte November bestätigt, keine Begründung, wie ein solches Fantasiedatum entstehen konnte.
    Jetzt las sich die Abbuchung erstmal zu, die Summe ist mir für Anwalt zu gering, habe aber nochmal eine Erklärung und die sofortige Erstattung gefordert, da ich andernfalls die Geschichte ebenfalls über alle Foren im Netz verteilen werde, die ich finden kann.

  4. Aurel says:

    jetzt hab ich heut endlich mal aus lauter verzweiflung ins internet geschaut, ob ich vielleicht einen anwalt finde, der mit helfen kann gegen diese ständig kommenden und dazu noch immer höher werdenden “O2 surfstich scheißdreck!!!” Rechnungen vorzugehen. Dabei hab ich dann eure Berichte entdeckt und gleichmal durchgelesen! Ich hab festgestellt, dass es mir ,laut euren Berichten, leider ganzgenauso geht. Hab mein o2 surfstick schon vor über eineinhalb jahren an die Geschäftstelle zurückgeschickt weil bei mir mit diesem komischen shitstick keine Internetverbindung zustande kam und wenn mal doch, dann in einer wirklich schneckenmäsigen geschwindigkeit!! Anfangs dachte ich” ja zurückschicken in keine Sache, befinde mich ja noch knapp innerhalb der Testzeit”. Leider war das nicht der Fall! Ich hatte die Testzeit um 5 Tage überzogen hieß es dann in einen darauf folgendem Schreiben von O2! Von meinem Surfstick hab ich seitdem nichtsmehr gehört oder gesehen!! Die Rechnungen dagegen kommen weiterhin regelmäßig und dazu auch noch total unterschiedlich hohe Rechnunsbeträge, die ich auch echt nicht mehr nachvollziehen kann! ich benutze und besitze ja nicht mal mehr einen Surfstich. Also “Warum” frag ich mich ständig! Hab auch , genauso wie die Meisten von euch, schon einiges Versucht, um selber dagegen vorzugehen. Aber immer noch ohne Erfolg!
    Heute kam auch schon wieder ein Brief, in dem sie mir mit enkasso drohten.
    Ich bin echt am Ende meiner Nerven und weiß wirklich nichtmehr weiter! Kann mir vielleicht einer von all den ebenfalls Betroffenen einen Rat, Tipp oder ne Nummer von einem guten Anwalt geben? Bin voll dankbar für jede Antwort!!

  5. Anne says:

    Bei mir war`s genauso…stehe immer noch in Verhandlungen mit O2. Heute kam eine neue Rechnung…

  6. Daniel says:

    Also heute ist mir das auch alles passiert…
    Bin umgezogen in eine neue Stadt, und da die typischen Internetanbieter eben ein paar Tage brauchen, dacht ich mir bei dem schönen Aufsteller vom O2-Shop in der Stadt “warum nicht”… Wie wahrscheinlich bei euch allen den symbolischen 1 Euro bezahlt… Heute nach 2 Wochen Nutzung den Surfstick zurückgebracht… Dachte alles gut. Ich geh heim und da hab ich in meinem EMail-Postfach ne Rechnung von O2 in höhe von 29,54 Euro… Die Details auf der O2-Homepage kann ich mir nicht angucken, weil ich ja alles schon zurpückgebracht hab und weder noch was von der Sim hab, noch meine “Nummer”… Werd Samstag dann nochmal in dem O2-Shop aufschlagen und berichten was es gibt… Oder habt ihr schon weitere Infos???
    Tja, ich bin kein O2 Kunde und werd es nach so Aktionen wohl auch so schnell nicht werden…

    Gruß Daniel

  7. Thewes Nicolas says:

    Tja auch ich hab gerade ne 88.- € Rechnung für nen kostenlosen Surfstick erhalten…
    Hab heute mein erstes freundliches Fax zugeschickt , bin gespannt was passiert.

    Bin mal gespannt wie es weitergeht .
    Schön dass es diese Seite gibt da kann man Frust ablassen.

