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	<title>togoblog &#187; Fußball</title>
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	<description>Togo bloggt Togos Blog... aus Emden ;)</description>
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		<title>VW-Trojaner für die Grundschule</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 11:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieviel Marketing darf in einer Grundschule Platz finden? Oder anders gefragt: Sollten privatwirtschaftliche Unternehmen sich in den Unterricht einbringen und Werbung betreiben  dürfen? Jeder von uns erinnert sich sicherlich noch an seine Grundschulzeit. Was wir gelernt haben, wie wir gelernt &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2011/12/15/vw-trojaner-fur-die-grundschule/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin:22px 22px 22px 22px;"><script type="text/javascript"><!--
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</script></div><p style="text-align: justify;">Wieviel Marketing darf in einer Grundschule Platz finden? Oder anders gefragt: Sollten privatwirtschaftliche Unternehmen sich in den Unterricht einbringen und Werbung betreiben  dürfen?</p>
<p style="text-align: justify;">Jeder von uns erinnert sich sicherlich noch an seine Grundschulzeit. Was wir gelernt haben, wie wir gelernt haben. Unsere Lehrer waren fast durchgängig engagierte Pädagogen, die vielleicht nicht immer die modernsten Methoden angewandt haben. Aber geschadet hat uns das eher weniger. Im Nachhinein betrachtet waren es sogar die unbeliebten, strengen Lehrer, bei denen ich am meisten gelernt habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Was „damals“ überhaupt nicht denkbar war: dass sich Firmen ungefragt in den staatlichen Bildungsauftrag einmischen. Klar, spätestens beim Sexualkundeunterricht haben die Lehrer gern auf Unterrichtsmaterialien zurückgegriffen, die ihnen die Hersteller von Kondomen oder Monatshygiene auch gern zur Verfügung stellten.  Aber bei Deutsch, Englisch, Mathematik etc. reichten die Schulbücher und der Fundus der Schulen immer aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Das scheint man beim Volkswagenwerk in Wolfsburg anders zu sehen und schickt seit kurzem seine neueste Marketingmasche in die (Grund-)Schulen der Region Braunschweig: das so genannte VfL-Wiki. Damit sollen die Kinder ihre Rechtschreibung trainieren sowie Mathematik üben. Die Lerninhalte sind allerdings nicht neutral formuliert, sondern haben grundsätzlich irgend etwas mit dem VfL Wolfsburg zu tun. Addieren anhand von Rückennummern auf VfL-Trikots, das Verfassen von Artikeln über den VfL etc. Aus Sicht des Autobauers sicherlich eine interessante Geschichte, weil man auf diese Weise jüngste Kinder auf den VfL Wolfsburg, die werkseigene Fußballwerbung, aufmerksam macht und entsprechend sozialisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber es gibt doch einige Fragen bei diesem Vorgehen. Erst einmal die grundsätzliche, ob privatwirtschaftliche Konzerne ihre Werbebotschaften im Unterricht staatlicher Schulen unterbringen sollten. Ich denke, da kann man recht schnell mit einem klaren „nein“ antworten. Werbung hat in einer Schule nichts zu suchen, auch wenn sie als Lernhilfe getarnt ist. Dazu haben Lehrer die Aufgabe, neben dem Unterrichtsstoff auch gesellschaftliche Werte zu vermitteln. Was für Werte aber sind es, wenn ausgerechnet ein Kunstprodukt wie der VfL Wolfsburg, quasi die Castingband des Fußballs und bundesweit unbeliebt trotz geschätzter mittlerweile versenkter 1,3 Milliarden Euro, eine zentrale Rolle im Unterricht einnehmen darf? „Schaut her, mit Geld ist alles möglich! Wir brauchen keinen Stil, keinen Charakter, keine Sympathien. Wir kaufen uns einfach, was wir wollen!“ In Zeiten, in denen Weihnachten unter dem Baum entschieden wird, ist eine solche Haltung vielleicht nicht überraschend. In einer Schule aber sollten andere Werte vermittelt werden. Werte, die unsere Gesellschaft voranbringen: Bescheidenheit, Rücksichtnahme, Solidarität, Freundlichkeit, aber auch Stil, Charakterstärke, Gerechtigkeitssinn. Es ist offensichtlich, dass der VfL Wolfsburg dafür der komplett falsche Vermittler ist. Schulleiter, die sich diese Fragen nicht gestellt haben, bevor sie das VfL-Wiki in den Unterricht ließen, haben also versagt.</p>
