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	<title>togoblog &#187; Werbung</title>
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	<description>Togo bloggt Togos Blog... aus Emden ;)</description>
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		<title>&#8220;Keine Werbung&#8221; interessiert die Post nicht</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 10:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal frage ich mich, ob es eine Einstellungsvoraussetzung bei der Deutschen Post AG ist, begriffsstutzig zu sein. Oder ob es von Seiten des ehemaligen Staatsunternehmens sogar eine Art Dienstanweisung gibt, die besagt, dass die Zusteller &#8220;Keine Werbung&#8221;-Aufkleber zu übersehen haben. &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/12/15/keine-werbung-interessiert-die-post-nicht/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin:22px 22px 22px 22px;"><script type="text/javascript"><!--
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</script></div><p style="text-align: justify;">Manchmal frage ich mich, ob es eine Einstellungsvoraussetzung bei der Deutschen Post AG ist, begriffsstutzig zu sein. Oder ob es von Seiten des ehemaligen Staatsunternehmens sogar eine Art Dienstanweisung gibt, die besagt, dass die Zusteller &#8220;Keine Werbung&#8221;-Aufkleber zu übersehen haben. Anders kann ich mir die ständigen Werbe-Belästigungen durch die Deutsche Post AG nämlich nicht mehr erklären</p>
<p style="text-align: justify;">Gut sichtbar, gleich über dem Familiennamen, prangt auf unserem Briefkasten ein Aufkleber, der klarstellt: In diesem Haus leben unfreundliche, griesgrämige Menschen, die sich der Papierreklamerie verweigern! Diese Botschaft wird in der Regel auch von sämtlichen Austrägern verstanden &#8211; mit Ausnahme der Deutschen Post. Deren Zusteller müllen uns in schönster Regelmäßigkeit mit allem voll, was laut Gesetz Werbung ist &#8211; und damit ungewollt. Denn zugestellt werden darf nur Post, die ausdrücklich an eine im Haushalt lebende Person adressiert ist; in unserem Fall sind das meine Frau, unser Hund Juri (der wirklich bereits Post erhalten hat!) und ich. Verboten sind Sendungen an &#8220;Alle, die gern gewinnen&#8221;, &#8220;Alle, die ein gutes Herz haben&#8221;, Alle Freunde moderner Kachelöfen&#8221; oder sonstige Allgemeinbezeichnungen. Da ist es dann egal, ob Straße, Hausnummer und Stadt darunter stehen &#8211; sowas ist kein persönlicher Brief. Der Post ists schnurz.</p>
<div id="attachment_1239" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/keine_werbung.jpg"><img class="size-full wp-image-1239" title="Keine Werbung! Doch der Post ist das schnurz..." src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/keine_werbung.jpg" alt="Keine Werbung! Doch der Post ist das schnurz..." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Keine Werbung! Doch der Post ist das schnurz...</p></div>
<p style="text-align: justify;">Und regelmäßig finden wir auch das posteigene Werbeprospekt &#8220;Einkauf aktuell&#8221; in unserem Briefkasten. Natürlich unadressiert, also ungewollt. Zukünftiges Altpapier in Folie eingeschweißt, der Traum jedes Umweltaktivisten. Darüber haben sich übrigens auch andere schon beschwert. Ohne echten Erfolg, wie man <a title="Elfrath online: EinkaufAktuell - Zumeist unverlangter Werbemist verstopft Briefkästen" href="http://www.elfrath-online.de/doc_einkaufaktuell_01.htm" target="_blank">hier</a> nachlesen kann. Was mich an diesem Artikel besonders stutzig macht, ist ein Zitat von Dieter Pietruck, Pressesprecher der Deutschen Post AG:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Jeder Briefträger muss jeden Tag bis zu 1.000 Briefe zustellen. Das ist eine enorme Menge, da kann er natürlich keine individuellen Wünsche von Kunden bei der Werbung berücksichtigen &#8230; .&#8221;</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Heißt im Klartext: Die Zusteller können und sollen den Kundenwunsch und das Kundenrecht, keine unverlangte Werbung im Briefkasten vorzufinden, also ignorieren? Na, das ist doch endlich mal &#8216;ne Aussage!</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens hatten wir gestern wieder einmal Grund zum Ärgern über unseren anscheinend nicht des Lesens mächtigen Postzusteller. Da sollte uns eine Sendung mit wichtigem Inhalt erreichen, die entsprechend ohne Knick abgeliefert werden muss. Entweder haben die vielen Buchstaben unseren Zusteller komplett überfordert, oder aber es war ihm wurstegal, ob uns die Sendung intakt erreicht:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_1240" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/Bitte_nicht_knicken.jpg"><img class="size-full wp-image-1240" title="Auf der Sendung steht in großen Buchstaben und sogar auf Deutsch &quot;Bitte nicht knicken!&quot; Und was tut der Zusteller?" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/Bitte_nicht_knicken.jpg" alt="Auf der Sendung steht in großen Buchstaben und sogar auf Deutsch &quot;Bitte nicht knicken!&quot; Und was tut der Zusteller?" width="600" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Auf der Sendung steht in großen Buchstaben und sogar auf Deutsch &quot;Bitte nicht knicken!&quot; Und was tut der Zusteller?</p></div>
