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	<title>togoblog &#187; Computer</title>
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	<description>Togo bloggt Togos Blog... aus Emden ;)</description>
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		<title>Kick it Out &#8211; eine Android-App zum Ärgern</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 07:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Samsung Galaxy SII. Und das mit dem stolz sein ist fast gar nicht übertrieben, denn das Telefon macht eine Menge Spaß und gilt zurzeit zurecht als das Top-Modell unter den Smartphones. Wer &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2011/11/07/kick-it-out-eine-android-app-zum-argern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin:22px 22px 22px 22px;"><script type="text/javascript"><!--
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</script></div><p style="text-align: justify;">Seit einigen Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Samsung Galaxy SII. Und das mit dem stolz sein ist fast gar nicht übertrieben, denn das Telefon macht eine Menge Spaß und gilt zurzeit zurecht als das Top-Modell unter den Smartphones. Wer es einmal ausprobiert hat, versteht auch, warum es Apples iPhones hinter sich lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin immer wieder platt, was die Smartphones mittlerweile alles können. Wenn ich da an früher denke&#8230; mein erstes Mobiltelefon überhaupt war ein Siemens C10D. Große Tasten, kleiner Monochrom-Bildschirm, und es konnte sogar SMS verschicken! Das war damals, im Jahr 1999, wirklich noch eine Besonderheit. Die damaligen Telefone waren weit vom Leistungsumfang ihrer modernen Verwandten entfernt. Später legte ich mir ein Nokia 3650 zu, das als eines der ersten Smartphones galt. Und wirklich, im Vergleich zu den vorherigen Telefonen war bereits das ein Quantensprung. Mit Symbian der ersten Generationen war so einiges möglich. Zum Beispiel konnte man sich über eine Internetverbindung zusätzliche Programme aufs Telefon holen. App nannte man das damals allerdings noch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt habe ich also ein Samsung Galaxy SII. Und es ist eine faszinierende bunte Multimediawelt, die sich mir jetzt öffnet. Das Betriebssystem Android ermöglicht es Programmierern Software zu entwickeln, ohne zwangsläufig über den Shop des Herstellers gehen zu müssen. Das ist schließlich eines der größten Handycaps der iPhones: jeder Fliegendreck muss von Apple abgesegnet werden.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_1387" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/SC20111107-075925.jpeg"><img class="size-medium wp-image-1387" title="Kick it Out: der nackte Bildschirm" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/SC20111107-075925-180x300.jpg" alt="Kick it Out: der nackte Bildschirm" width="180" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kick it Out: der nackte Bildschirm</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Allerdings kann das auch ein Vorteil sein. Denn ich nehme mal an, so etwas wie Kick it Out würde im iStore keine Chance haben. Kick it Out ist ein Fußballmanager, ausgelegt auf Interaktion. Die Grundversion ist kostenlos. Damit das Spiel aber auch nur halbwegs Spaß macht und spielbar wird, muss man allerdings Erweiterungen kaufen. Teure Erweiterungen. Um zum Beispiel überhaupt an einem Ligensystem teilnehmen zu können &#8211; sonst würde man ausschließlich Freundschaftsspiele und vielleicht einmal pro Tag ein Turnier spielen &#8211; muss man eine Scout- oder Trainer-Erweiterung erwerben. Kostenpunkt? 