<blockquote><p>An folgenden Schulen darf frisch, fromm, fröhlich, frei geworben werden:</p>
<ul>
<li>Neue Schule Wolfsburg</li>
<li>Erich-Kästner Schule Weddel</li>
<li>Gymnasium Martineum Halberstadt</li>
<li>Gymnasium im Schloss Wolfenbüttel</li>
<li>Grundschule Fallersleben</li>
<li>Realschule John-F.-Kennedy-Platz Braunschweig</li>
</ul>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Weitere Probleme ergeben sich durch die Konditionierung der Kinder fast zwangsläufig: in der Schule lernen sie, dass der VfL Wolfsburg gut ist. Zuhause, in ihren Familien, wird das höchstwahrscheinlich anders gesehen. Die Eltern sind in der Region eher Fans von Eintracht Braunschweig, falls sie sich für Fußball interessieren. Für die Kinder bedeutet es einen echten Zwiespalt: wer hat denn nun Recht? Meine Eltern? Oder doch die Schule? Zwei Institutionen, die für die Sozialisierung des Kindes ausschlaggebend und in seinem Verständnis zweifelsfrei „gut“ sind, werden zu Rivalen. Dass so etwas für ein Schulkind nicht förderlich ist, steht wohl außer Frage. Eine eigene Meinung hat es in einem jungen Alter noch nicht, das Dilemma mit einer rationalen Herangehensweise lösen kann es nicht. Volkswagen dürften die verursachten Konflikte egal sein. Es geht nur um die Vermarktung eines eigenen Produkts, dessen Vermarktung bisher als gescheitert angesehen werden darf – des VfL Wolfsburg. Den Ärger haben dann ja andere.</p>
<p style="text-align: justify;">Das VfL-Wiki dürfte wohl beispiellos sein für ein bisher nicht gekanntes Trojanisches Pferd. Als Geschenk, als Unterstützung, noble Geste getarnt, schleust ein Weltkonzern seine Werbebotschaften in Schulen ein. Kinder, die einfachsten Opfer überhaupt, werden bereits im jüngsten Alter beeinflusst –an einem Ort, an dem sie sich nicht wehren können. Von Menschen, denen sie vertrauen können sollten – ihre Lehrer.  Die aber scheitern grandios an ihrem Lehrauftrag und machen die Türen weit auf für den Kommerz-Trojaner. Für sie ist es schließlich toll, müssen sie doch weniger Unterricht vorbereiten und haben ergo mehr Freizeit. Was ihren Schutzbefohlenen da vermittelt wird, überblicken sie nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Vorgehensweise erinnert mich an eine Folge der Simpsons, die einige Jahre in der Zukunft spielt: der Klassenraum ist überbelegt mit Schülern, die Tische stapeln sich. In der Ecke sitzt die Lehrerin und liest ein Buch. Währenddessen führt Troy McClure den Unterricht – über einen Bildschirm. Er stellt eine Frage wie: „Wenn ich ein Pepsi trinke und dann noch eines, wie erfrischt bin ich dann?“ Ein Schüler aus einer anderen Klasse wird zugeschaltet und antwortet: „Pepsi!“, was als richtige Antwort gilt. Schwarzmalerei? Volkswagen hat längst damit begonnen.</p>
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		<title>Kick it Out &#8211; eine Android-App zum Ärgern</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 07:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Samsung]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Samsung Galaxy SII. Und das mit dem stolz sein ist fast gar nicht übertrieben, denn das Telefon macht eine Menge Spaß und gilt zurzeit zurecht als das Top-Modell unter den Smartphones. Wer &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2011/11/07/kick-it-out-eine-android-app-zum-argern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit einigen Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Samsung