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	<title>togoblog &#187; Polizei</title>
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	<description>Togo bloggt Togos Blog... aus Emden ;)</description>
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		<title>Emder Besonderheiten</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 07:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für einen Zugezogenen, der noch dazu bisher ausschließlich Groß- bzw. Sehr-Großstädten lebte, ist es eine knackige Umstellung, plötzlich in Emden zu wohnen. Nicht falsch verstehen: ich mag diese Stadt sehr. Mir gefällt es hier, alles in allem, richtig gut. Aber &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2011/09/23/emder-besonderheiten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin:22px 22px 22px 22px;"><script type="text/javascript"><!--
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</script></div><p style="text-align: justify;">Für einen Zugezogenen, der noch dazu bisher ausschließlich Groß- bzw. Sehr-Großstädten lebte, ist es eine knackige Umstellung, plötzlich in Emden zu wohnen. Nicht falsch verstehen: ich mag diese Stadt sehr. Mir gefällt es hier, alles in allem, richtig gut. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass alles perfekt ist <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Ich will mich nicht beschweren, dass es diese oder jene Ladenkette hier nicht gibt, weil mir Ladenketten grundsätzlich ziemlich egal sind. Emden ist mit etwas über 50.000 Einwohnern zwar die faktische Hauptstadt Ostfrieslands, aber naturgemäß kann eine Stadt dieser Größe gar nicht alles abdecken. Muss sie auch nicht. Denn man bekommt alles, was man braucht. Die Nahversorgung klappt also, und landschaftlich ist es hier oben sowieso einmalig schön.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber Halt! Da sind doch noch zwei Dinge, die ich von meinen bisherigen Wohnorten so nicht kannte. Seltsam, aber nicht wirklich schlimm ist, dass Lieferdienste für FastFood sich hier kräftig anstellen, was Entfernungen angeht. Wenige Meter von unserem Büro entfernt befindet sich zum Beispiel ein Chinese mit Bringservice. Den würden wir zu gern mal ausprobieren, aber: Lieferungen in die Vororte Emdens kosten 1,53 € (3 DM) extra. Und damit ist der Imbiss nicht allein, denn eine ganze Reihe anderer Bringdienste in der Innenstadt halten es genauso bzw. verlangen einen Mindestbestellwert, der bei etwa 20 Euro liegt. Angesichts der Entfernungen und Zeiten, die in Emden maximal anfallen würden, muss ich darüber schon schmunzeln. Denn selbst vom Harsweg nach Petkum braucht man in der Regel keine 20 Minuten <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Das sah in Hannover anders aus, eine Anfahrtspauschale habe ich da aber nie bezahlen müssen.</p>
<div id="attachment_1370" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/juri_im_bus.jpg"><img class="size-medium wp-image-1370" title="Wer Bus fährt, ist sicherer unterwegs. Und länger dauert es in der Regel auch nicht." src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/juri_im_bus-300x200.jpg" alt="Wer Bus fährt, ist sicherer unterwegs. Und länger dauert es in der Regel auch nicht." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wer Bus fährt, ist sicherer unterwegs. Und länger dauert es in der Regel auch nicht.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Was mich aber erschreckt, ist die Vogelwildheit in Bezug auf Radfahrer. Zwei drei Radler nebeneinander &#8211; kein Thema. Mit Licht ab in die Dunkelheit? Tut nicht Not. Klingeln? Wird eh überbewertet. Fußgängerzonen? Sind lediglich Radwege ohne Autos. Emden hat ein Radler-Problem, das ist für Außenstehende offensichtlich &#8211; als Einheimischer hat man sich anscheinend daran gewöhnt und kapituliert. Ich weiß aber nicht, ob ich mich daran gewöhnen will, dass ich als Autofahrer nicht an Radfahrern vorbei komme, weil sie unbedingt nebeneinander fahren müssen. Dass mir Radfahrer in Einbahnstraßen entgegen kommen. Dass ich Radler in der Dämmerung und nachts nicht sehe, weil sie unbeleuchtet unterwegs