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	<title>togoblog &#187; Filme</title>
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	<description>Togo bloggt Togos Blog... aus Emden ;)</description>
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		<title>Ein Strauß roter Rosen am Valentinstag</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch zehn Tage, dann ist wieder Valentinstag. Unvermeidlich. Das haben die Floristen nunmal so beschlossen. Und wer bin ich, dass ich mich dem Feiertag einer Berufssparte verschließe? Genau, der togo! Und als solcher halte ich es mit dem Valentinstag schon &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/02/04/ein-strauss-roter-rosen-am-valentinstag/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Noch zehn Tage, dann ist wieder Valentinstag. Unvermeidlich. Das haben die Floristen nunmal so beschlossen. Und wer bin ich, dass ich mich dem Feiertag einer Berufssparte verschließe? Genau, der togo! Und als solcher halte ich es mit dem Valentinstag schon seit Jahren genauso wie mit dem Rosenmontag oder anderen Diktaten des Kalenders: Ich ignoriere ihn mal wieder komplett.</em></p>
<p><strong>Jeder Tag ist irgendwie Valentinstag</strong></p>
<p>Was mir dabei den Rücken frei hält: Meine Frau, nebenbei die beste Frau der Welt, gütig und gnädig, sieht das genauso. Wir schenken uns zwischendurch gern Kleinigkeiten. Mal eine DVD, mal gehen wir gemeinsam lecker zu unserem Franzosen Essen. Und es kommt auch vor, dass ich ihr Blumen mitbringe, denn ich liebe meine Frau nicht nur am 14. Februar (oder an ihrem Geburtstag, an Weihnachten etc.). Aber eben nicht am Valentinstag. Wer sehen möchte, was wir uns gerade &#8220;geleistet&#8221; haben: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002PCHO78?ie=UTF8&amp;tag=fcbre1890e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002PCHO78">Die Rosen von Dublin</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fcbre1890e-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B002PCHO78" border="0" alt="" width="1" height="1" />. Rote Rosen am Valentinstag. Und der Floristenverband sieht keinen Cent!</p>
<p><strong>&#8220;Besseres kann kein Volk vererben als der eigenen Väter Brauch&#8230;&#8221;</strong></p>
<p>Meine Einstellung habe ich übrigens von meinen Eltern geerbt. Die hatten bereits die gleiche gesunde Ablehnung gegen einen &#8220;Feiertag&#8221;, der lediglich den Umsatz der Floristen ankurbeln soll und auch noch in einer Zeit liegt, in der in Deutschland keine einzige Blume blüht &#8211; die am Valentinstag verkauften Blumen stammen also zum Großteil aus dem Ausland. Bestenfalls aus den riesigen Gewächshäusern in den Niederlanden, wahrscheinlicher aber aus Südamerika, wo die Pflanzen unter Einsatz härtester Insektenschutzmittel (und unter Missachtung jeglicher Schutzmaßnahmen für die Arbeiter) angebaut werden und anschließend nicht gerade klimaneutral per Flugzeug nach Deutschland gebracht werden, wo sie für Pfennigpreise über den Tisch gehen.</p>
<p><strong>Kaffee und Kuchen statt Blumendiktat</strong></p>
<p>Nein, der 14. Februar hat dieses Jahr für mich nur eine Bedeutung: Mein Patenkind feiert seinen zweiten Geburtstag. Und das werden wir ausgiebig vor Ort in Edewecht feiern. Dass am gleichen Tag zufällig Valentinstag ist, wird hoffentlich bei Kaffeee und Kuchen komplett untergehen.</p>
<p><strong>Man kann den Valentinstag aber auch sinnvoll nutzen</strong></p>
<p>Der <a title="Noch elf Tage, und dann scheiße ich mal wieder auf den Valentinstag." href="http://weblog.hundeiker.de/item-1608.html" target="_blank">Ulf hat in seinem Blog</a> übrigens eine nette Idee geäußert: Anstatt die Floristen über die einnahmenschwache Zeit zu retten, sollte man den Tag, dem Namen entsprechend, durchaus feiern &#8211; als Gedenktag für einen der größten Komiker, die es je gab: Karl Valentin! Eine super Idee, der ich mich gern anschließe. Denn damit gebe ich gleich noch ein Statement ab: Es ist traurig, dass es kaum noch gute Komiker gibt, sondern nur noch eine Menge an hektischen, wirklich nicht witzigen Comedians, sie so talentfrei sind wie zum Beispiel Oliver Pocher. Da habe ich doch gleich noch eine Idee: Ich renne mal hoch in mein Arbeitszimmer und krame die alte Schallplatte von Insterburg &amp; Co raus. &#8220;Ich hab&#8217; kein Abitur, ich