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	<title>togoblog &#187; Bücher</title>
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		<title>Was ist ein echter Kerl?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 08:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lang, lang ist&#8217;s her, seit ich Euch das letzte Mal ein Buch ans Herz gelegt habe. Das liegt daran, dass mich ein Buch schon überzeugen muss, bevor ich es weiter empfehle. Und in letzter Zeit waren die Bücher, die ich &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/04/16/was-ist-ein-echter-kerl/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin:22px 22px 22px 22px;"><script type="text/javascript"><!--
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</script></div><p style="text-align: justify;">Lang, lang ist&#8217;s her, seit ich Euch das letzte Mal ein Buch ans Herz gelegt habe. Das liegt daran, dass mich ein Buch schon überzeugen muss, bevor ich es weiter empfehle. Und in letzter Zeit waren die Bücher, die ich mir ausgesucht hatte, naja, Reinfälle. Nette, solide Unterhaltung vielleicht. Aber nichts, was man gelesen haben muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist bei diesem Buch von Dave Barry anders. Denn wer endlich verstehen will, was echte Kerle ausmacht und warum sie sich so verhalten wie sie sich verhalten, der kommt um &#8220;Dave Barry erklärt, was ein echter Kerl ist&#8221; nicht rum.</p>
<p><center><br />
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</center>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist das Buch für beiderlei Geschlechter geeignet (Barry unterscheidet letztendlich sogar drei: Frauen, Männer und Kerle). Für die weiblichen Leser ergibt sich nun endlich die Möglichkeit, das Verhalten der Kerle zu verstehen. Denn sie handeln doch nur so, wie sie handeln müssen! Und so mancher Mann wird sich dabei ertappen, heftigst mit dem Kopf zu nicken, wenn Barry wieder eines seiner prägnanten Beispiele für echtes Kerle-Verhalten auspackt. Sei es die Pinkelpause eines Jet-Piloten, die letztendlich zum Verlust des 18-Millionen-Dollar teuren Flugzeugs führt, oder das bizarre Aufnahmeritual der Anonymen Bergmenschen, die einen Bewerber eine Bierdose vom Kopf schießen &#8211; mit Pfeil und Bogen!</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch, wenn man aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus kommt &#8211; dieses Buch ist mehr als eine flapsige Aufzählung witziger Anekdoten. Zwischen den Zeilen steckt auch eine Menge Weisheit. Und letztendlich ergreift Barry so Partei für eine aussterbende Spezies: Die echten Kerle!</p>
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		<title>Fußball und Homophobie</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich will gar nicht werten, wer in der Affäre um den ehemaligen Schiedsrichter-Sprecher im DFB, Manfred Amerell, und Referee Michael Kempter Recht hat und wer lügt. Aber die gesamte Diskussion und die Art und Weise, wie der DFB mit dem &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/03/05/fussball-und-homophobie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will gar nicht werten, wer in der Affäre um den ehemaligen Schiedsrichter-Sprecher im DFB, Manfred Amerell, und Referee Michael Kempter Recht hat und wer lügt. Aber die gesamte Diskussion und die Art und Weise, wie der DFB mit dem Thema umgeht, zeigen, dass Fußball und Homosexualität (oder Bisexualität, wie Amerell im <a title="Bild.de: Amerell bei Kerner: DAS VIDEO" href="http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/2010/03/05/manfred-amerell/warum-schrieb-ihm-kempter-liebes-mails.html" target="_blank">Kerner-Interview</a> bestätigt) doch noch lange nicht zusammen passen. Ich hatte vor fast einem Jahr einen <a title="Buch-Tipp: Versteckspieler - togoblog" href="http://www.togotob.de/2009/03/14/buch-tipp-versteckspieler/" target="_blank">Buchtipp</a> gepostet, Versteckspieler von Ronny Blaschke. Aus gegebenem Anlass möchte ich diesen<a title="Buch-Tipp: Versteckspieler - togoblog" href="http://www.togotob.de/2009/03/14/buch-tipp-versteckspieler/" target="_blank"> Tipp</a> noch einmal aus dem Archiv hervorkramen. Es ist ja bald Ostern. Vielleicht legt jemand dem DFB das Buch mal ins Nest&#8230;</p>