1,49 Euro. Es gibt noch weitere Add-Ons für jeweils 99 Cent, mit denen man im Spiel Vorteile gegenüber anderen hat. So kann man für echtes Geld Nachwuchsspieler kaufen, Energiedrinks oder die Berechtigung, das Heimatland zu wechseln (absurd!). Ganz besonders ärgerlich zeigt sich das beim Transfermarktsystem: der Manager ohne Erweiterung kann Spieler nur für den Preis anbieten, den das Programm als angemessen vorschlägt. Auch hat er beim Kaufen lediglich die Option &#8220;kauf den Spieler oder lass es bleiben&#8221;. Mit einer gekauften Erweiterung aber kann man für Spieler den Bruchteil des Werts bieten sowie selbst Spieler für ein Vielfaches anbieten. Manager ohne diese Möglichkeiten werden hier also zum billigen Ausbildungspool für die zahlenden Spieler. Letztendlich kann man sagen, dass der Spieler sich Erfolg mit realem Geld kaufen kann. Ein Prinzip, das bei mir schon immer ein Ausschlussgrund war.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_1388" class="wp-caption alignright" style="width: 190px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/SC20111107-075637.jpeg"><img class="size-medium wp-image-1388" title="Kick it Out: ständige Serverprobleme verleiden jeden Spielspaß" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/SC20111107-075637-180x300.jpg" alt="Kick it Out: ständige Serverprobleme verleiden jeden Spielspaß" width="180" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kick it Out: ständige Serverprobleme verleiden jeden Spielspaß</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Dazu hat Kick it Out auch noch ständige Verbindungs- und Serverprobleme und stürzt gern regelmäßig ab. Auch wenn Kick it Out einer der wenige verfügbaren Fußballmanager für Android ist &#8211; es gibt eigentlich keinen Grund, sich mit diesem Spiel rumzuärgern. Trotzdem bekommt Kick it Out im Android Market eine Spitzenbewertung nach der anderen. Warum? Nun, dafür hat sich Ludetis, Entwickler der App, etwas ganz Feines ausgedacht: jeder Spieler, der sich registriert, bekommt einen so genannten Bonuscode zugewiesen. Immer, wenn sich jemand neu anmeldet und diesen Bonuscode dabei eingibt, bekommen der alte und der neue Manager eine Bonuszahlung auf das virtuelle Vereinskonto. Kein Wunder, dass viele User bei der Bewertung also 5 Sterne geben, das Spiel loben und ihren Code da lassen: <a title="Kick it Out im Android Market" href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/de.ludetis.android.kickitout/Kick-it-out-Fussball-Manager" target="_blank">Kick it out im Android Market</a> &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8230;womit wir bei den Vorteilen des iStores wären. Ein Freund meinte letztens zu mir, dass so etwas dort keine lange Überlebenschance hätte, weil es sich um erschlichene positive Bewertungen handele. Gut möglich. Ich haue Kick it Out jetzt jedenfalls runter vom Telefon. Ich habe mich genug geärgert. Und teure Erweiterungen, nur damit ein Spiel halbwegs Sinn ergibt, kaufe ich eh nicht.</p>
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		<item>
		<title>Ruf mich doch einfach an, Anja aus meiner Region</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 19:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abzocke]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<category><![CDATA[SMS]]></category>
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		<description><![CDATA[Ehrlich gesagt, ich kann sie nicht ab, diese Abzocker und Betrüger, die ohne Gegenleistung an unser Geld wollen. Früher fand man sie auf den Marktplätzen, wo sie sich als Hütchenspieler, Scharlatane oder Taschendiebe betätigten. Heute nutzen sie die modernen Medien, &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2011/07/22/ruf-mich-doch-einfach-an-anja-aus-meiner-region/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ehrlich gesagt, ich kann sie nicht ab, diese Abzocker und Betrüger, die ohne Gegenleistung an unser Geld wollen. Früher fand man sie auf den Marktplätzen, wo sie sich als Hütchenspieler, Scharlatane oder Taschendiebe betätigten. Heute nutzen sie die modernen Medien, besonders gern Handy und Internet. Und die Maschen sind oft und immer wieder gleich. Ein Beispiel:</p>
<p style="text-align: justify;">Eben bekam ich eine SMS von der 01774307596. Die Anja aus meiner Region habe mich eingeladen (wohin?) und auch gleich ein Video und Bilder platziert. Klar, machen wir doch alle so. Oder? Nö . Ich zumindest nicht. Auf jeden Fall soll ich, zum Abrufen der Daten, ein OK zurück senden. Was das bedeutet, ist klar: man schließt einen Dienstleistungsvertrag über einen teuren SMS-Sinnlos-Chat ab.</p>