<p>Ohne Worte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Herr, schick&#8217; Bier vom Himmel!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 12:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die australische Brauerei Calton, die ein bierähnliches Getränk der Bezeichnung &#8220;Draught&#8221; auf den vorzugsweise lokalen Markt wirft, ist ja bereits länger dafür bekannt, genial-witzige Werbespots zu produzieren. Sollte ihr Produkt auch nur ansatzweise so gut schmecken wie die Werbung lustig &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/08/23/herr-schick-bier-vom-himmel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die australische Brauerei Calton, die ein bierähnliches Getränk der Bezeichnung &#8220;Draught&#8221; auf den vorzugsweise lokalen Markt wirft, ist ja bereits länger dafür bekannt, genial-witzige Werbespots zu produzieren. Sollte ihr Produkt auch nur ansatzweise so gut schmecken wie die Werbung lustig ist, dann können die Wettbewerber wohl einpacken:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/uvIwsLty9Fo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/uvIwsLty9Fo?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Bemerkenswert, wie sich die Firma hier selbst auf die Schippe nimmt und dabei allerbeste Sympathie-Werbung betreibt <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Warnung! Malware-Kette bei Facebook</title>
		<link>http://www.togotob.de/2010/04/22/warnung-malware-kette-bei-facebook/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 15:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit wenigen Tagen treibt eine Malware-Kette ihr Unwesen auf Facebook. Ein Pinnwand-Eintrag eines Freundes fordert Dich in englischer Sprache dazu auf, ein bestimmtes Video anzuschauen &#8211; zum Beispiel mit dem Satz &#8220;this video is from the dance academy i went &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/04/22/warnung-malware-kette-bei-facebook/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit wenigen Tagen treibt eine Malware-Kette ihr Unwesen auf Facebook. Ein Pinnwand-Eintrag eines Freundes fordert Dich in englischer Sprache dazu auf, ein bestimmtes Video anzuschauen &#8211; zum Beispiel mit dem Satz &#8220;this video is from the dance academy i went to  last week.. what do u think?&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Neugierig geworden wird man jetzt dazu aufgefordert, Fan zu werden und sich eine Software herunter zu laden und zu installieren, um sich das Video anzuschauen &#8211; im konkreten Fall hieß die FLVdirect. Mit der Installation dieser Software schleust sich allerdings lediglich Malware auf dem eigenen Rechner ein, die dafür sorgt, dass zukünftig im Kopf aller Webseiten, die man ansteuert, ein Werbebanner erscheint &#8211; selbst bei Seiten, die werbefrei sind. Letztendlich ist die Malware deshalb auch aufgeflogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hijckthis und Ad-Aware haben sich bei dieser Malware als unwirksam erwiesen. Ein Volltreffer war allerdings <a title="Malwarebytes' Anti-Malware Download" href="http://www.malwarebytes.org/" target="_blank">Malwarebytes&#8217; Anti-Malware</a> &#8211; das Programm hat sämtliche infizierten Einträge und Verstecke gefunden und den Rechner wieder gesäubert.</p>
<p style="text-align: justify;">Also, Augen auf bei Facebook &#8211; die Social Media Plattform entwickelt sich immer mehr zum Ärgernis und Risiko. Vielleicht sollte ich meinVZ doch noch einmal ne Chance geben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Über Blogs, Blogger, Leser und Werbung</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Werbung im Internet &#8211; ein Thema, dass die Nutzer spaltet. Manche meinen, dass im Netz alles kostenlos verfügbar sein müsste. Und kostenlos bedeutet anscheinend auch komplett werbefrei &#8211; anders ist es nicht zu erklären, dass sich manche Blogger schärfste Vorwürfe &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/03/07/ueber-blogs-blogger-leser-und-werbung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Werbung im Internet &#8211; ein Thema, dass die Nutzer spaltet. Manche meinen, dass im Netz alles kostenlos verfügbar sein müsste. Und kostenlos bedeutet anscheinend auch komplett werbefrei &#8211; anders ist es nicht zu erklären, dass sich manche Blogger schärfste Vorwürfe anhören müssen, wenn sie versuchen, durch Banner, Popups oder Textlinks ein wenig Geld mit ihrer Seite zu verdienen.</em></p>