    Werd euch auf dem LAufenden halten

    Gruß Nico

  8. Petz says:

    Mann! Bin ich erleichtert, dass ich das nicht alleine durchmachen muss!

    Am 09.08. war ich im O2 Shop um mein neues Handy abzuholen und wurde da auf ein, wie ich fand, tolles Angebot aufmerksam: O2-Surfstick einen Monat unverbindlich testen und oben drauf 3 Monate Kostenlos Handyinternetflat testen!
    Da sagt man nicht nein. – Dachte ich!
    Ich lies mich beraten. Der nette Herr sagte mir es fallen keine Kosten an außer einem Euro “symbolisch” und das ich wenn ich am Samstag den 14.08. wiederkäme um die Simkarte zu holen keine einrichtungsgebühr zu zahlen hätte. Zudem würden für jeden Tag den ich über die Testphase den Surfstick behalten würde anteilig (was ne tolle Formulierung) 50cent anfallen. Ich nahm also mein neues Handy und den Stick mit. Samstag wieder hin, Simkarte mitgenommen und lossurfen. – Nanu… das is ja ne komische Simkarte… und der Stick geht auch gar nicht. War mir aber eigendlich auch egal, da es mir in erster Linie um die 3 Monate Handysurfen ging. Am 21.09. ging ich wieder zum O2 shop um den Stick zurückzubringen und die Woche die ich den Stick länger hatte zu bezahlen. Dort sagte man mir ich hätte nun einen 24 Monatsvertrag und der Surfstick habe nicht funktioniert, weil ich eine Microsim dazubekommen hätte (Also eine Sim für iPhones). Das wäre aber kein Problem weil man mir das gutschreiben könne! – Ich wollte das aber nicht gutgeschrieben haben, sondern bestand auf die Aussage meines Beraters. Demnach hätte ich 3,50 zu bezahlen, weil meine Simkarte ja erst am 15. des vorherigen Monats freigeschaltet wurde und der mir versicherte es sei unverbindlich und koste mich 50cent pro Tag den ich drüber sei. Ein anderer Berater zeigte verständnis und Faxte ein schreiben an O2, die wie zu erwarten mein anliegen ablehnten. Also schrieb ich am 24.09 an O2 in eigener Sache und dachte ich warte mal ab. Doch dann bekam ich heute meine Rechnung. 19.97€ für die angeblich kostenlose und unverbindliche Testzeit des Surfsticks!

    Anruf 1 im Callcenter: Man hielt sich sehr bedeckt und riet mir die beschwerde schriftlich einzureichen! – Das hab ich ja bereits!

    Später auszüge von der Bank holen. Abbuchung von O2 am 23.09. Betreff “O2 My Handy” 5€.

    Anruf 2 im Callcenter: Die Dame mit der ich Sprach nahm nochmal meine beschwerde auf und mitten im Gespräch war die Leitung tot!
    Merkwürdig?! – Nochmal angerufen… die Dame war angeblich nicht mehr da. Innerhalb von 2 minuten Warteschleife!!! :(
    Den Surfstick hab ich immernoch weil mir den die Leute im Shop nicht abnehmen wollten!

    Was soll ich tun? Zurückschicken und die Lastschrift blockieren?
    Überlege auch am Montag den Verbraucherschutz zu informieren!
    Ich sehe das nicht ein! Das ist doch nur Billanzverschönerung!!! – Oder??

    PS: Hat irgendwer interesse an einer Sammelklage im Fall der Fälle???

  9. togo says:

    Moin Martin,

    ja, o2 hat sich da schon was Feines ausgedacht. Ich sehe es ja an der Häufigkeit, mit der die Menschen auf diesen Artikel stoßen, dass wir anscheinend weit davon entfernt sind, Einzelfälle zu sein. Entweder ist o2 also ein unorganisierter Trash-Dienstleister, oder aber es ist Kalkül. So oder so kann ich nicht verstehen, warum noch keines der “Hauptmedien” auf die Thematik aufmerksam geworden ist.

    Deine Mailadresse erscheint hier übrigens nicht und wird von mir natürlich auch nicht verkauft o.ä.. Sie wird nur dafür genutzt, dass Du, wenn Du das willst, über Antworten auf Deinen Beitrag informiert wirst.