Galaxy SII. Und das mit dem stolz sein ist fast gar nicht übertrieben, denn das Telefon macht eine Menge Spaß und gilt zurzeit zurecht als das Top-Modell unter den Smartphones. Wer es einmal ausprobiert hat, versteht auch, warum es Apples iPhones hinter sich lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin immer wieder platt, was die Smartphones mittlerweile alles können. Wenn ich da an früher denke&#8230; mein erstes Mobiltelefon überhaupt war ein Siemens C10D. Große Tasten, kleiner Monochrom-Bildschirm, und es konnte sogar SMS verschicken! Das war damals, im Jahr 1999, wirklich noch eine Besonderheit. Die damaligen Telefone waren weit vom Leistungsumfang ihrer modernen Verwandten entfernt. Später legte ich mir ein Nokia 3650 zu, das als eines der ersten Smartphones galt. Und wirklich, im Vergleich zu den vorherigen Telefonen war bereits das ein Quantensprung. Mit Symbian der ersten Generationen war so einiges möglich. Zum Beispiel konnte man sich über eine Internetverbindung zusätzliche Programme aufs Telefon holen. App nannte man das damals allerdings noch nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt habe ich also ein Samsung Galaxy SII. Und es ist eine faszinierende bunte Multimediawelt, die sich mir jetzt öffnet. Das Betriebssystem Android ermöglicht es Programmierern Software zu entwickeln, ohne zwangsläufig über den Shop des Herstellers gehen zu müssen. Das ist schließlich eines der größten Handycaps der iPhones: jeder Fliegendreck muss von Apple abgesegnet werden.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_1387" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/SC20111107-075925.jpeg"><img class="size-medium wp-image-1387" title="Kick it Out: der nackte Bildschirm" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/SC20111107-075925-180x300.jpg" alt="Kick it Out: der nackte Bildschirm" width="180" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kick it Out: der nackte Bildschirm</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Allerdings kann das auch ein Vorteil sein. Denn ich nehme mal an, so etwas wie Kick it Out würde im iStore keine Chance haben. Kick it Out ist ein Fußballmanager, ausgelegt auf Interaktion. Die Grundversion ist kostenlos. Damit das Spiel aber auch nur halbwegs Spaß macht und spielbar wird, muss man allerdings Erweiterungen kaufen. Teure Erweiterungen. Um zum Beispiel überhaupt an einem Ligensystem teilnehmen zu können &#8211; sonst würde man ausschließlich Freundschaftsspiele und vielleicht einmal pro Tag ein Turnier spielen &#8211; muss man eine Scout- oder Trainer-Erweiterung erwerben. Kostenpunkt? 1,49 Euro. Es gibt noch weitere Add-Ons für jeweils 99 Cent, mit denen man im Spiel Vorteile gegenüber anderen hat. So kann man für echtes Geld Nachwuchsspieler kaufen, Energiedrinks oder die Berechtigung, das Heimatland zu wechseln (absurd!). Ganz besonders ärgerlich zeigt sich das beim Transfermarktsystem: der Manager ohne Erweiterung kann Spieler nur für den Preis anbieten, den das Programm als angemessen vorschlägt. Auch hat er beim Kaufen lediglich die Option &#8220;kauf den Spieler oder lass es bleiben&#8221;. Mit einer gekauften Erweiterung aber kann man für Spieler den Bruchteil des Werts bieten sowie selbst Spieler für ein Vielfaches anbieten. Manager ohne diese Möglichkeiten werden hier also zum billigen Ausbildungspool für die zahlenden Spieler. Letztendlich kann man sagen, dass der Spieler sich Erfolg mit realem Geld kaufen kann. Ein Prinzip, das bei mir schon immer ein Ausschlussgrund war.