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		<title>Buch-Tipp: Versteckspieler</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 08:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marcus Schneider ist schwul. Na und?, möchte man sagen, wir leben doch in einer aufgeklärten, toleranten Gesellschaft. Homosexualität ist doch längst nichts Besonders mehr. Doch oftmals ist Toleranz nur vorgespielt , und von wirklicher Aufklärung im Sinne Kants sind wir wohl weiter entfernt denn je. <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/03/14/buch-tipp-versteckspieler/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marcus Schneider ist schwul. Na und?, möchte man sagen, wir leben doch in einer aufgeklärten, toleranten Gesellschaft. Homosexualität ist doch längst nichts Besonders mehr. Doch oftmals ist Toleranz nur vorgespielt , und von wirklicher Aufklärung im Sinne Kants sind wir wohl weiter entfernt denn je.</p>
<p>Schneider hat drei Probleme: Er ahnt lange Zeit nichts von seiner Homosexualität, er wurde in der nicht nur Schwulen gegenüber diskriminitativen DDR geboren und &#8211; er ist Fußballer. Ein außerordentlich begabter Fußballer, dem nicht wenige eine steile Karriere prophezeien. Ausgerechnet Fußball!? Nur wenige Sportarten gelten als derart maskulin wie Deutschlands beliebteste Nebensache. Homosexualität ist dort ein Tabu, schwule Bundesligaprofis oder sogar Nationalspieler sucht man vergebens. Und doch wird es sie sicher geben.</p>
<p>Schneider wächst in einem ständigen inneren Konflikt auf. Auf der einen Seite seine ständig mit sich selbst beschäftigte Mutter und der ihm gegenüber nicht sonderlich herzliche Stiefvater. Auf der anderen Seite das Erfurter Sportinternat, in dem sich Marcus zurechtfinden kann, weil es ihm klare Grenzen und Regeln bietet, innerhalb derer sich der Jugendliche nicht zu sehr mit sich selbst und seinem emotionalen Zwiespalt beschäftigen muss. Der Fußball ist sein Ventil, seine Bühne.</p>
<p>Warum wir Marcus Schneider nie als Oberliga-, Bundesliga- oder sogar Nationalspieler kennengelernt haben, erzählt Schneider, der mittlerweile den Geburtsnamen seines Vaters Urban angenommen hat und als erfolgreicher Designer in Hamburg lebt,  im autobiographischen Buch &#8220;Versteckspieler&#8221;. Der Berliner Journalist Ronny Blaschke wagt den Spagat zwischen Erzählenlassen und ansatzweisem eigenen Bewerten und Interpretieren und liefert ein mehr als lesenswertes Buch ab. Die Geschichte Schneiders/Urbans ist manchmal traurig, manchmal packend. Nie ist sie nur das Transportmittel der Meinung Blaschkes. Das macht das Buch so stark und vielleicht sogar zu einer Pflichtlektüre jedes Sportlers, nicht nur der Fußballer.</p>
<p>Doch auch &#8220;Versteckspieler&#8221; kennt Durststrecken. Wenn Blaschke zu seinen &#8220;Exkursen&#8221; ausholt, ertappt sich der Leser auch mal beim Weiterblättern. Das liegt nicht an den Exkursen und den darin behandelten Themen selbst. Inhaltlich stark sind diese Passagen allemal, leider stören sie die Neugierde des Lesers. Der will wissen, wie es mit Marcus Schneider/Urban, den er längst in sein Herz geschlossen hat, weitergeht. Will wissen, wie der Fußballer seine Konflikte bewältigt, wie er sich selbst &#8211; und damit Zufriedenheit &#8211; findet. Beim zweiten Lesen, wenn diese Neugierde bereits befriedigt ist, werden auch die Exkurse zu ihrem Recht kommen. Bei der Erstlektüre aber sind sie ein Störfaktor.</p>
<p>Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist &#8220;Versteckspieler&#8221; ein starkes, unbedingt lesenswertes Buch. Nicht nur für Fußballer!</p>
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<p><noscript></noscript></p>