  10. Martin says:

    Ich hatte ähnliche Erfahrungen. Glücklicherweise konnte ich den Surfstick vor Ort in einem O2 Shop zurückgeben – die Rechnung mit der Grundgebühr war aber auch für mich unerwartet. Und auch bei mir wurde der zweite Monat berechnet, obwohl ich den Stick innerhalb der Testfrist zurückgegeben hatte! Vom technischen Aspekt her gesehen war der Verbindungsspeed OK (Berlin).

    Der Hammer kommt aber noch. Ich bekam also Anfang 2010 endlich die Bestätigung von O2, dass meine Testzeit im Oktober/November 2009 inkl. Kündigung klar sei. Aber: heute, am 23. September 2010 bekomme ich wieder eine Rechnung (3,14 Euro). Ich konnte mich garnicht mehr einloggen um nachzusehen. Kann es sein, dass mein Account nun an eine fremde SIM gekoppelt ist?

    Ich bin so Einiges gewöhnt im Internet und habe schon sehr oft online bestellt, aber was hier an Schlendrian oder bewusster Abzocke abgeht erinnert an “Crooklin” — if you know what I mean … Nicht zu fassen, dass ein Unternehmen aus Deutschland sowas zulässt. Erinnert an Madoff, Enron … und beweist einmal mehr, dass der Preis nicht alles ist und man für fairen Service mitbezahlen sollte.

    Nicht nur die verschwendete Zeit, mit diesen Teilzeitkräften zu kommunizieren, sondern diese ganze negative Energie die dabei entsteht ist es Wert, vor der Entscheidung ganz genau im Web zu recherchieren. Leider gibt es aber negative Kommentare zu jeder Firma.

    Dank an Till, den Betreiber dieses Blogs, dass man zum Thema hier mal Luft ablassen kann: o2 – Luft

    LOL :-(

  11. Michael says:

    Solang man Rechnungen bekommt von 0 € ist es ja okey.
    Dann sieht man das mit dem alten Stick und Simcarte keiner irgendwie ein misst baut. Ich meine jetzt von 02 Mitarbeiter. Gegen sowas hilft nur eins. Geht zu einem guten Rechtsanwalt. Achtet auf den Namen des Rechtsanwaltes den heisst der zum Beispiel Herr langsam dann nicht hingehen. Am Besten zu einem Anwalt gehen der einen Nachnahmen hat, der dann auch so reagiert. Glaubt mir der Nachnahme lässt dich sehen wie einer ist. Aus Erfahrung. Mein Chef hiess Herr Miß so hat er sich auch benommen. Der andere Chef hiess Herr Glück hatte dauernd nur Glück im Gechäft. Aufstieg uns soweiter. Mein Nachbar heisst Herr Kratzer ohhhh der hat mir schon einen Kratzer gemacht. Er sagte zu mir dich werd ich fertig machen seitem ein Kratzer zwischen mir und ihm-:)