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_1388" class="wp-caption alignright" style="width: 190px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/SC20111107-075637.jpeg"><img class="size-medium wp-image-1388" title="Kick it Out: ständige Serverprobleme verleiden jeden Spielspaß" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/SC20111107-075637-180x300.jpg" alt="Kick it Out: ständige Serverprobleme verleiden jeden Spielspaß" width="180" height="300" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kick it Out: ständige Serverprobleme verleiden jeden Spielspaß</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Dazu hat Kick it Out auch noch ständige Verbindungs- und Serverprobleme und stürzt gern regelmäßig ab. Auch wenn Kick it Out einer der wenige verfügbaren Fußballmanager für Android ist &#8211; es gibt eigentlich keinen Grund, sich mit diesem Spiel rumzuärgern. Trotzdem bekommt Kick it Out im Android Market eine Spitzenbewertung nach der anderen. Warum? Nun, dafür hat sich Ludetis, Entwickler der App, etwas ganz Feines ausgedacht: jeder Spieler, der sich registriert, bekommt einen so genannten Bonuscode zugewiesen. Immer, wenn sich jemand neu anmeldet und diesen Bonuscode dabei eingibt, bekommen der alte und der neue Manager eine Bonuszahlung auf das virtuelle Vereinskonto. Kein Wunder, dass viele User bei der Bewertung also 5 Sterne geben, das Spiel loben und ihren Code da lassen: <a title="Kick it Out im Android Market" href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/de.ludetis.android.kickitout/Kick-it-out-Fussball-Manager" target="_blank">Kick it out im Android Market</a> &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">&#8230;womit wir bei den Vorteilen des iStores wären. Ein Freund meinte letztens zu mir, dass so etwas dort keine lange Überlebenschance hätte, weil es sich um erschlichene positive Bewertungen handele. Gut möglich. Ich haue Kick it Out jetzt jedenfalls runter vom Telefon. Ich habe mich genug geärgert. Und teure Erweiterungen, nur damit ein Spiel halbwegs Sinn ergibt, kaufe ich eh nicht.</p>
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		<title>Pokalfinale mit Panorama</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 16:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonnabend hatte ich das Glück, dank der Großzügigkeit unseres Vereinspräsidenten das Finale des DFB-Pokals in Berlin zu sehen. Das Ergebnis, Schalke 04 hat den MSV Duisburg mit 5:0 geschlagen, ist ja bekannt, und Spielberichte dazu gibt es überall zuhauf. &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2011/05/23/pokalfinale-mit-panorama/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Sonnabend hatte ich das Glück, dank der Großzügigkeit unseres Vereinspräsidenten das Finale des DFB-Pokals in Berlin zu sehen. Das Ergebnis, Schalke 04 hat den MSV Duisburg mit 5:0 geschlagen, ist ja bekannt, und Spielberichte dazu gibt es überall zuhauf. Mit meiner kleinen Knipse habe ich ein Panorama-Foto vom Innenraum aufgenommen, unmittelbar nach der Siegerehrung. Wer möchte, kann es sich hier anschauen:</p>
<div id="attachment_1326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/pofi_panorama.jpg"><img class="size-medium wp-image-1326" title="Das Panorama des Olympiastadions Berlin - zum Vergrößern bitte klicken ;)" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/pofi_panorama-300x77.jpg" alt="Das Panorama des Olympiastadions Berlin - zum Vergrößern bitte klicken ;)" width="300" height="77" /></a><p class="wp-caption-text">Das Panorama des Olympiastadions Berlin - zum Vergrößern bitte klicken <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p></div>
