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	<title>togoblog &#187; Werder Bremen</title>
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		<title>Torsten Frings &#8211; ein Opfer der Nutella-Schwaben-Verschwörung?</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 10:44:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist es amtlich: Bundestrainer Joachim Löw verzichtet für die WM 2010 in Südafrika auf Torsten Frings. Die Begründung klingt auf den ersten Blick plausibel: Er habe auf Frings&#8217; Position genügend Alternativen, die allesamt jünger seien als der 33jährige Bremer, &#8230; <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2010/01/26/thorsten-frings-ein-opfer-der-nutella-schwaben-verschworung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nun ist es amtlich: Bundestrainer Joachim Löw verzichtet für die WM 2010 in Südafrika auf Torsten Frings. Die Begründung klingt auf den ersten Blick plausibel: Er habe auf Frings&#8217; Position genügend Alternativen, die allesamt jünger seien als der 33jährige Bremer, so Löw. Sportlich würde Frings das Team nicht voran bringen.</em></p>
<p><strong>Inkonsequentes Vorgehen von Löw</strong></p>
<p>Auf den zweiten Blick aber wird klar, dass Löw hier nur eine Ausrede vorschiebt. Denn, wenn er die gleichen Kriterien wie bei Frings auch bei den anderen Spielern anlegen würde, dann müsste sein Kader, den er zum <a title="Kicker: Der Kader des Leistungstests" href="http://www.kicker.de/news/fussball/nationalelf/startseite/519928/artikel_Der-Kader-des-Leistungstests.html" target="_blank">Leistungstest </a>geladen hatte, auf einigen Positionen anders aussehen:</p>
<ol>
<li><em>Christian Träsch</em> &#8211; Der 22jährige Stuttgarter hat vielleicht irgendwann einmal das Potential für die Nationalmannschaft. Gut möglich. Aber mit einer <a title="Kicker: Christian Träsch" href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/1-bundesliga/0/vfb-stuttgart-11/39463/spieler_christian-traesch.html" target="_blank">Durchschnittsnote von 3,73</a> bei einem mittelmäßigen Bundesligisten ist er heute noch weit davon entfernt, sich für die Nationalmannschaft eines Landes zu qualifizieren, das immerhin schon drei Mal Weltmeister wurde.</li>
<li><em>Thomas Hitzlsperger</em> &#8211; wenn es Löw wirklich um Leistung geht, dann hätte Hitzlsperger niemals zum Leistungstest eingeladen werden dürfen. Der Ex-Kapitän des VfB Stuttgart spielt eine <a title="Kicker: Thomas Hitzlsperger" href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/1-bundesliga/0/vfb-stuttgart-11/30489/spieler_thomas-hitzlsperger.html" target="_blank">miese Saison</a> und hat bei den Schwaben erst seinen Stammplatz und kurz darauf die Kapitänsbinde verloren. Trotzdem darf er sich Hoffnungen machen, mit zu einer Weltmeisterschaft zu fahren.</li>
<li><em>Christian Gentner</em> &#8211; seine Auftritte in dieser Saison hatten in etwa die gleiche Qualität wie die Spiele seines Noch-Arbeitgebers, der VW-Betriebssportmannschaft &#8220;VfL&#8221; Wolfsburg. Mit einem <a title="Kicker: Christian Gentner" href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/1-bundesliga/0/vfl-wolfsburg-24/30970/spieler_christian-gentner.html" target="_blank">Notendurchschnitt von 3,63</a> sollte auch Gentner kein Thema für die Nationalmannschaft sein. Ist er aber. Warum?</li>
<li><em>Miroslav Klose</em> &#8211; Ein Stürmer wird in der Regel an seinen Toren gemessen. Für den FC Bayern München gelang Klose in dieser Saison bisher erst ein einziges: Am vorletzten Spieltag gegen den gefühlten Kreisligisten TSG Hoffenheim. Dazu wurde er die letzten drei Partien sogar nur eingewechselt. Sein <a title="Kicker: Miroslav Klose" href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/1-bundesliga/0/bayern-muenchen-14/23709/spieler_miroslav-klose.html" target="_blank">Notendurchschnitt liegt bei 4,5</a> &#8211; in jeder Schule wäre die Versetzung damit akut gefährdet. Für Joachim Löw dagegen ist das ausreichend, den Spieler für die Nationalmannschaft zu nominieren!</li>
</ol>
<p><strong>&#8220;Du spielst beim VfB? Ab ins Nationalteam!&#8221;</strong></p>