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		<title>Buch-Tipp: Sternenkadett Nick Seafort</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 09:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Sternenkadett]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute und neue Science Fiction ist heutzutage kaum noch zu bekommen. In den Buchläden sind diverse Regale zwar mit dem Schriftzug "SciFi" gekennzeichnet. Die Titel der dort zum Kauf angebotenen Bücher aber verraten, dass es sich bei ihnen eher um weitere Ergüsse der momentanen Fantasy-Schwemme handelt. Lediglich die Perry Rhodan-Reihe hält die SF-Fahne hoch und versorgt die Lesehungrigen regelmäßig mit Neuem.  <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/03/05/buch-tipp-sternenkadett-nick-seafort/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute und neue Science Fiction ist heutzutage kaum noch zu bekommen. In den Buchläden sind diverse Regale zwar mit dem Schriftzug &#8220;SciFi&#8221; gekennzeichnet. Die Titel der dort zum Kauf angebotenen Bücher aber verraten, dass es sich bei ihnen eher um weitere Ergüsse der momentanen Fantasy-Schwemme handelt. Lediglich die Perry Rhodan-Reihe hält die SF-Fahne hoch und versorgt die Lesehungrigen regelmäßig mit Neuem.</p>
<p>Für alle, die anspruchsvolle SciFi lieben, aber den Schritt in den manchmal doch recht komplexen Perry Rhodan-Kosmos scheuen, gibt es Alternativen. Ein wenig älter zwar, aber unbedingt lesenswert sind die Romane von David Feintuch über den Werdegang des jungen Nick Seafort. Dabei ist Seafort alles andere als der strahlende Held. Im Gegenteil findet sich der Leser immer wieder einmal in der Situation, den Hauptakteur ausgesprochen unsympathisch zu finden. Wenn er sich zum Beispiel wieder einmal an seinem Wertesystem entlang hangelt, um Entscheidungen zu treffen &#8211; die dann auch schonmal einige Menschen das Leben kosten.</p>
<p>Im ersten Buch der Seafort-Saga &#8220;Sternenkadett Nick Seafort&#8221; befindet sich die Hauptfigur noch ganz am Anfang. Als Kadett, als Offiziersanwärter also, dient er auf dem Raumschiff Hibernia. Als Dienstältestem müssten ihm die anderen Kadetten Respekt entgegenbringen. Doch das fällt ihnen schwer, denn Seafort ist keine geborene Führungspersönlichkeit. Auch seine Vorgesetzten halten nicht allzu viel von Seafort, was sie ihn immer wieder spüren lassen. Bei einem Unfall aber kommen sämtliche Offiziere des Schiffs ums Leben. Die militärische Hierarchie macht nun ausgerechnet Seafort zum Kommandanten des Schiffs &#8211; in einer Situation, in der selbst erfahrene Offiziere verzweifeln würden.</p>
<p>Der 1994 erschienene Roman fesselt von der ersten Seite an. Es ist gerade der untypische, unheldenhafte Charakter der Hauptperson, die den Leser vorantreibt. Wie geht es weiter? Wie entscheidet sich Seafort? Dabei zeichnet Feintuch ein gar nicht so unrealistisches Bild von der Zukunft als hierarchiestarres, demagogiegefülltes Gebilde. In der Seafort-Saga sind noch weitere sechs Romane erschienen, die in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden sollten. Selten ist einem Autoren ein derart packendes, in sich stimmiges und spannendes SciFi-Epos gelungen. Die Charaktere sind sauber gezeichnet, es gibt keine Logiklücken. Dazu fehlt dankenswerterweise die Rolle des Superhelden. Von Kapitel zu Kapitel, von Buch zu Buch findet der Leser die Antworten auf die Fragen, die sich ihm unweigerlich stellen. Eine Frage allerdings muss der Leser sich selbst beantworten: Wo wäre mein Platz in einer solchen Welt?</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3404231694?ie=UTF8&amp;tag=fcbre1890e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3404231694" target="_new">Das Buch &#8220;Sternenkadett Nick Seafort&#8221; bei Amazon.de</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fcbre1890e-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3404231694" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
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