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		<title>Großer Sport!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:38:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zuschauersportarten müssen ja nicht immer darin ausufern, dass der Zuschauer einfach nur faul und passiv im Ohrensessel sitzt und die Sportler die Bewegung übernehmen lässt. Ganz im Gegenteil, man kann sich z.B. als Fußballfan in einem fast leeren Stadion (Wolfsburger, &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2011/02/04/groser-sport/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zuschauersportarten müssen ja nicht immer darin ausufern, dass der Zuschauer einfach nur faul und passiv im Ohrensessel sitzt und die Sportler die Bewegung übernehmen lässt. Ganz im Gegenteil, man kann sich z.B. als Fußballfan in einem fast leeren Stadion (Wolfsburger, aufgepasst! Das ist für Euch besonders interessant!) ganz prima warm halten, indem man&#8230; aber sehr selbst:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="600" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/8fqFFmX9yFE?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Adieu les Bleus</title>
		<link>http://www.togotob.de/2010/06/22/adieu-les-bleus/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 17:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gab Zeiten, da hatte man vor Frankreichs Fußball-Nationalmannschaft Respekt. Jetzt ist es Mitleid. Erst hat sich die Truppe selbst zerfleischt, dann ist sie sang- und klanglos aus dem WM-Turnier ausgeschieden &#8211; das torlose Remis gegen Gruppensieger Uruguay blieb der &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/06/22/adieu-les-bleus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Es gab Zeiten, da hatte man vor Frankreichs Fußball-Nationalmannschaft Respekt. Jetzt ist es Mitleid. Erst hat sich die Truppe selbst zerfleischt, dann ist sie sang- und klanglos aus dem WM-Turnier ausgeschieden &#8211; das torlose Remis gegen Gruppensieger Uruguay blieb der einzige Punkt der Équipe Tricolore.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich will unsere Nachbarn und Freunde gar nicht verhöhnen. Das erledigen  andere für mich. Aber: Ich ärgere mich immer noch darüber, wie die Franzosen sich für diese WM qualifiziert haben. Es brauchte schon ein Handspiel von Thierry Henry, um die tapferen Iren aus der Qualifikation zu kegeln.</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7ZJmLG7iKsU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/7ZJmLG7iKsU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt darf man sich fragen, warum die Franzosen so unbedingt zu dieser Weltmeisterschaft fahren wollten. Denn die gesamte Vorstellung der Blauen war erbärmlich. Und es ist anzunehmen, dass die Iren ihr Land ehrenvoller vertreten hätten als es die Mannschaft von Raymond Domenech letztendlich tat. In der Vorrunde abschenken und sich lieber um persönliche Eitelkeiten kümmern? Das ist etwas, dass zu Irland überhaupt nicht passt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass Südafrika trotz des Sieges ausgeschieden ist, kann sich vielleicht positiv auf den weiteren Verlauf des Turnieres auswirken. Denn, mit etwas Glück, werden die Vuvuzela-Bläser jetzt zuhause bleiben. Vielleicht erleben wir ja doch noch ein oder zwei Spiele mit echter Fanstimmung?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Wahrheit über Zinedine Zidane</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 12:24:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eben wurde mir per Email ein kleines Video zugeschickt, das eindeutig beweist, warum Zinedine Zidane damals, im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, zu seinem legendären Kopfstoß gegen Marco Materazzi ausholte. Aber seht selbst:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eben wurde mir per Email ein kleines Video zugeschickt, das eindeutig beweist, warum Zinedine Zidane damals, im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, zu seinem legendären Kopfstoß gegen Marco Materazzi ausholte. Aber seht selbst:</p>
<div id="attachment_1093" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/c344e859ef.gif"><img class="size-full wp-image-1093" title="Zinedine Zidane zeigt, was er von Vuvuzelas hält" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/c344e859ef.gif" alt="Zinedine Zidane zeigt, was er von Vuvuzelas hält" width="320" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Zinedine Zidane zeigt, was er von Vuvuzelas hält</p></div>