sind. Und mehrfach hatte ich die Situation, dass Juri, unser Hund, in der Fußgängerzone fast überfahren worden wäre, weil ein Radfahrer von hinten kam und den Hund schlicht übersah. Polizeikontrollen habe ich bisher übrigens noch keine erlebt, dabei würde es wahrscheinlich reichen, täglich einen Polizisten in die Fußgängerzone zu stellen, um den Etat der Stadt mit den Bußgeldern zu sanieren&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Emden hat jetzt einen neuen Oberbürgermeister, Bernd Bornemann (SPD). Der hatte im Wahlkampf dazu aufgerufen, ihm Fragen zu stellen. Das habe ich dann auch gemacht und ihn gefragt, was unter seiner Leitung (und dass er gewählt würde war klar, denn in Emden gewinnt der SPD-Kandidat immer, selbst wenn er Micky Maus hieße) am Verkehrskonzept verbessert würde. Bis heute habe ich keine Antwort. Es bleibt zu hoffen, dass seine &#8220;Regierungsarbeit&#8221; aktiver ausfällt als sein Kontakt zum Wähler.</p>
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		<title>Naive Malerei und gebrochene Handgelenke</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 08:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztens hat mich mein Kumpel Kai auf den Pott gesetzt. Sinngemäß meinte er, dass es nicht reiche, einen Blog zu besitzen &#8211; man müsse ihn auch mit Leben füllen. Recht hat er! Wie Ihr an den Daten der letzten Beiträge &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2011/01/25/naive-malerei-und-gebrochene-handgelenke/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Letztens hat mich mein Kumpel Kai auf den Pott gesetzt. Sinngemäß meinte er, dass es nicht reiche, einen Blog zu besitzen &#8211; man müsse ihn auch mit Leben füllen. Recht hat er! Wie Ihr an den Daten der letzten Beiträge sehen könnt, habe ich es in letzter Zeit ganz schön schleifen lassen. Dabei war einiges los im Leben Eures Lieblings-Togolesen.</p>
<div class="mceTemp" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_1268" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/eisstadion_bremerhaven.jpg"><img class="size-full wp-image-1268" title="Betreten der Eisfläche gefährlich!" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/eisstadion_bremerhaven.jpg" alt="Betreten der Eisfläche gefährlich!" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Betreten der Eisfläche gefährlich!</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Zum Beispiel ist meine Frau seit Anfang Januar KZH, weil einer unserer Nachbarn auf dem Gehweg vor seinem Haus eine Eisfläche kultivierte. Was mich dabei allerdings am meisten ärgerte, war die Aussage der Polizei, mit der ich noch am gleichen Tag telefonierte (das wurde mir von einem anderen Nachbarn geraten, wegen der Versicherung und so). Im Grunde bat ich lediglich darum, dass sich ein Polizist die Eisfläche während einer  seiner Rundfahrten mal anschaut, sozusagen als Beweisaufnahme. Halbwegs durch die Blume wurde mir erklärt, dass ein nicht geräumter Gehweg nicht von öffentlichem Interesse sei und wir den Privatklageweg gehen müssten. Ich bin kein Jurist und habe lediglich die beiden Pflichtvorlesungen in Ö- und P-Recht besucht. Aber in diesem Fall darf man sich wohl schon wundern. Denn, wo soll es ein öffentliches Interesse geben, wenn nicht auf öffentlichen Gehwegen?</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich werden wir unseren Nachbarn nicht verklagen. Der hat schon genug Ärger am Hacken, weil unsere Krankenkasse sich die Kosten für die Behandlungen von ihm zurück holt. Und man will hier ja noch ein paar Tage wohnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann durften wir uns, fast zeitgleich, über eine Fehldiagnose unseres Tierarztes freuen. Unser Havaneser Juri fing irgendwann damit an, Stuhlgang vorzutäuschen: er hockte sich hin, als wolle er bretzeln. Aber es kam nichts. Also ab zum Tierarzt. Dort wurde er geröntgt, und die Tierärztin offenbarte uns, dass der Hund unter Verstopfung leide, wir ihm also beim Abführen helfen müssten. Er bekam einen Einlauf, und die kommenden Stunden regelmäßig einige Milliliter Laktulose in den Mund gespritzt. Das Zeug wirkt abführend ohne Ende, und wir waren sicher, dass er den Ziegelstein jetzt wohl endlich los werden würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Als es bis Sonntag aber immer noch nichts mit dem Absetzen des Brockens wurde, mussten wir in die Tierklinik nach Oldenburg fahren. Die dortige Tierärztin kam dann recht schnell auf eine komplett gegensätzliche Diagnose: der Hund hatte keine Verstopfung, sondern eine akute Darmentzündung, weswegen er ständig abführen wollte, obwohl er gar nichts mehr zum Abführen hatte. Wir haben unseren Hund also bei einem entzündeten Darm mit einem Abführmittel gequält!