<p><strong>Kostenloser Mehrwert</strong></p>
<p>Dabei ist es doch vollkommen legitim, dass die Webmaster versuchen, ihre Kosten und den Aufwand für den Blog wenigstens teilweise wieder herein zu bekommen, wenn der Inhalt der Webseite einen Mehrwert bietet &#8211; Sinnlos-Seiten mit jahrelang gleichem Inhalt (gern als Fan-Page getarnt) und Seiten mit geklautem Inhalt mal ausgenommen. Wenn man aber so manche Diskussion im www verfolgt, hat es den Anschein, dass genau das übel genommen wird.</p>
<p><strong>Der eigene RSS-Feed als Konkurrenz zur Seite</strong></p>
<p>Deutschlands vielleicht bekanntester und von den Leserzahlen her erfolgreichste Tech-Blog Basicthinking zum Beispiel hat letztens angekündigt, seine (nach wie vor kostenfrei zugänglichen) Inhalte nicht mehr ungekürzt via RSS-Feeds zur Verfügung stellen zu wollen. Angesichts dessen, dass es eine nicht kleine Anzahl Leser gibt, die lediglich über RSS zugreifen und die eigentliche Webseite meiden, eine verständliche Handlungsweise. Denn Basicthinking ist kein Hobby, dahinter steckt eine ganze Redaktion, die von ihrem Content leben will und muss. Die Zugriffe über RSS bedeuteten also entgangenen Traffic für die eigentliche Seite und damit weniger Einnahmen durch die (eh nur spärlich platzierte) Werbung.</p>
<p><strong>Pöbeleien gegen Basicthinking</strong></p>
<p><a title="Basic Thinking: Warum der RSS-Feed gekürzt wurde" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/04/basic-thinking-warum-der-rss-feed-gekuerzt-wurde/" target="_blank">Nachdem Basicthinking also ankündigte, seine Artikel im RSS lediglich anzureißen</a>, übrigens bei weitem nicht als Erster, gab es diverse negative, teilweise beleidigende Reaktionen auf diesen Schritt. Als Antwort darauf ließ Blogthinking-Red André Vatter heute früh einfach mal Herz und Zunge (oder eher Finger) freien Lauf. <a title="Basic Flashback: Danke für das ‘Arschloch’, lieber Leser!" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/07/basic-flashback-danke-fuer-das-arschloch-lieber-leser/" target="_blank">Heraus gekommen ist eine lesenswerte, wertvolle  Positionsbeschreibung zur &#8220;Geiz-ist-geil&#8221;-Gesellschaft, zur Ich-will-alles-umsonst-Mentalität</a> &#8211; und ein Stück weit sogar zur mittlerweile kaum noch vorhandenen Netiquette. Ja, so etwas gab es mal. Aber das war vor langer, langer Zeit. Vor so langer Zeit, dass sich mancher kaum noch daran erinnern kann.</p>
<p><strong>Vorsicht vor Altruisten und Missionaren</strong></p>
<p>Bemerkenswert: Basicthinking hat bisher kaum Werbung eingebaut. Trotzdem wird die Redaktion als &#8220;geldgeile Säcke&#8221; bezeichnet, auch die rückwärtige Körperöffnung wurde mal wieder als Betitelung bemüht. Wie passt das? Wie kann man geldgeil sein, wenn man einen täglich frischen, umfangreichen, exklusiven und vor allem kostenlosen Content bietet, ohne im großen Umfang Werbung zu schalten? Nur, weil man versucht, das Wenige an Reklame wenigstens ansichtsoptimiert zu wissen? Werbung ist nun einmal die einzige Möglichkeit, interessante Inhalte kostenlos anzubieten. Es sei denn, man befindet sich auf einem Kreuzzug, will auf Loki komm raus seine Meinung unter&#8217;s Volk bringen oder kann sich aus Gründen finanzieller Unabhängigkeit reinen Altruismus leisten.</p>
<p><strong>Wenn nicht geklickt wird, muss upgepopt werden</strong> <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Liebe Leser, die sich an Werbung auf kostenlosen Webseiten so stören: Ja, auch ich mag es nicht, wenn mir gleich beim Aufrufen der Seite ein Popup ins Gesicht springt. Ja, auch ich störe mich an blinkender, lärmender Reklame. Und, ja, ich wünschte, ich könnte auf Popups verzichten, weil die unaufdringlichere Text-Werbung entsprechend genutzt wird. Aber leider sieht die Realität anders aus. Google Adsense weist Klickraten von weit unter einem Promille auf, bei Contaxe sieht es noch schlechter aus. Das sind Quoten, die für einen rein privaten Blog normal sind, allerdings nicht ausreichen, den Aufwand abzufedern.</p>