<p>Das sind nur vier Beispiele. Bei zahlreichen anderen Kandidaten für den Adler könnte man ebenfalls trefflich darüber streiten, ob sie die Überflieger sind, die unsere Nationalmannschaft voran bringen können. Aber diese vier reichen bereits aus, um zu zeigen, dass es Löw nicht um Leistung geht. Was für ihn wirklich wichtig ist? Nun, Träsch und Hitzlsperger spielen bei Löws altem Verein VfB Stuttgart, zu dem nach dieser Saison auch Christian Gentner zurück kehrt. Und der FC Bayern freut sich sicherlich über ein wenig Spielpraxis für den Ex-Topstürmer Miro Klose, wenn es schon nicht in der Bundesliga für ihn reicht. Vielleicht kommt er ja wieder in Form?</p>
<p><strong>Leisetreter als Leistungsträger?</strong></p>
<p>Es ist also sicherlich kein Nachteil für einen Spieler, beim VfB Stuttgart unter Vertrag zu stehen. Der Weg in den Notizblock von &#8220;Jogi&#8221; Löw ist allein damit schon merklich kürzer geworden, wie auch die andauernden Nominierungen eines Cacau &#8211; auch wenn der mittlerweile schon doppelt so oft getroffen hat wie Klose &#8211; gezeigt haben. Dazu kommt, dass Gentner, Hitzlsperger und Träsch allesamt noch eine weitere Gemeinsamkeit aufweisen können: Sie sind nicht gerade dafür bekannt, ihre Meinung allzu lautstark zu äußern und dafür einzutreten, was sie für richtig halten.</p>
<p><strong>Löw ist nicht kritikfähig</strong></p>
<p>Duckmäusertum als Nominierungsvorteil? Offensichtlich ja. Denn wenn man sich die Causa Frings mal genauer anschaut, kristallisiert sich dessen Selbstvertrauen als einziger echter Grund für den Rauswurf heraus. Sportlich kann es Frings mit jedem seiner von Löw genannten Konkurrenten aufnehmen. Dazu hat der 33jährige Kapitän des SV Werder Bremen genügend Erfahrung  und Führungsqualitäten, um eine junge, teilweise noch grüne Truppe anzuleiten. Das Rasieren eines Leitwolfes ist also eher kontraproduktiv. Und doch hat es Löw getan. Weil Frings es gewagt hatte, öffentliche Kritik zu äußern. Eigentlich ein Grundrecht, möchte man meinen. Für Löw allerdings scheint Kritik unerträglich zu sein. Er reagiert dann wie ein kleines Kind im Sandkasten: &#8220;Du darfst nicht mehr mitspielen&#8221;. Egal, wie angebracht die Kritik als solche sein mochte. Löws Verhalten damals, als auch Michael Ballack kurz mal aufmuckte, zeigt, dass es hier um keinen Einzelfall geht: Hier ist ein Mann als Bundestrainer installiert worden, der über keinerlei Fähigkeiten verfügt, Menschen zu führen. Der mit Kritik überhaupt nicht umgehen kann. Und der viel zu wenig Selbstvertrauen besitzt, um echte Charaktere zu ertragen.</p>
<p><strong>Ohne Typen wird das nichts</strong></p>
<p>Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hatte immer dann sportlichen Erfolg, wenn die Mannschaft voller &#8220;Typen&#8221; steckte und der Trainer mit ihnen umzugehen wusste. Löw sorgt mit aller Vehemenz dafür, dass solche &#8220;Typen&#8221; in der Nationalmannschaft keine Chance mehr haben. Für die WM in Südafrika lässt das das Schlimmste erwarten.</p>
<p><strong>Stellt Nutella die Mannschaft auf?</strong></p>
<p>Letztens äußerte ein Freund mir gegenüber allerdings noch einen anderen Erklärungsversuch: Torsten Frings sei bisher in keinem einzigen Nutella-Werbespot aufgetreten, deshalb habe Löw ihn nicht nominieren müssen. Wenn man sich anschaut, wer da so aufläuft und sich trotz mäßiger Leistungen weiterhin Nationalspieler nennen darf, dann ist diese Theorie zumindest nicht vollkommen abwegig  <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Schämen für Werder</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 09:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich gebe es zu: Dass Werder bei der BSG VW wirklich abschenkt, hätte ich eigentlich nicht für möglich gehalten. Und doch ist es passiert. 1:5 unterliegt der SVW dem neuen Deutschen Meister Volkswagen. Und der Wolf lacht sich ins Fäustchen. <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/05/24/schamen-fur-werder/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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</script></div><p>Ich gebe es zu: Dass Werder bei der BSG VW wirklich abschenkt, hätte ich eigentlich nicht für möglich gehalten. Und doch ist es passiert. 