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		<title>Nerv-Tipp: Der Vuvuzela-Sound für jede Webseite</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 08:25:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Südafrika fliegt ja gerade aus dem Turnier. Da ist natürlich zu befürchten, dass der weltgrößte Imkerkongress bald eine ganze Spur weniger nervig verläuft, wenn keiner mehr in die Tröte bläst. Es soll aber Masochisten unter uns geben, denen der monotone &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/06/17/nerv-tipp-der-vuvuzela-sound-fur-jede-webseite/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Südafrika fliegt ja gerade aus dem Turnier. Da ist natürlich zu befürchten, dass der weltgrößte Imkerkongress bald eine ganze Spur weniger nervig verläuft, wenn keiner mehr in die Tröte bläst. </strong></p>
<p>Es soll aber Masochisten unter uns geben, denen der monotone Dauerton gefällt. Für all die gibt es eine witzige Möglichkeit, sich das WM-Gefühl nach Hause zu holen. Denn über die Domain <a title="http://www.vuvuzela-time.co.uk" href="http://www.vuvuzela-time.co.uk" target="_blank">http://www.vuvuzela-time.co.uk</a> kann man jede Webseite umleiten und mit dem Vuvuzela-Sound versehen. Wer es einmal ausprobieren möchte, kann sich den Togoblog mal mit akustischem Tröthintergrund anschauen: <a title="Der Togoblog mal in laut - blow your speakers!" href="http://www.vuvuzela-time.co.uk/www.togotob.de" target="_self">http://www.vuvuzela-time.co.uk/www.togotob.de</a> <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Das Schweigen der Tröten</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 07:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Himmlisch, diese Ruhe! Und man konnte wirklich mal Fans jubeln hören, als Uruguay gestern per Elfmeter das 2:0 gegen WM-Gastgeber Südafrika erzielte. Es scheint sich also zu bestätigen: Die einzige Chance, diese Weltmeisterschaft stimmungstechnisch noch zu retten, besteht darin, dass &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/06/17/das-schweigen-der-troten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Himmlisch, diese Ruhe!</strong> Und man konnte wirklich mal Fans jubeln hören, als Uruguay gestern per Elfmeter das 2:0 gegen WM-Gastgeber Südafrika erzielte. Es scheint sich also zu bestätigen: Die einzige Chance, diese Weltmeisterschaft stimmungstechnisch noch zu retten, besteht darin, dass Südafrika in der Vorrunde raus fliegt. Schade, aber es geht wohl nicht anders. Sympathien hat sich dieser Gastgeber eh keine erarbeitet. Und ob andere Sport-Großveranstaltungen zukünftig das Risiko eingehen, in Südafrika stummgetrötet zu werden? Wohl eher nicht. Das nennt man wohl ein komplettes Eigentor.</p>
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		<title>Angebliche Traditionen und miese Gastgeber</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 07:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Tage ist die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika jetzt erst alt, und schon gilt sie bei vielen Fans als (h)ausgemachte Katastrophe. Der Grund: Die nervigen Plastiktröten, Vuvuzelas genannt, die von den Einheimischen voller Inbrunst und ohne jeden Bezug zum Spiel geblasen &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/06/13/angebliche-traditionen-und-miese-gastgeber/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Zwei Tage ist die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika jetzt erst alt, und schon gilt sie bei vielen Fans als (h)ausgemachte Katastrophe. Der Grund: Die nervigen Plastiktröten, Vuvuzelas genannt, die von den Einheimischen voller Inbrunst und ohne jeden Bezug zum Spiel geblasen werden und so den letzten Rest Stimmung, den eine durchkommerzialisierte WM noch bieten kann, zerstören.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><br />