</p>
<p style="text-align: justify;">Die folgenden Tage bekam Juri Schonkost und Antibiotika, und es ging ihm recht bald besser. Sollen wir jetzt den Tierarzt wechseln? Angesichts meiner immer noch nicht ganz verrauchten Wut wäre das vielleicht sinnvoll. Andererseits haben wir mit anderen Tierärzten &#8211; besonders mit unseren Vögeln &#8211; auch schon Sachen erlebt, die an der Ausbildung unserer Veterinärmediziner zweifeln lassen. Also?</p>
<p style="text-align: justify;">Ach, und letztens hatte ich Geburtstag. In meinem Alter ist das ja eigentlich kein Grund zum Feiern mehr. Meine Frau schafft es aber immer wieder, meine Geburtstagsmuffeleien zu vertreiben, indem sie (dieses Mal sogar trotz gebrochenen Handgelenkes) für eine feierliche Stimmung sorgt. Manchmal habe ich das Gefühl, ihr macht der Geburtstag anderer und ihnen etwas zu schenken viel mehr Spaß als den Geburtstagskindern. Ich beneide sie um diese Gabe aufrichtig.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1265" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/maus.jpg"><img class="size-full wp-image-1265" title="Der togo kann nicht zeichen!" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/maus.jpg" alt="Der togo kann nicht zeichen!" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Der togo kann nicht zeichen!</p></div>
<p>Eine weitere Gabe, die sie zweifelsohne besitzt, ist die, immer das richtige Geschenk zu finden. Dieses Mal hat sie mich mit einem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002QAA4KI?ie=UTF8&amp;tag=fcbre1890e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B002QAA4KI">Wacom Bamboo Pen &amp; Touch, CTH-460-DE</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=fcbre1890e-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B002QAA4KI" border="0" alt="" width="1" height="1" /> überrascht, einem Touchboard, mit dem man so ziemlich alles machen kann. Ich fangegerade erst an, mich mit den Grundfunktionen vertraut zu machen, aber ich weiß jetzt schon, dass es mir viel Spaß machen wird. Und für die Arbeit kann ich es auch sehr gut gebrauchen. Also, Frau togo, mal wieder die volle Punktzahl &#8211; Du bist Wahnsinn, ich liebe Dich! <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="text-align: justify;">Wie man an meiner Zeichnung einer Comic-Maus sehen kann, ist mein Maltalent allerdings eher gering. Denn besser bekomme ich es mit Zettel und Stift auch nicht hin. Aber dafür habe ich ja die perfekte Ausrede: ich bin umerzogener Linkshänder. Hm, das wäre auch einmal ein eigenes Thema wert <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Frau am Steuer &#8211; Tanksäule im Moors</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 10:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist sicherlich übelster Chauvinismus, was sich die Bremerhavener Polizei heute in einer aktuellen Pressemitteilung leistet. Muss sie wirklich explizit und unbedingt von einer Autofahrerin sprechen und so die uralten Vorurteile gegen Frauen schüren? Kann sie das nicht einfach umschreiben, &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/11/04/frau-am-steuer-tanksaule-im-moors/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist sicherlich übelster Chauvinismus, was sich die Bremerhavener Polizei heute in einer aktuellen Pressemitteilung leistet. Muss sie wirklich explizit und unbedingt von einer Autofahrerin sprechen und so die uralten Vorurteile gegen Frauen schüren? Kann sie das nicht einfach umschreiben, zum Beispiel mit &#8220;vermindert männlich&#8221; oder so?</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Gegen Tanksäule gefahren</strong><br />