<blockquote><p><strong>INFO: Sie haben eine Einladung von Anja aus Ihrer Region erhalten + Gratis Video und Bild. Zum Abrufen der Daten senden Sie OK zurück.</strong> (Absender ist die 0177-4307596)</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dieser Dienstleistungsvertrag ist natürlich nicht gültig. Denn zwar hat man ein &#8220;OK&#8221; gegeben, aber eben nicht zu einem (1,99 Euro pro SMS) teuren Chat, sondern zu einem vermeintlich kostenlosen Datenabruf. Wer geantwortet und die Ausgangs-SMS gelöscht hat, dürfte aber Probleme bekommen, das auch so zu beweisen. Denn der &#8220;Dienstleister&#8221;, den ich noch nicht namentlich herausfinden konnte (kommt hoffentlich noch), wird behaupten, dass man selbst den Dienst bestellt habe. Als Beweis dafür dient dann das &#8220;OK&#8221;&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens ist die +491774307596 bei weitem nicht die einzige Nummer, über die der Handy-Spam kommt. Der Nutzer OaseSiwa zum Beispiel hat im <a title="tellows.de: Unseriöse Nummern aus dem Eplus-Netz" href="http://www.tellows.de/num/015787764634" target="_blank">Forum von tellows.de</a> eine ganze Sammlung von Nummern und Botschaften veröffentlicht:</p>
<blockquote><p><strong>015787764634 INFO: Sie haben eine Einladung von Anja aus Ihrer Region erhalten + Gratis Video und Bild. Zum Abrufen der Daten senden Sie OK zurück. 01637496154 INFO: Nicky aus deiner Region hat ihnen eine Private Date Einladung + Kostenloser MMS/Videobotschaft hinterlassen.Zum kostenlosen Abruf senden Sie JA zurück. 015784879184 INFO: Tanja aus deiner Region hat ihnen eine Private Date Einladung + Kostenloser MMS/Videobotschaft hinterlassen.Zum kostenlosen Abruf senden Sie JA zurück. 015771880419 INFO: Sie haben eine Einladung von Kati aus Ihrer Region erhalten + Gratis Video und Bild. Zum Abrufen der Daten senden Sie OK zurück. 015785932499 du bist aber schwer zu erreichen, und bist du auch Single und hast Lust was zu unternehmen dann melde dich mit JA oder aber wenn es nervt mit STOP !!! 015784895269 Hi bin die Anne aus deiner Region.Bin Single und auf der Suche nach einem Erotischen Treffen. Lust?Soll ich dir paar Fotos senden ?Dann sende einfach OK zurück 01789807321 Hi bin die Julia 23J aus deiner Region ! Lust am Wochenende auf ein Treffen mit mir ? Und soll ich dir mal ein Sexy Foto senden. Zum Abrufen des Fotos sende OK 015784893931 Hi bin die Julia 23J aus deiner Region ! Lust am Wochenende auf ein Treffen mit mir ? Und soll ich dir mal ein Sexy Foto senden. Zum Abrufen des Fotos sende OK </strong>(Eine lange Liste hat OaseSiwa da zusammen getragen&#8230;)</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und diese beeindruckende Liste betrifft NUR E-Plus, die deutlich üblicheren Netze von Vodafone oder t-mobile sind da noch gar nicht erfasst. Der Betrüger hat also eine Unzahl an Nummern am Start, um den Leuten das Geld aus der Tasche zu klauen &#8211; ganz bequem vom Rechner aus. Und wenn nur ein Bruchteil der angetexteten Personen auf diese SMS mit OK antwortet&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Der Ratschlag bleibt wie immer der Gleiche: Gehirn einschalten vor dem Reagieren. Lieber einmal zu viel skeptisch sein als zu wenig. Und wenn Anja wirklich Deine Freundin ist, wird sie schon anrufen, wenn Du Dich nicht meldest. Auch ohne OK!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google Street View: Da läuft was schief im Staate Kalifornien</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 11:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, bisher habe ich mich nicht sonderlich um Google Street View gekümmert. Als etwa naiver, obrigkeitstreuer Bürger war ich der Meinung, dass da schon nichts passieren wird, was nicht in Ordnung ist. Aber so langsam wird mir doch &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/08/11/google-street-view-da-lauft-was-schief-im-staate-kalifornien/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich gebe zu, bisher habe ich mich nicht sonderlich um Google Street View gekümmert. Als etwa naiver, obrigkeitstreuer Bürger war ich der Meinung, dass da schon nichts passieren wird, was nicht in Ordnung ist. Aber so langsam wird mir doch etwas mulmig.