  12. Coco says:

    Hier meine Erfahrungen mit O2:
    Auf der Homepage des Unternehmens wird damit geworben, dass man als O2-Kunde völlig kostenlos und unverbindlich einen Monat lang den O2-Surfstick (zum Internetsurfen via Laptop) testen könne, erst ab dem zweiten Monat würden Kosten, Grundgebühren, anfallen. Man könne innerhalb von 31 Tagen ohne Angabe von Gründen kündigen, sodass man keinerlei Verpflichtungen einzugehen brauche. Erst, wenn man innerhalb dieser 31 Tage nicht kündige, beginne ein 24-Monats-Vertrag zu laufen.
    Nun ja, hört sich ja gut an, so dachte ich zumindest.
    Da ich seit Jahren O2-Kundin bin und bislang auch zufrieden mit diesem Unternehmen war, wollte ich den Surfstick also ausprobieren.
    Bei der Lieferung fingen die Probleme jedoch schon an. Das von O2 beauftragte Dienstleistungsunternehmen (Hermes) benötigte 10 Tage für die Zustellung (es bedurfte jedoch zusätzlich unzähliger Telefonate, damit es überhaupt so ‘schnell’ vonstatten ging).
    Als ich den Surfstick dann ausprobierte, merkte ich sehr schnell, dass er seine Versprechungen nicht halten konnte. Die Geschwindigkeit war völlig indiskutabel, einige Seiten wurden erst gar nicht geladen und ganz plötzlich wurde die Verbindung unterbrochen.
    Ich war folglich nicht zufrieden und schickte den Surfstick eine Woche, bevor die 31 Testtage abliefen, per Retourenschein an O2 zurück.
    Nun sollte es richtig ‘lustig’ werden…
    Zunächst einmal brauchte das Unternehmen Hermes eine ganze Woche, um den Surfstick von Duisburg nach Nürnberg (O2-Firmensitz) zu befördern. Und zu allem Übel entdeckte ich auf meiner Augustrechnung, dass O2 mir ganz dreist für den angeblich ‘kostenlosen und unverbindlichen’ Probemonat für den Surfstick die Grundgebühr in Rechnung gestellt hatte.
    Da dies ein klarer Vertragsbruch war, kontaktierte ich O2 per E-Mail, um darzulegen, dass ich lediglich den kostenlosen Probemonat in Anspruch genommen hätte. Die Antwort lautete, es sei nie die Rede davon gewesen, dass die Grundgebühr nicht erhoben würde; das ‘kostenlos’ beziehe sich lediglich auf den Surfstick als solchen (?!?!). Daraufhin schrieb ich natürlich wieder eine Mail, um meinen Unmut kundzutun.
    Nach einigen Tagen bequemte sich ein Mitarbeiter, mir zu antworten. Er sagte mir eine Gutschrift zu und entschuldigte sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Ich fragte, wann ich mit der Gutschrift rechnen könne. Es antwortete ein anderer Mitarbeiter, dass mir keine Gutschrift zustände, da ich den Surfstick nicht länger als 30 Tage genutzt hätte (?!?!). Ich wurde immer verärgerter. Die Krönung folgte noch, als ich 8 Tage nach Rücksendung des Surfsticks die kryptische Mitteilung eines wieder anderen Mitarbeiters erhielt, der sich dafür bedankte, dass ich den Surftstick zurück gesandt hätte. Ferner erkundigte er sich, an welche Adresse er denn den neuen Surfstick senden solle (?!?!?!)
    Mittlerweile habe ich eine postalische Beschwerde eingelegt, und nach sehr viel Hin und Her erhalte ich nun eine Gutschrift mit der nächsten Rechnung.

    Mich beschleicht leider der Verdacht, dass O2 ganz gezielt darauf spekuliert, dass sich einfach recht viele Leute nicht beschweren und das Unternehmen somit bewusst falsche Rechnungen ausstellt. Denn es wurde wirklich erst nach ganz massiver Intervention meinerseits überhaupt reagiert.

  13. yngwievanhendrix says:

    ich habe auch das gleiche Problem, habe den stick im septermber getestet und musste, als heavy youtube user, feststellen dass es nur schrott ist.Also nach 29 tage abgegeben sonderkündigung bekommen und so war es für mich alles erledigt. Ende April bekamm ich dann einen wunderschönen Brief von dem freundlichsten Unternehmen der Welt “Inkasso” dass ich 550 euro bezahlen muss wegen unbezahlter Rechnung an O2.
    Natürlich bin ich dann zum O2 shop gegangen wo ich den Stick geholt habe, mit Geschäftsleiter geredet und er meinte dass er alles für mich erledigt.
    Heute einen Monat später bekamm ich einen Brief von irgendso ne Anwaltskanzlei für die ich jetzt 770 euro bezahlen muss. Nach einer Stunde telefonieren und einen Besuch beim O2 shop stellte es sich heraus dass die Welt in Deutschland doch nicht so strukturiert und organisiert ist. Und ich muss mich selber um alles kümmern damit dieser Albtraum endlich endet, d.h. Kopien der Sonderkündigung an alle Unternehmen schicken, Erklärungsbriefe schreiben.