Eine 23 Jahre alte Autofahrerin ist am Donnerstagmorgen auf einem Tankstellengelände in der Barkhausenstraße gegen eine Tanksäule gefahren. Durch das schnelle Eingreifen des Angestellten der Tankstelle konnte ein größerer Schaden verhindert werden.<br />
Nach Angaben der Frau, ist sie vom Kupplungspedal gerutscht und dann mit ihrem Wagen gegen die Säule geprallt. Der Anstoß war so unglücklich, dass aus einer beschädigten Leitung Kraftstoff auslief. Der Tankstellenmitarbeiter hat aber sofort reagiert und die Zufuhr gestoppt, so konnte ein unkontrolliertes Auslaufen verhindert werden. Die Feuerwehr unterstützte schließlich dabei, den ausgelaufenen Kraftstoff aufzunehmen.<br />
<em>Pressemitteilung der Bremerhavener Polizei</em></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Schon wieder: Polizei richtet Hund hin</title>
		<link>http://www.togotob.de/2010/04/16/schon-wieder-polizei-richtet-hund-hin/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 09:38:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist noch nicht allzu lange her, dass ich an dieser Stelle eine Pressemitteilung der Tierschutzorganisation TASSO e.V. veröffentlicht hatte. Damals schaffte es die Besatzung eines Streifenwagens über einen kurzen Zeitraum nicht, einen entlaufenen Australian Shepherd, der auf die Autobahn &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/04/16/schon-wieder-polizei-richtet-hund-hin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist noch nicht allzu lange her, dass ich an dieser Stelle eine <a title="Polizei fährt Hund tot – Besitzerin soll Schaden bezahlen" href="http://www.togotob.de/2010/02/06/polizei-fahrt-hund-tot-besitzerin-soll-schaden-bezahlen/" target="_blank">Pressemitteilung der Tierschutzorganisation TASSO e.V.</a> veröffentlicht hatte. Damals schaffte es die Besatzung eines Streifenwagens über einen kurzen Zeitraum nicht, einen entlaufenen Australian Shepherd, der auf die Autobahn geraten war, einzufangen. Anstatt sich besser qualifizierte Unterstützung zu holen, fuhren die Polizisten den Hund kurzerhand tot.</p>
<p style="text-align: justify;">Konsequenzen hatte diese unmenschliche Aktion keine. Zumindest nicht für die Polizisten, die hier ein Lebewesen bewusst umgebracht haben. Allerdings machte dieses Beispiel Schule. Denn <a title="Lübecker Nachrichten: Streunende Hunde: Polizei überfährt wieder Tier auf A1" href="http://www.ln-online.de/artikel/Streunende%20Hunde:%20Polizei%20%C3%BCberf%C3%A4hrt%20wieder%20Tier%20auf%20A1/" target="_blank">schon wieder hat ein Streifenwagen einen Hund hingerichtet, der auf die Autobahn geraten war</a>. Und wieder hat man keine Hilfe beim Tierschutz gesucht, oder bei einem Tierarzt. Kein Lerneffekt also bei der Polizei, stattdessen Nachahmungsverhalten. Wenn es einmal gebilligt wurde, wird es auch ein zweites Mal funktionieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Was das bedeutet, kann sich jeder Tierfreund selbst ausmalen: Künftig wird die Polizei nicht mehr erst versuchen, das Leben eines Tieres zu retten. Ab jetzt wird getötet. Angesichts der Nibelungentreue, mit der zB das Landespolizeiamt Kiel zu seinen Bediensteten steht, ist ein Einlenken nicht zu erwarten. Da bleibt nur das Hoffen auf das große Abrechnen im Himmel. Leider glaube ich nicht an Götter, die Täter werden also straffrei ausgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ob sie das eigene Gewissen quält? Ich glaube nicht. Denn es war ja nur ein Tier. Unerträglich!</p>
<p style="text-align: justify;">Genau so unerträglich war auch die Stellungnahme des ADAC &#8211; Schleswig-Holsteins Landesvorsitzender Max Stich machte unmissverständlich klar, dass er die Hinrichtung für richtig erachte. Schließlich sei ein Menschenleben mehr wert als ein Tierleben. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, warum das als eine derart unumstößliche Tatsache betrachtet wird (vielleicht widme ich dem Thema mal eine eigene Diskussion). Aber wäre ich ein ADAC-Mitglied, angesichts einer solchen Äußerung würde ich jetzt austreten. Denn je wehrloser eine Kreatur, desto mehr Schutz durch den Menschen hat sie verdient. Aber das sieht Herr Stich sicherlich anders.</p>