1:5 unterliegt der SVW dem neuen Deutschen Meister Volkswagen. Und der Wolf lacht sich ins Fäustchen. Dabei ist nicht einmal die Niederlage an sich das Schlimme, denn damit musste man ob des Laufs der Wolfsburger irgendwie rechnen. Es war die 90 Minuten lang bemerkbare angezogene Handbremse, mit der sich Werder gegen die Niederlage &#8220;stemmte&#8221;. Kraft sparen für das (sportlich sicherlich wichtigere) Pokalendspiel am kommenden Sonnabend &#8211; die letzte Chance, in der kommenden Saison doch noch international dabei zu sein und eine verkorkste Spielzeit nachträglich etwas erträglicher zu machen. Ich möchte gar nicht wissen, was dieses Verhalten Werder Bremen an bundesweiten Sympathien gekostet hat. Auch bei mir steht Werder jetzt erstmal ganz weit hinten. Noch vor Wolfsburg und Hoffenheim, klar. Aber viel kommt dahinter nicht mehr.</p>
<p>Was aber richtig schlimm ist: In manchen Internetforen haben sich Menschen, die sich selbst als Werder-Fans bezeichnen, eine Niederlage der eigenen Mannschaft gewünscht. Warum? Damit Bayern München nicht Meister werden kann! Ich bin zwar meilenweit davon entfernt, Sympathien für den FC Bayern zu empfinden, aber so etwas finde ich nur schlimm. Denn, im Gegensatz zum VfL Wolfsburg hat sich der FC Bayern jedes Fitzelchen seines Erfolgs hart erarbeitet. Da stand nicht plötzlich über Nacht ein Weltkonzern vor der Tür, der gegen die Herzen der Menschen in der Region mal eben eine Bundesligamannschaft formte. Deshalb wäre ein weiterer &#8211; der gefühlte hundertste &#8211; Meistertitel für die Bayern auf jeden Fall erträglicher gewesen als die jetzige Situation.</p>
<p>Nein, für Werder Bremen kann man sich diese Tage nur schämen. Für die Spieler &#8211; und für die Fans, die lieber eine Betriebssportmannschaft als Meister sehen (Pandora hat ihre Büchse geöffnet&#8230;) als den vielleicht verhassten, aber doch legitim an seine Position gelangten Rivalen aus dem Süden.</p>
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		<title>Jetzt hängt alles von Werder ab!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 May 2009 11:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist der Betriebssport die Zukunft des Fußballs? Der von SAP-Gründer abhängige ehemalige und immer noch gefühlte Kreisligist TSG Hoffenheim wurde bereits Herbstmeister der Bundesliga. Jetzt liegt es ausgerechnet an Werder Bremen, den GAU zu verhindern - heute in ... <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/05/23/jetzt-hangt-alles-von-werder-ab/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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</script></div><p>Ist der Betriebssport die Zukunft des Fußballs? Der von SAP-Gründer Dietmar Hopp abhängige ehemalige und immer noch gefühlte Kreisligist TSG Hoffenheim wurde bereits Herbstmeister der Bundesliga. Jetzt liegt es ausgerechnet an Werder Bremen, den GAU zu verhindern &#8211; heute in Wolfsburg müssen die Grünweißen mit dem W auf der Brust gegen die Grünweißen mit dem (V)W auf der Brust unbedingt gewinnen &#8211; je höher, desto besser. Hat oft genug funktioniert, warum nicht auch dieses Mal? Dem deutschen Fußball jedenfalls würde Bremen damit einen riesen Gefallen tun. Denn das Wolfsburger Modell ist &#8211; mit Verlaub &#8211; nur eine geringe Spur weniger ekelhaft als das Hoffenheims. Hier wie da ein großer Konzern im Rücken, der die sportliche Konkurrenz der Region (an der zufällig das Herz der dort lebenden Menschen hängt) erst platt kaufte, um dann &#8211; sobald die Medien sich auf den vermeintlichen Wachwechsel eingelassen haben (irgendwer muss ja schließlich die Anzeigen bezahlen), mit ausländischen Spielern aufzurüsten und den Sturm auf die Tabellenspitze einzuläuten. Traurig ist dabei, dass es genügend Menschen gibt, die das Spiel nicht durchschauen und das &#8220;neue Produkt&#8221; einfach konsumieren, ohne es zu hinterfragen. Aber diese &#8220;Fans&#8221; sind das beste Beispiel dafür, wie wenig Stil ein Produkt haben muss, um verkauft werden zu können. Erfolg ist alles, ist sexy.<br />