<p>Solange es so ist, dass die Nutzer zwar unglaublich gern auf kostenfreie Inhalte zugreifen, aber auf den Klick auf die Werbung als Dankeschön verzichten, werden Popups und Layer unverzichtbar bleiben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bye Bye meinVZ!</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 11:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebes meinVZ, es fällt mir nicht leicht, Dir diesen Brief zu schreiben, aber es muss sein. Du wirst es selbst bemerkt haben, dass es zwischen uns nicht mehr so ist, wie es früher einmal war. Das aufregende, prickelnde Gefühl, das &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/01/31/bye-bye-meinvz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Liebes meinVZ,</em><br />
es fällt mir nicht leicht, Dir diesen Brief zu schreiben, aber es muss sein. Du wirst es selbst bemerkt haben, dass es  zwischen uns nicht mehr so ist, wie es früher einmal war. Das aufregende, prickelnde Gefühl, das ich anfangs verspürte, wenn ich Dich besucht habe, ist längst einer genervten Langeweile gewichen. Ich würde gern sagen, dass ich es bin, an dem es liegt. Aber das wäre gelogen. Du hast Dich verändert. Allerdings nicht positiv. Mit dem Datenschutz hattest Du es nie sonderlich streng genommen. Und dass ich so manches Mal, wenn ich bei Dir zu Besuch war, von Deinen Kumpels, die ich nicht mal kannte, entweder blöd von der Seite angemacht oder sogar angegraben wurde &#8211; dabei bin ich glücklich verheiratet!</p>
<p>Den letzten, entscheidenden Knax hat unsere Beziehung bekommen, als Du Deine Wohnung komplett mit Werbung zugepflastert hast &#8211; alles voll mit Reklame! Jedes Mal, wenn ich mich mit jemandem unterhalten wollte, lenkte irgend eine penetrant blinkende Werbung, zum Beispiel von Media Markt, alle Aufmerksamkeit auf sich. Nicht selten legte sie sich sogar über das Gespräch! Ich habe Dich darauf einmal angesprochen. Du meintest, das müsse so sein. Deine Wohnung koste schließlich Geld, und Du müsstest die Miete wieder herein bekommen. Das verstehe ich übrigens sehr gut. Aber Du hast es schlicht übertrieben. Ich habe Dich besucht, weil ich nette Leute treffen und einfach eine schöne Zeit haben wollte. Aber das war kaum noch möglich.<br />
Was mich zudem noch störte: Du hast immer wieder Leute rausgeworfen. Das war zwar Dein Recht, denn Du hast natürlich das Hausrecht in Deiner Wohnung. Aber ich habe nie nachvollziehen können, welchem Faden Du dabei gefolgt bist. Dem Nasenfaktor? Oder bist auch Du ein Opfer der &#8220;Political Correctness&#8221;? Dann ist es erst recht gut, dass sich unsere Wege trennen. Denn mit verlogenen, heuchlerischen Gutmenschen möchte ich nichts zu tun haben.<br />
Du hast sicherlich bemerkt, dass ich in der letzten Zeit immer seltener vorbei kam. Deine Nachrichten in meinem Briefkasten habe ich immer häufiger ignoriert. Ich möchte Dich bitten, mich in Zukunft gar nicht mehr anzuschreiben. Mit uns wird es nichts mehr. Und es wird Dich nicht überraschen, dass ich längst eine Andere gefunden habe. Bei ihr fühle ich mich deutlich wohler. Sie penetriert mich nicht mit Werbung, auch wenn auch sie nicht darauf verzichten kann. Sie nervt nicht mit pubertären Sprüchen. Und, ganz wichtig: Sie kommt mit anderen klar. Sie stellt mir gegenüber nicht den Anspruch, die einzige sein zu wollen.<br />
Ich wünsche Dir auf Deinem weiteren Weg nur das Beste. Lass mal wieder von Dir hören, wenn Du wieder etwas zur Besinnung gekommen bist.</p>
<p><em>Alles Gute!</em></p>
<p><em>Dein Togo</em></p>
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		<title>Das beste Handy der Welt</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 18:31:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich habe ja bald Geburtstag. Und dieses Telefon steht ganz oben auf meiner Wunschliste:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich habe ja bald Geburtstag. Und dieses Telefon steht ganz oben auf meiner Wunschliste:</em></p>
<p style="text-align: center;"><object style="height: 390px; width: 640px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/r0RqPhr-hdA?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/r0RqPhr-hdA?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Quelle-Insolvenzverwalter spamt Privileg-Kunden mit Versicherungs-Werbung</title>