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		<title>Polizei fährt Hund tot &#8211; Besitzerin soll Schaden bezahlen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 10:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Autobahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Schäferhund]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[tot]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Polizei ist immer mal wieder dafür gut, bei den Menschen für heftiges Kopfschütteln zu sorgen. Verantwortung für Fehlverhalten übernehmen unsere Uniformträger äußerst ungen und entsprechend selten. Der aktuelle Newsletter von Tasso e.V. ist dafür ein wahres Musterbeispiel: In der &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/02/06/polizei-fahrt-hund-tot-besitzerin-soll-schaden-bezahlen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unsere Polizei ist immer mal wieder dafür gut, bei den Menschen für heftiges Kopfschütteln zu sorgen. Verantwortung für Fehlverhalten übernehmen unsere Uniformträger äußerst ungen und entsprechend selten. Der aktuelle Newsletter von <a title="http://www.tasso.net/" href="http://www.tasso.net/" target="_blank">Tasso e.V.</a> ist dafür ein wahres Musterbeispiel:</em></p>
<blockquote><p>In der Silvesternacht haben Polizeibeamte mit ihrem Streifenwagen einen Hund auf der Autobahn A1 tot gefahren. Laut Aussage der Beamten, um Gefahr für die Allgemeinheit abzuwenden. Den am Dienstfahrzeug entstandenen Schaden von 2.500,- Euro soll die Hunde-Halterin nun bezahlen. Der neunjährige Australian Shepard war – wahrscheinlich durch die Silvesterknallerei verschreckt – von zu Hause weggelaufen und auf die nahe gelegene Autobahn geraten. Die durch einen Notruf verständigte Polizei verfolgte den kreuz und quer über die Fahrbahnen laufenden Hund fast eine Stunde. Der Hund war offensichtlich so verstört, dass er sich nicht anlocken ließ. Um weiteres Unheil zu verhindern, entschieden sich die Polizisten dafür, den Hund mit dem Auto zu überfahren, so das Landespolizeiamt Kiel. Ein Schuss kam für die Beamten nicht in Frage; zu groß sei die Gefahr für alle Autofahrer gewesen. Als wäre das noch nicht genug, legten die Beamten den leblosen Körper in ein Gebüsch am Fahrbahnrand. Auf die Frage, warum keine professionelle Hilfe geholt wurde, antworteten die Beamten, dass jede weitere zeitliche Verzögerung Menschenleben hätte kosten können. Philip McCreight, Leiter von TASSO ist entsetzt: &#8220;<em>Es hätte bestimmt genug Möglichkeiten gegeben, den Fall zivilisiert zu beenden. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ein Tier versehentlich auf die Autobahn gerät</em>.&#8221; Die Tat der Beamten hält er für unüberlegte Willkür. Gar kein Verständnis kann McCreight aber dafür aufbringen, dass die Beamten sich nach dem Vorfall nicht wenigstens um die Identifizierung des Hundes über TASSO gekümmert haben, sondern ihn einfach am Straßenrand liegen ließen.</p></blockquote>
<p><strong>Rechtsempfinden verquer &#8211; die Polizei hat einen Freibrief</strong></p>
<p>Aha. Anstatt die Polizisten für den Mord an einem Tier zur Verantwortung zu ziehen (ja, ich weiß, dass das Gesetz Tiere nur als Sache ansieht und es deshalb formaljuristisch kein Mord ist, sondern Zerstörung einer Sache&#8230;), soll die trauernde Besitzerin, die sicherlich nur schwer über den Tod ihres Familienmitglieds hinweg kommt, jetzt auch noch den Schaden am (vom Volk zur Verfügung gestellten!) Dienstwagen bezahlen, den die Polizisten unnötigerweise als Tatwaffe benutzt haben. Da kann man ja nur froh sein, dass es den übereifrigen &#8220;Freunden und Helfern&#8221; nicht in den Sinn kam, den Hund mit etwas Teurerem zu Tode zu werfen. Man hätte ja zum Beispiel einen Kran auf den Hund stürzen lassen können. Dann wäre das Frauchen des <a title="Wikipedia: Australian Shepherd" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Australian_Shepherd" target="_blank">Australian Shepherds</a> jetzt wohl bankrott.</p>