  14. ок Ну осталось тока выпить и закусить

  15. Marlla says:

    Guten Tag!

    Auch ich habe den o2 Surfstick lediglich TESTEN wollen. Vertrag ist seit November gekündigt und trotzdem wurden auch mir bisher 2 Rechnungen zugesendet bzw es wurde jeweils vom Konot abgebucht, was ich mit der Kündigung des o2 Vertrages und der Abgabe des Surfsticks untersagt habe!
    Die erste Rechnung von 82 Cent habe ich gezahlt, die nachfolgende Rechnung von 1,67€, habe ich jedoch Rückbuchen lassen. Heute ist eine Rechnung gekommen über 16,67 €.. ich soll eine Rücklastschriftgebühr von 15 € zahlen! Die Dame bei der Hotline schien deinteressiert und sagt nur ich solle den Betrag zahlen.
    Wozu denn zaheln wenn der Vertrag längst gekündigt ist?!
    Darauf gab es keine Antwort von der angestrengt, freundlich wirkenden ServiceCenter Dame….
    Als nächstes werde ich zu der O2 Geschäftsstelle gehen wo ich den Surfstick im Oktober 2009 entliehen habe.
    Ich werde bestimmt nichts zahlen was ich nicht nutze.

    Gruß!

  16. Markus says:

    Polizei ist immer gut aber vieleicht ist die Presse noch besser. Wenn sich einige Leute finden würden könnte man zusammen mit Anwälten und der Presse den Ruf dieses Vereines ganz schön ankratzen. Die Presse scheuen die wie der Teufel das Weihwasser. Prozesse sitzen die aus bis dir schwarz wird und du die Lust verlierst. Nen Tag Urlaub nehmen wegen nen Gerichststermin um 50€ zu erstreiten ist schon nen Nullrunde für dich. Das wissen die und ihre Anwälte sind eh fest angestellt un müssen so und so bezahlt werden also haben die Zeit. Könnt denen echt die Kretze wünschen…

    • Michael N. says:

      Hallo Markus, Du schriebst im Januar 2010 Du wolltest klagen. Was ist daraus geworden? Hast Du oder nicht? Wäre doch interessant für diese Seite udn ebenfalls Betroffene, was sich ergeben hat…

      Grüße von Michael

  17. Markus says:

    Ja es ist auch bei mir großer Mist. Habe schon über 70€ Rechnungen hier für zwei Wochen Stick testen. Nach Aussage des Verkäufers alles völlig kostenlos. Der Sick ist schon lang wieder bei O2 und die interessiert es überhaupt nicht. Bei der Hotline wusten sie nicht mal was von einer solchen testaktion. Jetzt klage ich wegen Betruges und vorsetzlicher Verbrauchertäuschung gegen O2. Chancen stehen gut. Wer klagt immer auch eine Bearbeitungspauschale einklagen… !!!

  18. Sebi says:

    Wie du ja bereits gelesen hast, hatte ich auch massive Probleme mit dieser Firma und letztendlich auch genug Geld draufgezahlt für meine Nachlässigkeit, dass ich vorher nicht gesucht habe, ob schon jemand Probleme damit hatte.
    Auf Briefe haben sie aber immer reagiert. Allerdings musst du schon einen Monat Antwortzeit einrechnen. Ich empfand die Hotline zudem als relativ kompetent und freundlich (kein Vergleich zu Click&Buy – siehe auch mein Blog). Wenn du lange genug dein Problem erklärst, stellt sich auch gewisses Verständnis ein. Auf den doppelten Kosten des normalen Tests bin ich trotzdem sitzengeblieben. Ohne Rechtsschutzversicherung war es mir zu heikel, irgendetwas zu unternehmen.
    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Kampf. Schon, dass du zurückbuchen lassen hast, ist ein wesentlich größerer Schritt, als ich unternommen habe. Eventuell hilft es auch mal ein wenig an populäre Stellen wie PC-Welt, Stern-TV und sowas zu schreiben. Es kostet ja nichts und hat mich auch schon immer gejuckt.

    Ciao,
    Sebi.

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