		<link>http://www.togotob.de/2009/11/30/quelle-insolvenzverwalter-spamt-privileg-kunden-mit-versicherungs-werbung/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 22:03:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das dürfte es noch nicht gegeben haben: Dieser Tage erhalten die Käufer von Geräten der Quelle-Eigenmarke Privileg, deren Kauf noch keine drei Jahre her ist, Post &#8211; vom Insolvenzverwalter der Quelle, Klaus Hubert Görg! Der Inhalt: Werbung für die Karstadt &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/11/30/quelle-insolvenzverwalter-spamt-privileg-kunden-mit-versicherungs-werbung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das dürfte es noch nicht gegeben haben: Dieser Tage erhalten die Käufer von Geräten der Quelle-Eigenmarke Privileg, deren Kauf noch keine drei Jahre her ist, Post &#8211; vom Insolvenzverwalter der Quelle, Klaus Hubert Görg! Der Inhalt: Werbung für die Karstadt Quelle Versicherung, die (natürlich gegen Entgelt) die Garantie der Privileggeräte weiterführen will.</em></p>
<p><strong>Stil und Gewissen als unnötiger Ballast</strong></p>
<p>Ich muss zugeben, dass mich die Dreistigkeit mancher Leute sprachlos macht. Es geht nur noch um&#8217;s Geld verdienen &#8211; so etwas wie Stil oder sogar Gewissen gibt es anscheinend längst nicht mehr. Neuestes Beispiel: Die Spam-Attacke des Kölner Anwalts Klaus Hubert Görg. Als Insolvenzverwalter har Görg einen gewissen Ruf erlangt. Keinen sonderlich guten allerdings, denn nicht wenige werfen ihm <a title="teleboerse.de - Insolvenzverwalter unter Beschuss" href="http://www.teleboerse.de/nachrichten/dossier/koepfe/Insolvenzverwalter-unter-Beschuss-article557814.html" target="_blank">Fehler bei der Abwicklung des insolventen Arcandor-Konzerns</a>, besonders bei der gescheiterten Rettung des Versandhändlers Quelle aus Fürth, vor. Zuletzt verspielte Görg Sympathien, als er den <a title="focus.de: Entlassungen: Neuer Schock für Quelle-Mitarbeiter" href="http://www.focus.de/finanzen/news/entlassungen-neuer-schock-fuer-quelle-mitarbeiter_aid_457745.html" target="_blank">Internet-Verkauf der Quelle-Waren vorzeitig stoppte</a> und so für eine frühe Entlassungswelle sorgte.</p>
<p><strong>Erfolg haben ist nicht alles &#8211; man kann auch ohne sehr gut verdienen</strong></p>
<p>An dieser Insolvenz, bei der Schätzungen zufolge mindestens 7000 Menschen ihre Existenzgrundlage verlieren, verdient der Verwalter übrigens hervorragend: Laut <a title="Quelle-Pleite macht den Insolvenz-Verwalter reich" href="http://www.bz-berlin.de/archiv/quelle-pleite-macht-den-insolvenz-verwalter-reich-article620431.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a> darf Görg, ob erfolgreich oder nicht, mit einem Honorar in Millionenhöhe rechnen. Wo bleibt da der ansonsten so schnell erfolgende Aufstand der Anständigen?</p>
<p><strong>Karstadt Quelle Versicherung wittert Zusatzgeschäft</strong></p>
<p>Görg allerdings reicht sein Honorar noch nicht aus. Er nutzt seine Position als Insolvenzverwalter dazu, den um ihre Garantieansprüche geprellten Quelle-Kunden ein ungewolltes Angebot zu unterbreiten. Für 1,50 Euro pro noch zustehendem Monat Garantie würde die Karstadt Quelle Versicherung die Garantie übernehmen. Das mag hilfreich und nett klingen. Letztendlich aber ist es der Umstände wegen eine Frechheit, denn hier geht es nur darum, mit den eh schon gebeutelten Kunden noch ein paar Euro zu machen.</p>
<p><strong>Datenschutz wirklich gewahrt?</strong></p>
<p>Wieviel Görg für seine Werbeträgerschaft kassiert, ist unbekannt. Ebenso, ob die persönlichen Daten der Quelle-Kunden, wie auf der Rückseite des Schreibens versichert, wirklich nicht an die Versicherung weiter gegeben wurden. Was bleibt, ist das miese Gefühl, überhaupt nicht respektiert zu werden. Dieses Gefühl aber teilen sich die Kunden der Quelle mit den Mitarbeitern, die kurz vor Weihnachten auf die Straße gesetzt werden.</p>
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		<title>Wenn der Postmann nicht lesen kann</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 15:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Post]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Bitte keine Werbung einwerfen&#8221; &#8211; der Aufkleber auf unserem Briefkasten ist eigentlich nicht zu übersehen. Unterstützt von einem roten Stoppschild macht er klar, was wir nicht wollen: Unverlangte Werbung! Die meisten Firmen halten sich auch daran. Lediglich Deutschlands größter Prospekteverteiler, &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/11/25/wenn-der-postmann-nicht-lesen-kann/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Bitte keine Werbung einwerfen&#8221; &#8211; der Aufkleber auf unserem Briefkasten ist eigentlich nicht zu übersehen. Unterstützt von einem roten Stoppschild macht er klar, was wir nicht wollen: Unverlangte Werbung! Die meisten Firmen halten sich auch daran. Lediglich Deutschlands größter Prospekteverteiler, die Deutsche Post AG, kümmert sich kein bischen um das Verbot.</em></p>
<p><strong>Die Deutsche Post AG ist eben nicht die Deutsche Bundespost</strong></p>