<p><strong>Es muss sich etwas ändern</strong></p>
<p>Die eigentlich nötigen Schlussfolgerungen aus diesem Fall wird aber höchstwahrscheinlich niemand ziehen:</p>
<ul>
<li>Schluss mit der verdammten wilden Silvesterknallerei! Der Jahreswechsel der Menschen ist für alle Tiere der reine Horror.</li>
<li>Schluss mit der Bezeichnung von Tieren als Sache! Was lebt, kann keine Sache sein.</li>
<li>Gezielte Schulung der Polizisten für den Umgang mit Tieren! Es passiert viel zu oft, dass Polizisten falsch reagieren, wenn es um Tiere geht.</li>
<li>Und vor allem: Schluss mit der generellen Straffreiheit für Polizisten! Man bekommt immer mehr den Eindruck, als würde allein das Tragen der Uniform vor jeglicher Verantwortung schützen. Mal stirbt ein Tier, dann ein <a title="Wikipedia: Oury Jalloh" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oury_Jalloh" target="_blank">Mensch</a>, aber nie erfährt man hinterher von Konsequenzen für diejenigen, die durch Tat oder Unterlassen die Schuld tragen.</li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt, wie sich der Fall des ermordeten Australien Shepherds weiter entwickelt. Oder? Nee, eigentlich weiß ich ja, was passiert: Keine Konsequenzen für die Polizisten, dafür Strafe für die Hundebesitzerin. Da werden sich schon irgend welche Paragrafen finden, die man drehen kann.</p>
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		<title>Steckt togo hinter der Deutschen Gewinn Agentur?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 16:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocke]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsche Gewinn Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Gewinn Zentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Blog macht mir eine Menge Spaß! Ich darf meinen Senf zu allen möglichen Themen äußern, und Ihr gebt mir Euer Feedback, über das ich gern und viel nachdenke. Jedes Mal, wenn mir ein neuer Kommentar zur Freischaltung gemeldet wird, &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/12/13/steckt-togo-hinter-der-deutschen-gewinn-agentur/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mein Blog macht mir eine Menge Spaß! Ich darf meinen Senf zu allen möglichen Themen äußern, und Ihr gebt mir Euer Feedback, über das ich gern und viel nachdenke. Jedes Mal, wenn mir ein neuer Kommentar zur Freischaltung gemeldet wird, bin ich gespannt, was Ihr mir schreibt und freue mich darauf, ihn zu lesen. Das Beste am Bloggen ist definitiv der Kontakt mit Euch, meinen Lesern!</em></p>
<p><strong>Post aus dem Saarland</strong></p>
<p>Jetzt hat mich zum allerersten Mal sogar ein Brief eines Lesers des Togoblogs erreicht! Leider war der Grund dieses Briefes ein Missverständnis, denn der Absender ging, warum auch immer, davon aus, dass ich der Drahtzieher hinter der Deutschen Gewinn Agentur, einer betrügerischen <a title="togoblog: Deutsche Gewinnzentrale: Vorsicht, unseriös!" href="http://www.togotob.de/2009/06/26/deutsche-gewinnzentrale-vorsicht-unserioes/" target="_blank">Telefon-Drückerkolonne</a> für angebliche Lotterieteilnahmen, sei. Aber lest selbst:</p>
<div id="attachment_787" class="wp-caption aligncenter" style="width: 269px"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/dga_brief.jpg"><img class="size-medium wp-image-787" title="Brief-Kündigung für die Deutsche Gewinn Agentur, deren Boss ich NICHT bin!" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/dga_brief-259x300.jpg" alt="Brief-Kündigung für die Deutsche Gewinn Agentur, deren Boss ich NICHT bin!" width="259" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Brief-Kündigung für die Deutsche Gewinn Agentur, deren Boss ich NICHT bin!</p></div>
<p><strong>Togo aufgeflogen?</strong></p>
