Da hat man einmal nicht aufgepasst – und schon ist es Weihnachten! Beim Bummel durch den lokalen Supermarkt jedenfalls fühlte ich mich letztens schon ein wenig wie kurz nach dem Aufwachen aus einem Stasis-Feld: Überall standen bereits große Mengen an Lebkuchen und anderem Weihnachts-Gebäck zum Verkauf bereit. Dabei ist es gerade mal Anfang September, das Christkind hat also noch schlanke dreieinhalb Monate Zeit, sich auf den Weg zu machen. Schon ziemlich krank, was der Einzelhandel da abzieht: Im September und Oktober werden also erst einmal die Restposten der letzten Weihnachtszeit (Fachleute nennen es gern unromantisch Abverkaufssaison) unter die verfressene Meute gebracht, ehe simultan zum Schmuddelwetter irgendwann auch mal die frische Ware in die Regale trudelt. Nett…
Passend dazu flatterte heute der Prospekt von Lebkuchen Schmidt in unseren Briefkasten. Der allerdings ist gern gesehen und wurde auch schon sehnsüchtig erwartet. Denn die Produkte der Traditionsfirma aus Nürnberg gehören für uns fest dazu, wenn es (so ganz grob) Richtung Weihnachten geht. Natürlich bestellen wir jetzt noch nicht – es ist Spätsommer, und irgendwie passen Gartenstuhl, kurze Hose und Elisen-Lebkuchen nicht so ganz perfekt zueinander. Aber ab Mitte November schauen wir uns den Prospekt gern etwas genauer an




Das die Produktion schon im Vorfeld beginnt ist eine Sache. Aber das jetzt schon auszustellen die Andere. Ne echt… das finde ich definitiv zu früh! Am Schluss lassen die noch Weihnachtslieder laufen im Supermarkt und verkaufen Tannenbäume… *augenroll*
Demnächt geht das bestimmt schon im Februar los. Widerlich.