<p>Nein, die Deutsche Post AG erreicht den Qualitätsstandard, den ihr Vorgänger, die Deutsche Bundespost, einst wie selbstverständlich einhielt, bei weitem nicht. Regelmäßig finden wir in unserem Briefkasten Postsendungen, die für unsere Nachbarn gedacht sind (die tragen zwar den gleichen Nachnamen wie wir, aber die Hausnummer ist verschieden. Es bestünde also eine reelle Chance, die Briefe korrekt zuzuordnen <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ). Seit Wochen erreicht uns auch immer wieder Werbung, die nicht an uns persönlich adressiert ist, also lediglich verteilt wird. Ein klarer Verstoß gegen geltendes Recht:</p>
<blockquote><p><strong>Postzusteller und Prospektverteiler dürfen hier weder nicht persönlich adressierte Werbematerialien noch Postwurfsendungen einwerfen (Urteil BGH Az VI ZR 182/88). Dies gilt auch für sog. teiladressierte Sendungen, z. B. „An die Gartenfreunde des Hauses Bergstraße 10, Musterstadt“. Persönlich adressierte Werbesendungen hingegen müssen zugestellt werden.</strong> (Aus <a title="Unerwünschte Werbung bei Wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unerw%C3%BCnschte_Werbung" target="_blank">Wikipedia</a>)</p></blockquote>
<p>Letztens zum Beispiel war es ein Werbebrief der ARD Fernsehlotterie &#8220;Ein Platz an der Sonne&#8221;. Eine aufgedruckte nachgemachte Briefmarke samt Entwertungsstempel gaukelt vor, dass es sich bei dem Schreiben um einen regulären Brief handelt. Der Adressat allerdings lautet &#8220;An alle Menschen mit großem Herzen&#8221;. Habe ich einen neuen Namen? Unter dem nachgeahmten Poststempel steht &#8220;Postwurf &#8211; ein Service der Deutschen Post&#8221;, der eigentliche Adressat findet sich am rechten Rand: &#8220;An alle Haushalte mit Tagespost&#8221;.</p>
<p><strong>Negativwerbung</strong></p>
<p>Klarer Fall: Der Deutschen Post AG ist es schnurzpiepegal, ob wir Werbung haben wollen oder nicht. Hauptsache, möglichst viel von dem Zeug kann verteilt werden. Den Kunden, die die Services der Deutschen Post AG buchen, sollte das aber nicht egal sein. Denn ungewollte Werbung ist negative Werbung, wenn sie trotz Verbots in den Briefkästen landet. Wessen Reklame ich entsorgen muss, obwohl ich sie nicht haben will, dessen Produkte oder Dienstleistungen meide ich wie die sprichwörtliche Pest. Anders scheint es auch gar nicht zu gehen.</p>
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		<title>Layer-Ads.de, wo bleibt mein Geld???</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 10:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geld verdienen im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Reimer]]></category>
		<category><![CDATA[Layer Ads]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Sperke]]></category>
		<category><![CDATA[Pleite]]></category>
		<category><![CDATA[Webmaster]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann wird&#8217;s peinlich. Seit mehreren Monaten bereits wuchern im Netz die Gerüchte, dass die Werbeplattform Layer-ads.de pleite sein soll. Schließlich befindet sich die Firma S² Media aus Aachen bei den Webmastern, deren Webseiten die vermittelte Werbung präsentieren, im Zahlungsrückstand. Laut &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/11/20/layer-adsde-wo-bleibt-mein-geld/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Irgendwann wird&#8217;s peinlich. Seit mehreren Monaten bereits wuchern im Netz die Gerüchte, dass die Werbeplattform Layer-ads.de pleite sein soll. Schließlich befindet sich die Firma S² Media aus Aachen bei den Webmastern, deren Webseiten die vermittelte Werbung präsentieren, im Zahlungsrückstand. Laut eigener AGB sollten Auszahlungen binnen 35 Tage nach Beantragung erfolgen. Mittlerweile aber schuldet Layer-Ads.de seinen Mitgliedern bereits die Guthaben eines halben Jahres &#8211; im September nahm die Firma die letzten Auszahlungen vor, für den April! Auf erklärende Worte der Geschäftsführung und Beweise für den guten Willen, die Angelegenheiten sauber über die Bühne zu bringen, warten die Webmaster bis heute. </em></p>
<p><strong>Layer-Ads im &#8220;Wartungsmodus&#8221;</strong></p>
<p>Den Glauben, dass Layer-Ads.de mit seinen Geschäftsführern Jens Reimer und Oliver Sperke die Kurve noch einmal bekommt, haben nicht einmal mehr die größten Optimisten. Die Firma ist nicht mehr erreichbar, und selbst das eh schon kastrierte eigene Forum hat man mittlerweile abgeschaltet &#8211; seit zwei Wochen befindet es sich im &#8220;Wartungsmodus&#8221;. Nein, Layer-Ads.de ist mausetot. Die Frage, die sich viele Webmaster jetzt stellen, ist nur noch: &#8220;Wie komme ich an mein Geld?&#8221; Die Antwort wird keinem schmecken: &#8220;Wahrscheinlich gar nicht!&#8221;</p>