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei geht es nicht einmal so sehr um Google Street View an sich. Klar muss ich es nicht unbedingt haben, dass meine Fratze irgendwo im Netz kursiert, nur weil ich zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war.  Und die Front unseres Häuschens braucht auch nicht unbedingt auf ewig jung bleiben. ABER: Ich habe mich irgendwie daran gewöhnt, dass jeder Nappel eine Knipse hat und inflationär davon Gebrauch macht. Digitale Kameras sind billig, Speicherplatz ist unbegrenzt verfügbar, da ist keine Auswahl mehr nötig &#8211; alles, was irgendwann mal fotografiert wurde, wird gespeichert und auf Online-Galerien wie flickr der Außenwelt zum Konsum angeboten. Die Gefahr, dass irgendwie, irgendwo, irgendwann bereits nicht gewünschte Bilder von mir durch das Internet geistern, ist also relativ hoch.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem, Google Street View erreicht dann doch eine ganz neue Qualität. Weniger wegen der Bilder selbst, sondern wegen Googles Rechtsverständnis. Denn der Suchmaschinen-Gigant dreht die Rechtslage mal eben komplett um. Wer auf den Bildern nicht zu sehen sein will, müsse innerhalb einer von Google selbst gesetzten Frist Widerspruch einlegen. Moooment! Da verwechseln die Amerikaner aber etwas. Das Recht am eigenen Bild, auf die informationelle Selbstbestimmung  &#8211; übrigens neben der Würde und dem Leben eines der höchsten Güter, dass das Grundgesetz kennt und schützt &#8211; verlangt von Google, dass die Firma vor Veröffentlichung irgendwelcher Bilder das Einverständnis der abgebildeten Personen besitzt. Im Klartext: Nicht die Menschen müssen widersprechen, sondern Google muss Einwilligungen sammeln gehen und vorzeigen können. Pervers, wie selbstverständlich Google hier über das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und die darin verankerten Grundrechte hinweg geht!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin gespannt, wie lange noch über das Für und Wider von Street View diskutiert wird, bis die Menschen merken, dass der eigentliche Knackpunkt das Rechtsverständnis Googles ist. Für den Fall, dass ich mich ohne meine ausdrückliche Zustimmung auf einem Foto bei Street View wiederfinde, darf ich Google bereits jetzt eine Klage wegen Verstoßes gegen Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG ankündigen. Und ich glaube nicht, dass ich der Einzige wäre.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Warnung! Malware-Kette bei Facebook</title>
		<link>http://www.togotob.de/2010/04/22/warnung-malware-kette-bei-facebook/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit wenigen Tagen treibt eine Malware-Kette ihr Unwesen auf Facebook. Ein Pinnwand-Eintrag eines Freundes fordert Dich in englischer Sprache dazu auf, ein bestimmtes Video anzuschauen &#8211; zum Beispiel mit dem Satz &#8220;this video is from the dance academy i went &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/04/22/warnung-malware-kette-bei-facebook/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit wenigen Tagen treibt eine Malware-Kette ihr Unwesen auf Facebook. Ein Pinnwand-Eintrag eines Freundes fordert Dich in englischer Sprache dazu auf, ein bestimmtes Video anzuschauen &#8211; zum Beispiel mit dem Satz &#8220;this video is from the dance academy i went to  last week.. what do u think?&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Neugierig geworden wird man jetzt dazu aufgefordert, Fan zu werden und sich eine Software herunter zu laden und zu installieren, um sich das Video anzuschauen &#8211; im konkreten Fall hieß die FLVdirect. Mit der Installation dieser Software schleust sich allerdings lediglich Malware auf dem eigenen Rechner ein, die dafür sorgt, dass zukünftig im Kopf aller Webseiten, die man ansteuert, ein Werbebanner erscheint &#8211; selbst bei Seiten, die werbefrei sind. Letztendlich ist die Malware deshalb auch aufgeflogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hijckthis und Ad-Aware haben sich bei dieser Malware als unwirksam erwiesen. Ein Volltreffer war allerdings <a title="Malwarebytes' Anti-Malware Download" href="http://www.malwarebytes.org/" target="_blank">Malwarebytes&#8217; Anti-Malware</a> &#8211; das Programm hat sämtliche infizierten Einträge und Verstecke gefunden und den Rechner wieder gesäubert.</p>