Am kommenden Sonnabend dann steigt Werders zweiter Auftritt im Kampf der gewachsenen Vereine gegen den Plastikgeruch. Im DFB-Pokalfinale trifft man auf die in der Liga ähnlich abgewatschten Leverkusener. Allerdings muss man hier ein wenig unterschieden. Denn die Rheinländer gibt es als Betriebsssportverein bereits seit 1904. Die Stadt Wolfsburg dagegen wurde erst 1938 von den Nazis gegründet, als Siedlung der Arbeiter, die dort den KdF-Wagen (später: Volkswagen) mit Hilfe von Zwangsarbeitern bauen sollten. Den dazu gehörigen Verein gibt es sogar erst seit 1945.<br />
Tja, Werder, jetzt hängt alles von Euch ab. Rettet den deutschen Fußball! Oder zumindest mein Wochenende <img src='http://www.togotob.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Vermeintlicher Wettskandal nur eine billige Racheaktion?</title>
		<link>http://www.togotob.de/2009/03/19/vermeintlicher-wettskandal-nur-eine-billige-rachaktion/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 11:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute weckt die Nordsee-Zeitung (Link zum Artikel) die Bremerhavener Fußballwelt mit einem Artikel auf, der den vermeintlichen Wettskandal in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt. Danach vermutet Bernd Günther, der Präsident des FC Bremerhaven, hinter dem angeblichen Betrugsversuch eher eine kalt servierte Racheaktion des Ex-Spielertrainers der Zweiten Herren, Roman Opalka. <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/03/19/vermeintlicher-wettskandal-nur-eine-billige-rachaktion/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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</script></div><p>Heute weckt die Nordsee-Zeitung (<a title="Link zum Artikel" href="http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Region/Lokalsport/Wettskandal-ein-Komplott-gegen-FCB-_arid,122929_puid,1_pageid,19.html" target="_blank">Link zum Artikel</a>) die Bremerhavener Fußballwelt mit einem Artikel auf, der den vermeintlichen Wettskandal in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt. Danach vermutet Bernd Günther, der Präsident des FC Bremerhaven, hinter dem angeblichen Betrugsversuch eher eine kalt servierte Racheaktion des Ex-Spielertrainers der Zweiten Herren, Roman Opalka. Der war erst kürzlich beim FCB ausgestiegen (so seine eigene Version), könnte aber auch gefeuert worden sein (denn das sagt der Verein). Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Das Klima zwischen Mannschaft und Trainer jedenfalls war zum Schluss nicht mehr das Beste. Spätestens nach Opalkas Weigerung, sich selbst &#8211; trotz massiver Personalprobleme &#8211; im Spiel gegen TuRa Bremen (0:3) einzuwechseln (&#8220;Ich riskiere doch nicht in so &#8216;nem Spiel meine Knochen&#8221;), hatte der amtlich bestätigte Torjäger ein echtes Akzeptanzproblem. Glaubt man der Mannschaft, war das nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Sei&#8217;s drum. Die Trennung von Roman Opalka vollzog sich auf jeden Fall nicht in &#8220;beiderseitigem Einvernehmen&#8221;, wie es bei Trainer-Demissionen ansonsten so gern heißt. Im Gegenteil gab es viel Gepolter, das man in Bremerhaven wohl nur deshalb nicht hören konnte, weil der Baulärm der Eishalle so laut war.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Ex-Trainer Roman Opalka und FCB-Präsident Bernd Güther sind unterschiedlicher Meinung" src="http://www.togotob.de/wp-content/opalka_guenther.jpg" alt="Ex-Trainer Roman Opalka und FCB-Präsident Bernd Güther sind unterschiedlicher Meinung" width="250" height="180" align="center" /></p>
<p><tt>Ex-Trainer Roman Opalka (links) und FCB-Präsident Bernd Günther (rechts) sind unterschiedlicher Meinung</tt> </p>
<p>Nun arbeitet Opalka anscheinend in einem Wettbüro, dass seinem Halbbruder gehört und an dem sein leiblicher Bruder beteiligt sein soll. Erraten? Es ist eben jenes Wettbüro, dass die angeblich hohen Summen bei Wetten auf den SV Werder Bremen III im Spiel gegen den FC Bremerhaven registriert und gemeldet haben soll. Zufall? Daran kann Günther nicht glauben. Und wirklich, der Hergang ist angesichts der zeitlichen Nähe zwischen Opalkas Abschied als Trainer und dem vermeintlichen Wettbetrug zumindest ungewöhnlich.</p>