<div id="attachment_756" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/jensreimer.jpg"><img class="size-full wp-image-756" title="Layer-Ads-CEO Jens Reimer (rechts *bg*) - Quelle: http://twitpic.com/photos/netjungle" src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/jensreimer.jpg" alt="Layer-Ads-CEO Jens Reimer (rechts *bg*) - Quelle: http://twitpic.com/photos/netjungle" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Layer-Ads-CEO Jens Reimer (rechts *bg*) - Quelle: http://twitpic.com/photos/netjungle</p></div>
<p><strong>Wenn weg, dann weg &#8211; bei Pleite ist nichts zu holen</strong></p>
<p>Wenn die Firma pleite ist und abgewickelt wird, gelten die Regeln für eine GmbH. Die Gesellschafter / Geschäftsführer haften also nicht privat für die verursachte Grütze. Das bedeutet, es stehen wahrscheinlich nur die hinterlegten 25 000 Euro Gesellschaftsvermögen zur Verfügung, um die Ansprüche der Gläubiger zu befriedigen. Dieses Geld wird nicht reichen für alle Ansprüche gegen S² Media. Denn es sind ja nicht nur die Webmaster, die noch etwas zu bekommen haben.</p>
<p><strong>Raus mit den Layern</strong></p>
<p>Nein, das Thema ist durch. Wer rechtzeitig wechselte, zum Beispiel zu <a title="Bin Layer" href="http://bin-layer.de/ref-188837.html" target="_blank">Bin Layer</a> (hier bin ich seit einigen Wochen und habe keinerlei Probleme mit dem Anbieter!), kann sich zurücklehnen und das Fiasko aus der Ferne betrachten. Für alle anderen gilt: Abhaken als bittere Erfahrung. Auf keinen Fall sollte man die Layer von Layer-Ads weiterhin eingebaut lassen. Denn verdienen kann man damit nichts mehr.</p>
<p><strong>Persönliches Waterloo</strong></p>
<p>Enttäuscht sein muss man aber in jedem Fall von den Geschäftsführern Reimer und Sperke. Anstatt mit den Menschen ehrlich und offen zu sprechen, bleiben beide unauffindbar, reagieren weder auf Mails noch auf Post oder Anrufe. Dass ein Geschäftsmodell mal scheitert, kann passieren. Es kommt dann aber darauf an, wie man sich denjenigen gegenüber verhält, die ebenfalls von diesem Scheitern betroffen sind. Layer-Ads ist pleite. Okay. Aber für Reimer und Sperke kann ihr falsches Verhalten nach dieser Pleite zum persönlichen Waterloo werden. Denn ihr Ruf ist ebenso ruiniert wie ihre Firma.</p>
<p><a title="Das Büro von S² Media auf flickr" href="http://www.flickr.com/photos/jensreimer/sets/72157594530031138/show/" target="_blank">Link: Das Büro von S²Media auf flickr</a></p>
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		<title>Jack Wolfskin im Abmahnwahn</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 09:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Juri]]></category>
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		<description><![CDATA[Was nutzt das beste und sinnvollste Instrument, wenn es gedankenlos und keulengleich eingesetzt wird? Originär sind Abmahnungen dafür gedacht, das rechtlich einwandfrei nachweisbare Fehlverhalten eines anderen mit leichtem Druck (und überschaubaren Kosten) beenden zu können, ohne dafür die Gerichte bemühen &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/10/21/jack-wolfskin-im-abmahnwahn/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was nutzt das beste und sinnvollste Instrument, wenn es gedankenlos und keulengleich eingesetzt wird? Originär sind <a title="Definition einer Abmahnungbei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abmahnung" target="_blank">Abmahnungen</a> dafür gedacht, das rechtlich einwandfrei nachweisbare Fehlverhalten eines anderen mit leichtem Druck (und überschaubaren Kosten) beenden zu können, ohne dafür die Gerichte bemühen zu müssen.  Allerdings setzt eine Abmahnung grundsätzlich die Befähigung voraus, eine Situation mit mehr gesundem Menschenverstand als juristischem Fachwissen angemessen zu gewichten.<br />
</em></p>
<p>Seitdem das Internet zum Volksmedium aufstieg, wird wie wild abgemahnt: Ob Verkäufer bei Ebay oder Betreiber einer Webseite oder eines Forums: Die Gefahr, von findigen Anwälten auf der Suche nach Einnahmemöglichkeiten abgemahnt zu werden, war noch nie so hoch. Und die Kosten, die für eine angebliche Rechteverletzung geltend gemacht werden, belaufen sich nicht selten im vierstelligen Bereich &#8211; abhängig davon, wie hoch der Anwalt den angeblichen Streitwert (selbst!) ansetzt.</p>
<p><strong>Jack Wolfskin in: Verteidiger der heiligen Tatzen</strong></p>