</strong></p>
<p><center><object width="445" height="364"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LpunKM2rGVo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0xe1600f&#038;color2=0xfebd01&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LpunKM2rGVo&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;color1=0xe1600f&#038;color2=0xfebd01&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="445" height="364"></embed></object></center></p>
<p style="text-align: justify;">Dass das nicht gut geht, war wohl spätestens beim Confed-Cup vor einem Jahr offensichtlich geworden. Eine monotone Dauer-Lärmkulisse legte sich über jedes Spiel, Anfeuerungsrufe oder gar Gesänge der Fans wurden so komplett unmöglich. Seitdem hatte die FIFA Zeit, sich des Problems anzunehmen. Getan wurde &#8211; nichts. Denn angeblich sind die Plastiktröten Teil der kulturellen Identität Südafrikas. Blödsinn, sagt der Spiegel und klärt auf:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>Denn jede Kritik an der Trompete wird am Kap sofort als europäischer  Angriff auf die eigene Fußball-Kultur empfunden. Im Extremfall gelten  Gegner des Geräts als verkappte Rassisten, die kein Verständnis für  Afrikas kulturelle Eigenart hätten. Dabei ist die Vuvuzela, die von den  Deutschen scherzhaft als &#8220;Uwe Seelers&#8221; bezeichnet wird, keineswegs ein  Instrument mit langer Tradition. Weder in Form noch Lautstärke hat die  Vuvuzela viel mit dem traditionellen Kudu-Horn zu tun, es ist daher  absurd, eine vor ein paar Jahren aus Amerika importierte und erst seit  kurzem industriell hergestellte Plastiktröte zum afrikanischen Kulturgut  zu verklären.<br />
<a title="Südafrikas WM-Auftakt: Viel Lärm um wenig" href="Denn jede Kritik an der Trompete wird am Kap sofort als europäischer Angriff auf die eigene Fußball-Kultur empfunden. Im Extremfall gelten Gegner des Geräts als verkappte Rassisten, die kein Verständnis für Afrikas kulturelle Eigenart hätten. Dabei ist die Vuvuzela, die von den Deutschen scherzhaft als &quot;Uwe Seelers&quot; bezeichnet wird, keineswegs ein Instrument mit langer Tradition. Weder in Form noch Lautstärke hat die Vuvuzela viel mit dem traditionellen Kudu-Horn zu tun, es ist daher absurd, eine vor ein paar Jahren aus Amerika importierte und erst seit kurzem industriell hergestellte Plastiktröte zum afrikanischen Kulturgut zu verklären." target="_blank">Spiegel</a></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Normalerweise ist es für die Stimmung bei einem Turnier immer wichtig, dass der Gastgeber möglichst lange dabei bleibt. Bei dieser WM allerdings muss man schon hoffen, dass Südafrika so früh wie nur möglich raus fliegt. Vielleicht ist dann mal Schluss mit dem Lärm. Was die Vuvuzelas aber auf jeden Fall beweisen: Südafrika ist ein mieser Gastgeber. Das Land am Kap hat nichts getan, um den Konflikt zu entschärfen. Man hätte gegensteuern und die eigene Bevölkerung darüber aufklären können, dass die Vuvuzelas im Rest der Welt als Stimmungskiller gelten. Dass es nichts mit Kultur zu tun hat, anderen das Spiel zu versauen. Und dass es eine denkbar schlechte Eigenwerbung ist, wenn man &#8211; anstatt mit der Welt eine Party zu feiern, wie es bei den letzten Weltmeisterschaften war &#8211; einen Dreck darauf gibt, was die Gäste von der an Körperverletzung grenzenden Dauerbeschallung halten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://www.vuvuzelas.org/"><img title="Gegen Vuvuzelas - Für Stimmung" src="http://www.vuvuzelas.org/media/petition.jpg" alt="Gegen Vuvuzelas - Für Stimmung" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Gegen Vuvuzelas - Für Stimmung</p></div>