<p style="text-align: justify;">Also, Augen auf bei Facebook &#8211; die Social Media Plattform entwickelt sich immer mehr zum Ärgernis und Risiko. Vielleicht sollte ich meinVZ doch noch einmal ne Chance geben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>o2-Surfstick: Nach dem Testmonat kommen die Rechnungen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 16:12:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es klingt nach einem fairen Angebot: Bevor man einen längerfristigen Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter abschließt, darf man dessen Leistung erst einmal testen. Bei &#8220;Nichtgefallen&#8221;, so verspricht o2, könne man den Surfstick ohne weitere Angabe von Gründen zurück schicken. Dafür habe &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/01/13/o2-surfstick-nach-dem-testmonat-kommen-die-rechnungen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><em>Es klingt nach einem fairen Angebot: Bevor man einen längerfristigen Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter abschließt, darf man dessen Leistung erst einmal testen. Bei &#8220;Nichtgefallen&#8221;, so verspricht o2, könne man den Surfstick ohne weitere Angabe von Gründen zurück schicken. Dafür habe man einen Monat Zeit. Was sich im Werbeversprechen so toll anhört, hält der Betrachtung in der Realität leider nicht stand. Zumindest in unserem Fall scheint o2 seine Aussage komplett vergessen zu haben und nervt mit ungerechtfertigten Rechnungen, obwohl der Testmonat beendet ist und Surfstick und Simkarte längst zurück geschickt wurden.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schnelle Lieferung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einen Monat testen und sich dann erst entscheiden müssen, ob man bei o2 bleiben möchte &#8211; auf diese Aussage bin ich im Oktober 2009 herein gefallen. Mobiles Surfen via Mobilfunknetz, ohne ständig in der relativen Nähe der Fritz!Box bleiben zu müssen, das klang toll. Der Preis war mit 25 Euro im Monat okay, zumal man bei einer Online-Bestellung sogar noch 15% Rabatt auf diese Summe bekam. Innerhalb von zwei Tagen war der Stick dann auch bei mir. Ausgepackt, installiert, losgesurft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was sagt die Schnecke, die auf dem Rücken der Schildkröte sitzt? &#8220;Huiiiiii&#8221;!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nein, ganz so einfach war es dann doch nicht. Denn die Simkarte musste natürlich erst noch per Anruf beim 02-Kundenservice aktiviert werden. Als auch diese Hürde genommen war, ging es endlich los auf die Datenautobahn. Zumindest theoretisch. Denn in der Praxis entpuppte sich sich die Schnellstraße als Kriechstrecke. Erinnerungen an längt vergessene Zeiten, in denen man mit einem 56k-Modem online ging, wurden wach.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Test abgeschlossen &#8211; der Surfstick konnte nicht überzeugen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In den folgenden Tagen testete ich den Surfstick an verschiedensten Orten. Im Haus war die Übertragungsrate trotz versprochener maximaler 3,6 mBit/s kläglich. Leicht besser wurde es vor der Haustür, allerdings war auch hier keine Rede von einer schnellen Anbindung. Es war schnell klar, dass der Surfstick wieder gehen müsste. &#8220;Na, zum Glück hast Du erst den Testmonat genutzt und noch keinen Zweijahres-Vertrag abgeschlossen&#8221;, dachte ich noch. Fristgerecht schickte ich Surfstick und Simkarte zurück an o2.