<p>Seit neuestem tritt auch der Bekleidungshersteller <a title="Jack Wolfskin bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Wolfskin" target="_blank">Jack Wolfskin</a> in den Abmahnwahn ein. Die sich irgendwo in der hessischen Taiga befindende Firma lässt ihre Anwaltskanzlei seit einigen Tagen Kostennoten verschicken &#8211; an Hobbybastler und Heimwerker! Die Begründung dafür liest sich in den Schreiben identisch: Die einheimischen Freizeittüftler hätten ein Tatzensymbol genutzt und damit die Markenrechte der vorwiegend in <a title="Artikel über Jack Wolfskin auf welt.de" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article4094853/Warum-tragen-so-viele-Staedter-Wolfskin-Klamotten.html" target="_blank">Vietnam und Thailand</a> produzieren lassenden Firma Jack Wolfskin verletzt. Und was genau haben diese &#8220;gefährlichen Markenpiraten&#8221; getan? Sie hatten auf Ohrsteckern oder Taschenspiegeln ein Katzen- oder Hundepfötchen als Dekor aufgetragen.</p>
<div id="attachment_752" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/jwlogo1.jpg"><img class="size-full wp-image-752" title="Kann man den Abdruck einer Tierpfote überhaupt schützen? Jack Wolfskin zumindest ist der Meinung, die weltweiten Rechte an jeder Art von Tatze zu haben." src="http://www.togotob.de/wp-content/uploads/jwlogo1.jpg" alt="Kann man den Abdruck einer Tierpfote überhaupt schützen? Jack Wolfskin zumindest ist der Meinung, die weltweiten Rechte an jeder Art von Tatze zu haben." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Kann man den Abdruck einer Tierpfote überhaupt schützen? Jack Wolfskin zumindest ist der Meinung, die weltweiten Rechte an jeder Art von Tatze zu haben.</p></div>
<p><strong>Wie kann man eigentlich die Rechte an einem Tierpfotenabdruck besitzen?</strong></p>
<p>Mal abgesehen davon, dass es schon eine Spur fragwürdig ist, das Recht auf ein in der Natur vorkommendes Muster zu beanspruchen &#8211; mit dieser Aktion schießt Jack Wolfskin kräftig am Ziel vorbei. Denn der negative Werbeeffekt dürfte für den Klamottenhersteller immens sein &#8211; das Thema wird www-weit mit eindeutigem Tenor diskutiert und pflanzt sich via Mundpropaganda auch im &#8220;echten Leben&#8221; rasend schnell fort. Nicht nur in diversen <a title="Jack Wolfskin eröffnet den Abmahn-Herbst auf werbeblogger.de" href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/17/jack-wolfskin-eroeffnet-den-abmahn-herbst/" target="_blank">Weblogs</a>. Mittlerweile haben die ersten Primär-Medien die Tatzen-Affäre für sich entdeckt:  <a title="Jack Wolfskin gibt nicht nach" href="http://www.focus.de/digital/internet/abmahnwelle-jack-wolfskin-gibt-nicht-nach_aid_446316.html" target="_blank">Focus online</a> oder  <a title="Jack Wolfskin mahnt Bastler wegen Tatzen-Mustern ab" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,655890,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> zum Beispiel widmen dem Thema einen umfassenden Artikel. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch das Fernsehen über Jack Wolfskin und seine Rechtsabteilung berichtet. Der Imageschaden dürfte dann kaum noch zu beziffern sein. &#8220;Bedanken&#8221; dafür darf sich die PR-Abteilung der Firma bei der eigenen Rechtsabteilung. Mono-Skiller sind eben immer dem Risiko des Tunnelblicks ausgesetzt.</p>
<p><strong>Die Welt ist kein Gerichtssaal</strong></p>
<p>Cleverer wäre es von Jack Wolfskin zweifellos gewesen, den vermeintlichen Rechteverletzern erstmal nur einen netten Brief zu schreiben. Mit dem freundlichen (und vor allem kostenlosen) Hinweis, dass die Firma ihre Markenrechte verletzt sähe und deshalb darum bittet, das Tatzendesign zukünftig zu vermeiden. Normale Menschen machen das so. Denn die Juristerei ist nicht alles auf diesem Planeten. Es gibt auch noch so etwas wie soziale Intelligenz. Leider scheinen manche Juristen die Welt grundsätzlich durch den <a title="Schönfelder Gesetzessammlung bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nfelder_%28Gesetzessammlung%29" target="_blank">Schönfelder</a> zu sehen und vergessen dabei, dass sie es auf der anderen Seite mit Menschen zu tun haben.</p>
<p>PS: Unser Havaneser Juri hat soeben auf den Pflastersteinen im Garten eine Pfötchenspur hinterlassen. Ich hoffe, dass die Anwälte von Jack Wolfskin das jetzt nicht als Hobbyarbeit deuten und mich abmahnen. Oder Juri. Aber der ist ja nur ein Hund.</p>
<p>PPS: Kleines Update &#8211; auf der  Seite werbeblogger.de ist ein <a title="Brief eines ehemaligen Fans von Jack Wolfskin" href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/20/die-fans-von-jack-wolfskin/" target="_blank">Brief eines ehemaligen Fans</a> der Marke an die Geschäftsführung zu lesen. Absolut empfehlenswert!</p>
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