<p>Als ich die Adressierung las, musste ich schon etwas schmunzeln. Der Leser aus dem Saarland hatte anscheinend einfach nur nach der Deutschen Gewinn Agentur im Internet gesucht, stieß dort auf meinen Blog und hielt meine Impressums-Adresse als Anschrift der Abzocker. Ich habe den Herrn dann umgehend angerufen, hatte aber lediglich seine Ehefrau (?) am Telefon. Schlimm: Anscheinend bucht die Deutsche Gewinn Agentur hier bereits seit Monaten ungestraft ab. Ob es der Bank möglich sein wird, alle Abbuchungen zurück zu holen, ist zweifelhaft. Ob meine Gesprächspartnerin allerdings verstanden hat, wer ich bin und warum ich anrufe, ist genauso zweifelhaft. Denn sie blieb das gesamte Gespräch über äußerst kühl, fast schon unhöflich.</p>
<p><strong>Kein Vertrag &#8211; kein Anspruch auf Geld!</strong></p>
<p>Zu dem &#8220;Kündigungsschreiben&#8221; muss ich allerdings auch noch etwas los werden. Denn der Verfasser schreibt, dass er den bestehenden Vertrag kündige. Das ist ein großer Fehler, denn damit bestätigt er ein Vertragsverhältnis, das wahrscheinlich nie existierte und gesteht der &#8220;Firma&#8221; so das bereits ergaunerte Geld zu.</p>
<p><strong>Anwalt und Polizei sind spätestens bei Abbuchungen Pflicht!</strong></p>
<p>Meine Telefon-Gesprächspartnerin meinte noch, dass jetzt ein Anwalt eingeschaltet würde. Das ist ein Schritt, den jeder Geprellte in Erwägung ziehen muss &#8211; neben einer Anzeige bei der Polizei! Übrigens: Wenn man im Recht ist, trägt der Andere die Kosten für den Rechtsbeistand. In einem solchen Fall, in dem bereits illegal abgebucht wurde, sind Anwalt und Polizei also Pflicht. Nicht nur, um die eigenen Interessen zu wahren, sondern auch, um der Deutschen Gewinn Agentur, Deutschen Gewinn Zentrale oder wie auch immer die Kriminellen sich nennen, das Geschäft kräftig zu vermiesen.</p>
<p><strong>Mehr Mut, bitte!</strong></p>
<p>Es sind unsere Faulheit und unsere Angst vor einer Auseinandersetzung, die es den Betrügern ermöglicht, ihre Masche immer wieder anzuwenden. Wenn wir mit Zivilcourage dafür sorgen, dass sie die Abzocke zu teuer kommt, hören sie damit eher wieder auf als wenn wir auf die langsam mahlenden Mühlen der Justiz vertrauen &#8211; oder auf das Wunder, dass die Strippenzieher der Deutschen Gewinn Sonstwas plötzlich ihr Gewissen entdecken und bereuen. Denn das wird nie passieren.</p>
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		<title>Besoffen fährt sich&#8217;s besser</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 07:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<description><![CDATA[Zehn Prozent aller Unfälle werden von alkoholisierten Autofahrern verursacht. Der Umkehrschluss? Die restlichen neunzig Prozent der Unfallverursacher sind stocknüchtern! Also runter von unseren Straßen mit dieser Risikogruppe!
 <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/06/14/besofen-fahrt-sichs-besser/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Prozent aller Unfälle werden von alkoholisierten Autofahrern verursacht. Der Umkehrschluss? Die restlichen neunzig Prozent der Unfallverursacher sind stocknüchtern! Also runter von unseren Straßen mit dieser Risikogruppe!</p>
<p><strong>Mit Statistiken geht alles besser</strong></p>
<p>Natürlich ist das nicht Ernst gemeint. Allerdings ist dieser schöne, alte Witz ein Musterbeispiel dafür, wie man sich Statistiken so hindrehen kann, wie man sie gerade braucht. Die obige Argumentation könnte sich aber auch ein Autofahrer aneignen, der bei der Open Air Party im Fischereihafen (Bremerhaven) einen Unfall verursacht hat. Die Story ist kein Witz (im Gegensatz zum ersten Absatz), sondern hat sich gestern Abend gegen 22 Uhr genau so zugetragen:</p>
<p><strong>Schwarz oder weiß &#8211; wo ist der Unterschied?</strong></p>
<p>Im Anschluss an ein Essen beim Willy mit lieben Verwandten bummelten wir noch ein wenig durch das Schaufenster Fischereihafen. Das Drachenbootrennen war gelaufen, nur wenige Partygänger waren geblieben, um bei Livemusik noch ein wenig zu feiern. Die Stimmung war eher lahm, viele der Stände hatten bereits geschlossen. Plötzlich stupste mich mein Schwippcousinschwager Reinhard an und meinte: &#8220;Schau Dir den mal an!&#8221; Ein Mann, offensichtlich sturzbetrunken, torkelte von Auto zu Auto und versuchte seinen Schlüssel an jedem von ihnen. Bei den ersten beiden Fahrzeugen (dunkle Farbe) hatte er kein Glück. Aber beim dritten &#8211; dem einzigen weißen PKW in der Reihe <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8211; klappte es endlich. Reinhard zückte schon das Telefon, meinte: &#8220;Wenn der den Motor startet, holen wir wohl besser die Polizei.&#8221; Ich überlegte, ob ich meinen inneren Schweinehund besiege und auch was mache: den potentiellen Unfallfahrer stoppen, bevor er Mist baut. </p>