hab&#8217; mittlere Reife&#8221;. Herrlich! Aber das hat nichts mit dem Valentinstag zu tun und gehört jetzt nicht hier her <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Film-Tipp: Eins, Zwei, Drei</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 14:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Filme, bei denen langweilt man sich so schnell, dass man sie frühzeitig ausschaltet. Oft steht die Action dermaßen im Vordergrund, dass eine gute Handlung mit... <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/06/10/film-tipp-eins-zwei-drei/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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</script></div><p>Es gibt Filme, bei denen langweilt man sich so schnell, dass man sie frühzeitig ausschaltet. Oft steht die Action dermaßen im Vordergrund, dass eine gute Handlung mit entsprechenden Dialogen schon fast als Ballast gilt. Special Effects statt Plot &#8211; Kein Wunder also, dass man hier schnell die Flucht in Form der roten Taste auf der Fernbedienung ergreift. Es gibt aber auch Filme, die mit jedem Anschauen besser werden. </p>
<p><strong>&#8220;Was für ein hygienischer kleiner Krakeler&#8221; (MacNamara)</strong></p>
<p>Ein Musterbeispiel für einen solchen Film ist Billy Wilders &#8220;Eins, Zwei, Drei&#8221;. Ich habe ihn das erste Mal als Teenager-Anfänger gesehen. Die turbulente Handlung fand ich bereits damals witzig &#8211; verstanden habe ich die Wortspiele und Zusammenhänge aber erst viel später. Mittlerweile kann ich die Dialoge fast schon mitsprechen. Trotzdem habe ich immer noch Aha-Erlebnisse. </p>
<p><strong>&#8220;Zum Teufel mit Frank Sinatra&#8221; (Otto Ludwig Piffl)</strong></p>
<p>Die Story: C.R. MacNamara (James Cagney) leitet -strafversetzt &#8211; die Filiale von Coca-Cola in West-Berlin. Er steht kurz vor seinem großen Coup: Den Export der Brause in die Sowjetunion. Das Besondere daran ist, dass es gerade Ende der 1950er ist, der Kalte Krieg tobt ungebremst, die Kommunisten stehen kurz vor dem Mauerbau. MacNamara erhofft sich vom Geschäft mit den &#8220;Herren Kommunisten&#8221;, von seinem Arbeitgeber mit der Stelle des Vertriebschefs für ganz Europa belohnt zu werden.<br />
Alles läuft gut, bis Scarlett Hazeltine (Pamela Tiffin) ankommt &#8211; die spätpubertierende, liebenswert naive Tochter MacNamaras Chef in Atlanta. Klar, sie muss sich in Berlin wohlfühlen, bis ihre Eltern sie abholen. MacNamara rechnet fest damit, bei dieser Gelegenheit befördert zu werden. Doch Scarlett denkt gar nicht daran, sich in Berlin lediglich Museen und Konzerte anzuschauen. Im Gegenteil entdeckt sie ihre Liebe zu Ost-Berlin und &#8220;macht rüber&#8221; &#8211; jede Nacht! </p>
<p><strong>&#8220;Er ist Republikaner &#8211; aus der ostdeutschen Republik!&#8221; (Scarlett Hazeltine)</strong></p>
<p>An dieser Stelle breche ich die Inhaltsangabe, um nicht zu viel zu verraten ab. Denn am witzigsten ist der Film, wenn man ihn unvoreingenommen genießen kann. </p>
<p><strong>&#8220;Begrabt uns, aber heiratet uns nicht!&#8221; (MacNamara)</strong></p>
<p>In weiteren Hauptrollen glänzen bei dieser Screwball-Komödie der besten Art Horst Buchholz (als der überzeugte und wortgewaltige Kommunist Otto Piffl), Lilo Pulver (in einer ungewohnt sexy Rolle als persönliche Sekretärin MacNamaras) und auch Horst Wolter (russischer Geheimdienstler und Vorzeige-Kommunist Borodenko). </p>
<p><strong>&#8220;Hoffnungslos, aber nicht Ernst!&#8221; (Otto Ludwig Piffl)</strong></p>
<p>Eine Besonderheit an diesem Film ist sicherlich, dass hier alle ihr Fett abbekommen. Ob Westdeutsche, Ostdeutsche, Amerikaner, Russen, Kapitalisten, Kommunisten&#8230; kein Klischee wird ausgelassen, kein Stereoty bleibt ungenutzt. Allerdings derart passend und liebenswert, dass man Wilder dafür unmöglich böse sein kann. </p>
<p><strong>&#8220;Per Sputnik nach Atlanta&#8221; (MacNamara)</strong></p>
<p>In seiner Zeit wurde der Film übrigens eher als Flop bezeichnet. Die durch den Kalten Krieg gaspaltene Welt, ganz besonders aber Deutschland, war noch nicht reif für das Meisterwerk Wilders. Erst mehr als zwanzig Jahre später begann &#8220;Eins, Zwei, Drei&#8221; Kult zu werden. Heute gehört der stimmungsvolle Schwarzweiß-Film praktisch in jede Sammlung. </p>
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