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Testmonat interessiert o2 nicht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Damit dürfte alles erledigt sein, dachte ich. Klassischer Denkfehler: Damit fing alles erst an! Denn obwohl kein Vertrag bestand, buchte o2 für den November ab. Natürlich ließ ich zurück buchen. Ab dem Moment schickte o2 regelmäßig &#8220;Mahnschreiben&#8221;. Mein Versuch, der Firma klar zu machen, dass sie sich im Irrtum befindet und bereits das unrechtmäßige Abbuchen von meinem Konto gesetzeswidrig ist, scheiterte daran, dass o2 auf mein Schreiben nie reagierte. Stattdessen&#8230; siehe oben: Mahnungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nun? Ein Vertrag besteht nicht. Geld darf o2 von mir also nicht erwarten. Sollte ich der Firma noch einmal schreiben? Es ist wahrscheinlich, dass erneut nicht reagiert wird. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten!</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Update</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte mit o2 ging wirklich noch weiter. Die Firma versuchte es mit weiteren Abbuchungen und beauftragte, nachdem ich alles fein säuberlich zurückbuchen ließ, ihren Firmenanwalt, um mir zu drohen. Einen Mahnbescheid wolle man gegen mich erwirken, das Geld notfalls also pfänden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich antwortete auf das Schreiben mit meinem Standpunkt: Testmonat genutzt, rechtzeitig zurück geschickt, kein Vertrag zustande gekommen. Dazu hatte o2 den Rechnungsmonat etwa drei Wochen vor (!) meiner Bestellung beginnen lassen &#8211; eine technische Notwendigkeit, wie man mir beim Service (der es immer mal wieder versuchte, mich per Telefon davon zu überzeugen, dass ich doch einen Vertrag abgeschlossen habe, das aber irgendwie nicht begründen konnte) ernsthaft erzählte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einigem Hin und Her schrieb mir o2 einen Teil der mittlerweile angehäuften &#8220;Rechnungssume&#8221; gut. Auf den Rest aber würde man bestehen. Als ich gerade überlegte, um des lieben Friedens Willen die jetzt noch geforderten etwa 45 Euro zu bezahlen, kam wieder eine neue Rechnung ins Haus. Neue Vertragsnummer, neue Summe. Offensichtlich wusste bei o2 keiner, was der andere gerade machte. Zwei unterschiedliche Rechnungsvorgänge für ein und dieselbe Geschichte? Die dazu noch beide den gleichen Rechnungsinhalt hatten? Absurd! Mein gerade aufkommendes Einlenken war damit gleich wieder nieder getrampelt worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt war es wieder an der Zeit für den Anwalt. Der Ton fiel schon etwas ruppiger aus, aber an der Sachlage hatte sich ja nichts verändet. Also noch einmal alle Fakten (inklusive der zu früh beginnenden Rechnungsperiode und der zwei unterschiedlichen Rechnungsvorgänge) zusammengetragen, ausformuliert und abgeschickt. Dieses Mal aber drohte ich selbst &#8211; und zwar damit, den Fall an die Öffentlichkeit zu bringen. Ein erstes Gespräch miteiner überregional erscheinenden Sonntagszeitung hatte es bereits gegeben, es war also keine leere Drohung.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt passierte erst einmal nichts mehr. Eines Tages komme ich nach Hause und finde in meinem Briefkasten wieder ein Schreiben von o2. Doch dieses Mal war der Inhalt in Ordnung: Man hatte mein Rechnungskonto auf Null gesetzt, also akzeptiert, dass es von mir kein Geld geben wird für einen Testmonat, der durch und durch unbefriedigend verlaufen ist!</p>