<p><strong>&#8220;Da lang *hicks* musst Du fahren&#8230;&#8221;</strong></p>
<p>Die Entscheidung nahm mir eine Frau von etwa 45 Jahren ab. Sie eilte zu dem Betrunkenen, der schwankend auf dem Fahrersitz Platz genommen hatte, riss die Tür auf und sprach mit ihm. Erleichtert dachte ich, dass sie ihn wohl kennt und ihm jetzt klar machen würde, dass er derart besoffen nix hinter dem Steuer eines Autos zu suchen habe. Aber nein! Sie erklärte ihm gestenreich (und mit einem Bierglas in der Hand) eher noch, wohin er fahren müsse! </p>
<p><strong>Kein Happy End für den Schluckspecht</strong></p>
<p>Dann überschlugen sich die Ereignisse. Noch bevor wir kapiert haben, was da gerade passierte, setzte der Betrunkene den Wagen kurz vor (um auszuparken), um ihn dann rückwärts an den anderen Fahrzeugen vorbei zu manövrieren. Happy Endings gibt es nur in Filmen: Natürlich erwischte der Fahrer gleich das erste Auto an der hinteren Seite. Die Frau mit dem Bierglas schaute erschrocken, dann ging sie schnellen Schritts zurück ins TiF. Der Unfallfahrer versuchte wohl so etwas wie eine Fahrerflucht. Wir setzten uns in Bewegung, um das zu verhindern, waren aber wieder nur zweite Wahl: Andere Passanten, die näher standen, waren zeitgleich aufgesprungen und zogen den Besoffenen aus dem Auto. </p>
<p><strong>Keine Sicherheit hinterm Wohnwagen</strong></p>
<p>Reichlich später traf die Polizei ein. Zwischenzeitlich hatten zwei Parteien aufgeregt miteinander diskutiert. Diese Diskussion hatte der Betrunkene genutzt, um sich unbemerkt abzusetzen. Er hatte sich notdürftig hinter einem Wohnwagen versteckt, wurde aber schnell gefunden. Seinen Rausch durfte er wohl auf der Wache ausschlafen. </p>
<p><strong>Baff sein als Ausrede?</strong></p>
<p>Für mich stellt sich jetzt aber die Frage, ob wir mit etwas mehr Initiative den Unfall nicht doch hätten verhindern können. Aber ganz ehrlich: Wir waren baff. Vollkommen baff. Denn mit sowas rechnet doch kein normal tickender Mensch. Oder?</p>
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		<title>Punktsieg: Bayerisches Bierfass trifft Volkswagens Heckscheibe</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 09:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[bayerisches Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Bierfass]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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		<category><![CDATA[VFL Wolfsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich muss man als gesetzestreuer Bürger jegliche Form von Vandalismus verurteilen. Manchmal aber muss es erlaubt sein, nach der Lektüre eines Polizeiberichts zumindest ein kleines "selbst Schuld" vor sich hin zu murmeln ;) <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/03/28/punktsieg-bayerisches-bierfass-trifft-volkswagens-heckscheibe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich muss man als gesetzestreuer Bürger jegliche Form von Vandalismus verurteilen. Manchmal aber muss es erlaubt sein, nach der Lektüre eines Polizeiberichts zumindest ein kleines &#8220;selbst schuld&#8221; vor sich hin zu murmeln <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em>Braunschweig (ots) &#8211; Braunschweig, Viewegs Garten 26.03.09, 06.25 Uhr</em></p>
<p><em>Eine zerstörte Heckscheibe und Lackschäden stellten Polizeibeamte an einem auf einem Parkstreifen an der Georg-Westermann-Allee geparkten VW Polo fest.</em></p>
<p><em>Als Tatwerkzeug kommt ein 5-Liter-Fass bayerisches Bier in Betracht, welches hinter dem Fahrzeug am Boden lag.</em></p>
<p><em>Als mögliches Motiv könnte ein im Heckbereich abgelegter Schal des VFL Wolfsburg infrage kommen. Der Sachschaden beträgt etwa 1000 Euro.</em></p>
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