<p>Eine Fußball-Weltmeisterschaft nach Afrika zu vergeben &#8211; in der Theorie klang das super. Aber der Alltag hat diese Idee schnell entzaubert. Die Unfähigkeit der südafrikanischen Organisatoren sorgt dafür, dass rund um die Welt Fußballspiele ohne Ton geschaut werden. Keine Stimmung am Bildschirm &#8211; keine Stimmung auf den Straßen, keine Party mit der Welt. Es gibt Pay-TV-Sender, die bieten bei Fußballspielen den Service an, den Kommentar auszublenden, um nur die Stadionathmospähre mitzubekommen. Bei dieser WM sollte es umgekehrt sein.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Togo nicht bei der WM dabei!</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klingt reißerisch, ist aber eher als Tendenz gemeint: Diese Fußball-Weltmeisterschaft ist die mit Abstand uninteressanteste für mich, seit ich aktiv Fußball schaue und spiele. Und das sind ja doch schon ein paar Jährchen. Nicht falsch verstehen: Ich liebe diesen Sport, &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/06/11/togo-nicht-bei-der-wm-dabei/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Klingt reißerisch, ist aber eher als Tendenz gemeint: Diese Fußball-Weltmeisterschaft ist die mit Abstand uninteressanteste für mich, seit ich aktiv Fußball schaue und spiele. Und das sind ja doch schon ein paar Jährchen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht falsch verstehen: Ich liebe diesen Sport, immer noch. Aber es wurde so ziemlich alles dafür getan, mir dieses Turnier zu verleiden. Erst einmal wäre da dieser Bundestrainer, der zwar vorgibt, nach Leistung zu nominieren, letztendlich aber doch eher den Nasenfaktor entscheiden lässt. Die Folge ist eine Nationalmannschaft, die keine &#8220;Typen&#8221; hat und so langweilig ist, wie es nur geht.</p>
<p style="text-align: justify;">An zweiter Stelle kommt aber auch schon der mediale Overkill. Ständig und überall Fußball-Werbung! Wobei diese Reklamen klar machen, was ein Fan sein soll: Ein fröhlicher, ständig jubelnder Konsument. Wozu brauche ich ein Gehirn? Ich habe doch eine Vuvuzela! Lasst uns also feiern und alles kaufen, was angeboten wird!</p>
<p style="text-align: justify;">Letztendlich aber ist der Hauptgrund für meine WM-Unlust in Deutschland selbst, im kleineren Fußball zu finden. Die DFL hat mit ihrem Erfüllungsgehilfen DFB über Jahre daran gearbeitet, in den oberen Ligen eine geschlossene Gesellschaft zu etablieren. Wir hatten einst einen vorbildlichen, breit gefächerten Unterbau. Zugunsten der Zugangserschwernis wurde der weggeholzt. Anstatt wie früher acht Oberligen als dritter Ebene wurde dort eine bundesweite Dritte Liga installiert, die zwar offiziell eine Profiliga sein soll, aber bei weitem nicht so behandelt wird: So verzerren in der Dritten Liga nach wie vor die Zweitvertretungen der (echten) Profiklubs den Wettbewerb, und ein automatisches Startrecht für den DFB-Pokal haben Drittligisten auch nicht. Dafür aber den Heimrecht-Passus der Amateure <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Unter diese Dritte Liga wurden drei Regionalligen gepflanzt, die unattraktiver gar nicht sein können und Vereinsinsolvenzen und Lizenzentzüge am laufenden Band produzieren. Dabei sind Rot-Weiß Essen und Waldhof Mannheim nur die prominentesten Opfer der DFL.</p>
<p style="text-align: justify;">Nee, das alles macht keinen Spaß mehr. Jeder sieht, dass da Mist passiert. Aber keiner ändert etwas. Der DFB erweist sich seit Jahren als kraftloser Papiertiger, der seine Macht längst an die DFL abgetreten hat. Und diese DFL hat gar kein Interesse daran, dass unter ihren Kommerzligen ein gesunder Unterbau existiert. Man will ja schließlich unter sich bleiben. Da wird es wohl bald soweit sein, dass es gar keine Auf- und Abstiege mehr in den oberen Ligen gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Um was geht es nochmal? Ach ja, Fußball-Weltmeisterschaft. Gleich ist Anpfiff, Takatuka gegen Fidschi. Denn man tau, ich muss Rasen mähen!</p>
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