<p style="text-align: justify;">In der Zwischenzeit aber haben sich hier die Kommentare zu dem Thema gehäuft. Offensichtlich bin ich bei weitem nicht der Einzige, der einen Testmonat machen wollte und sich plötzlich in einem konstruierten Vertragsverhältnis wiederfinden sollte. Was hat o2 da vor? Will man durch den Test wirklich Kunden gewinnen? Unwahrscheinlich, denn das Produkt selbst, der Surfstick und die Geschwindigkeit, sind den Konkurrenten am Markt deutlich unterlegen. Ein Freund von mir nutzt seit seinem Umzug ein ähnliches Angebot von Vodafone und berichtet mir von Surfraten, die &#8220;mein&#8221; Stick nie, auch nicht ansatzweise, erreicht hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Es scheint so, als setze o2 darauf, dass möglichst viele Leute eingeschüchtert sind, den Fehler bei sich selbst suchen und zukünftig zahlen für eine Leistung, die sie gar nicht in Anspruch nehmen &#8211; denn der Stick ist ja längst zurück geschickt worden. Für diese These spricht der dilettantische Kundenservice, der lediglich seinen Spruch aufsagen kann, bei Nachfragen aber überfordert ist. Ich kann nur jedem raten, sich zur Wehr zu setzen. Es lohnt sich!</p>
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		<title>Im Bett mit Mareen Gebert</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 08:46:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Okay, die Überschrift passt schon mal gar nicht. Denn natürlich wird keiner von uns, der in den letzten Tagen per ICQ, QIP oder Trillian von Mareen Gebert angeschrieben wurde, je mit Ihr in die Kissen steigen. Genau wie ihre Vorgängerinnen &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/10/04/im-bett-mit-mareen-gebert/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Okay, die Überschrift passt schon mal gar nicht. Denn natürlich wird keiner von uns, der in den letzten Tagen per ICQ, QIP oder Trillian von Mareen Gebert angeschrieben wurde, je mit Ihr in die Kissen steigen. Genau wie ihre Vorgängerinnen <a title="Ruf mich an, Sanela Sprecker" href="http://www.togotob.de/2009/06/11/ruf-mich-an-sanela-sprecker/" target="_blank">Sanela Sprecker</a>, <a title="Claudia Hattitten, aber leider keinen Stil" href="http://www.togotob.de/2009/07/02/claudia-hattitten-aber-leider-keinen-stil/" target="_blank">Claudia Hattitten</a> und <a title="Katie Hegger ist schockiert!" href="http://www.togotob.de/2009/07/28/katie-hegger-ist-schockiert" target="_blank">Katie Hegger</a> (vereinzelt wird auch eine Maren Gerben genannt, die sich bei mir aber leider nie vorstellte) ist die gute Mareen wieder nur ein Fake. </em></p>
<p>Genauer: Alle vier Damen entspringen der  kranken Phantasie des russischen Spamers Andrej Krotow aus Irkutsk. Mal fragen sie: &#8220;was tuen deine Fotos hier?&#8221;, mal: &#8220;Erinnerst du dich an mich?&#8221;.  Das Ziel dieser Belästigung ist immer das Gleiche: Wir sollen uns über den Kontaktwunsch wundern, das Fake-Mädel zu unseren Kontakten &#8220;adden&#8221; und, neugierig geworden, ihr Profil näher studieren. Hier findet sich grundsätzlich ein Link auf eine Seite der Domain deutschnetz.com, deutscherInfoServ.com oder neuerdings deutscheblogportal.com.</p>
<p><strong>Traffic für billige Pornoseiten</strong></p>
<p>Wer diesem Link folgt, landet auf einer billigen Pornoseite. Warum Krotow versucht, deutsche User auf diese Seiten zu locken, ist noch unsicher. Einige Besucher des Togoblogs berichten zwar von Trojanern und Virenattacken nach dem Besuch dieser Seite, ich selbst habe das aber noch nicht feststellen können. Eine andere Möglichkeit ist, dass Krotow hofft, auf diese Weise Traffic für die inhaltlich eher lahmen Seiten zu generieren.</p>
<p><strong>Marianne Rosenberg hat&#8217;s gewusst!</strong></p>
<p>Ich halte es jetzt mit  Marianne Rosenberg. Die sang ja bekanntlich: &#8220;Mareen, eine von uns beiden muss nun gehn&#8221; &#8211; oder so ähnlich. Nun, Mareen Gebert, leider bist Du es, die gehen muss. Aber nicht ins Bett, sondern auf die Ignore-Liste. Mach&#8217;s gut!</p>
<p>Edit: Tja, die liebe Mareen Gebert ist mittlerweile genauso in den ewigen Jagdgründen des Internetstammes verschwunden wie Claudia Hattitten und Sanela Sprecker. An ihre Stelle trat Sophia1802. Warum ich das nur so am Rande erwähne? Weil der Name derart phantasielos ist, dass ich schlichtweg keine Lust habe, darüber zu bloggen. Ein wenig mehr Mühe hätte Herr Krotow sich schon geben können&#8230; <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Bloggen ohne Rechner</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 07:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit dem Wochenende habe ich keinen Rechner mehr. Mein Acer Aspire E360 macht kräftige Zicken. Definitiv ein Fall für die Garantie, denn die Kiste ist kein halbes Jahr alt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Wochenende habe ich keinen Rechner mehr. Mein Acer Aspire E360 macht kräftige Zicken. Definitiv ein Fall für die Garantie, denn die Kiste ist kein halbes Jahr alt.</p>
<p>Gekauft habe ich den Rechner direkt beim Shop von Moscado in Logabirum bei Leer. Preislich konnte man nicht meckern, für 330 Euro konnte ich das Teil gleich mitnehmen.</p>
<p>Zuhause die erste Überraschung: Die laut der per Aufkleber ans Gehäuse angebrachten Gerätdaten eigentlich eingebaute Grafikkarte war bereits ausgetauscht worden. Gegen eine gleichwertige Karte, also kein Verlust. Okay. Der Rechner war dann auch bald personalisiert und machte drei Monate nur Freude.</p>
<p>Anfang Februar dann die Überraschung: Der Rechner stürzte immer häufiger ab, Bluescreens waren an der Tagesordnung. An zügiges Arbeiten war mit dem Aspire nicht mehr zu denken. Dieser Zustand hielt etwa vier Wochen, dann ging gar nichts mehr.</p>
<p>Also habe ich auf einer freien Partition XP neu installiert. Zum Glück besaß ich das Betriebssystem noch von einem älteren Rechner. Da der schon länger nicht mehr existierte, konnte ich die Version mit gutem Gewissen aufspielen.</p>
<p>Mit dieser Version gab es gleich von Beginn an Probleme. Keine Bluescreens mehr, dafür nahm sich der Rechner &#8220;schöpferische Pausen&#8221;. Heißt: Die Kiste hörte zwischendurch zu rechnen auf. Ein gutgemeinter leichter Klaps gegen das Gehäuse wirkte dann oft Wunder (womit klar war, dass es kein Softwarefehler sein kann, denn die würde auf mechanische Einwirkungen nicht reagieren). Mein Schwiegervater vermutete, dass es ein Problem mit dem Speicher sein könnte. Gut möglich, wie Internetrecherchen ergaben.</p>
<p>Den März über lief das alte Betriebssystem dann plötzlich wieder. Auch ohne Bluescreens, dafür weiterhin mit den nervigen Rechenpausen. Es war klar,  dass ich den Rechner in absehbarer Zeit zurück zu Moscado nach Logabirum bringen müsste. Beim Kauf des Rechners war ich auf &#8220;Montage&#8221; in Leer und habe um die Ecke gewohnt. Jetzt lebe und arbeite ich wieder in der wunderschönen Seestadt Bremerhaven. &#8220;Mal eben&#8221; zu Moscado fahren, das ist also nicht drin.</p>
<p>Die Entscheidung darüber, wann ich im Ladengeschäft des Internethändlers vorstellig werden muss, nahm mir dann der Rechner ab. Denn unvermittelt meldete er einen Systemfehler und weigerte sich fortan, seine Arbeit aufzunehmen. Ich habe, mehr aus Gewohnheit, die alte Windows-Version noch einmal aufgespielt. Einstellungen habe ich nicht mehr vorgenommen. Ich habe die Schnauze von der Kiste voll. Mir geht es nur noch darum, meine Sachen zu retten. Über 80 Gigabyte Fotos liegen auf dem Rechner. Dazu mein komplettes Artikel-Archiv. Wenn die verloren gingen, wäre es eine Katastrophe. Die Dateien werde ich heute den Tag über auf eine andere Festplatte verschieben.</p>
<p>Eine erste Reaktion von Moscado ist auch schon eingetroffen. Der Händler steht zu seiner Garantiepflicht &#8211; sofern es sich um einen Hardware-Fehler handelt. Sollte, wie er vermutet, die Software fehlerhaft gewesen sein, kämen Kosten auf mich zu, meint er. Das ist allerdings wirklich nur seine Meinung, denn auch für Software gilt seit 2002 die zweijährige Gewährleistungspflicht. Sollte er Kosten geltend machen wollen, darf er die gern mit Microsoft abrechnen. Ich bin schon gestraft genug, dass ich mich auf den Weg nach Logabirum machen muss.</p>
<p>In der Zwischenzeit muss ich mit einem anderen Aspire arbeiten &#8211; meinem alten Notebook. Das läuft seit dreieinhalb Jahren fehlerfrei. Mittlerweile ist das Teil zwar ein wenig langsam geworden, aber das sei ihm zugestanden. Wir werden ja schließlich auch nicht jünger <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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