<p>Man darf gespannt sein, was die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen herausbekommen wird. Wahrscheinlich nichts. Denn da das Spiel abgesagt wurde, hatte auch niemand die Chance, das Spiel zu manipulieren. Selbst, wenn es jemand vorgehabt hätte, ist es wohl unmöglich, das zu beweisen. Genauso unmöglich dürfte es übrigens sein, Günthers Version lückenfrei zu beweisen. Denn, selbst wenn die Opalka-Brüder selbst die hohen Wetten gegen den FCB gesetzt haben (was risikolos gewesen wäre, denn es hätte sich ja nur um Luftbuchungen gehandelt), dürfte es dafür keine Beweise geben.</p>
<p>Und nun? Warten wir ab, was die Behörden herausfinden. Hoffentlich reicht es, die eine oder andere Version lückenlos zu bestätigen. Ansonsten hinterlässt die Geschichte nur Verlierer.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wettskandal in der Bremenliga?</title>
		<link>http://www.togotob.de/2009/03/15/wettskandal-in-der-bremenliga/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 13:43:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>togo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
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		<category><![CDATA[FC Bremerhaven]]></category>
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		<category><![CDATA[Niederlage]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war wahrscheinlich die Sportnachricht des Tages: Das Bremenligaspiel der dritten Mannschaft des SV Werder Bremen gegen den FC Bremerhaven wurde zehn Minuten vor Anpfiff vom Verband abgesagt. Die Begründung: In einem Bremerhavener Wettbüro soll eine höhere Summe auf eine Niederlage des FCB gesetzt worden sein. <a class="more-link" href="http://www.togotob.de/2009/03/15/wettskandal-in-der-bremenliga/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.togotob.de/wp-content/wiiifcb01.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-89" title="Skeptische Blicke bei den Schiedsrichtern." src="http://www.togotob.de/wp-content/wiiifcb01.jpg" alt="Skeptische Blicke bei den Schiedsrichtern." width="360" height="240" /></a></p>
<p>Es war wahrscheinlich die Sportnachricht des Tages: Das Bremenligaspiel der dritten Mannschaft des SV Werder Bremen gegen den FC Bremerhaven wurde zehn Minuten vor Anpfiff vom Verband abgesagt. Die Begründung: In einem Bremerhavener Wettbüro soll eine höhere Summe auf eine Niederlage des FCB gesetzt worden sein. Da der FCB trotz eingeschränkter Personalauswahl der Favorit dieser Partie war, wurde das Wettbüro anscheinend misstrauisch und hat Anzeige wegen Wettbetrugs gestellt. Die Polizei reagierte umgehend und informierte den Bremer Fußballverband (BFV), der die Partei sodann absetzte. So zumindest stellt sich der Ablauf zur Stunde dar, mehr ist nicht bekannt.</p>
<p>Die Gerüchteküche der Seestadt fing natürlich umgehend zu brodeln an. Sofort sind Erklärungen zur Hand wie &#8220;da haben Spieler gegen die eigene Mannschaft gewettet.&#8221; Natürlich gibt es dafür derzeit keine Beweise. Na und? Geht doch gar nicht anders. Oder etwa doch?</p>
<p>Gerüchte sind was Tolles. Man muss sie nicht beweisen können; es reicht, wenn man sie in Umlauf bringt. Und selbst, wenn man Unrecht hatte &#8211; wen kümmert&#8217;s? Der Urheber des Gerüchts ist selten herauszufinden. Und selbst wenn, es war ja nur ein Gerücht. Hat ja keinem weh getan.</p>
<p>Vielleicht hat hier jemand aus dem Umfeld des Vereins versucht, eine Wette zu platzieren. Das wäre übrigens nicht verboten (sondern &#8220;nur&#8221; unsportlich). Vielleicht wollte auch jemand das Spiel manipulieren.  Möglich. Dann wünsche ich diesem Jemand alle nur möglichen Strafen, die das Gesetzbuch bereit hält. Aber: Bis klar ist, was hier wirklich passiert ist, sollte Zurückhaltung oberste Sportlerpflicht sein.</p>
<p>Die Fairness, die im Sport ja immer so groß geschrieben wird, kann ich leider nicht mehr entdecken. Im Gegenteil hat das was von einer Tätlichkeit im Rücken des Schiedsrichters. Das eigentlich gültige Prinzip, dass jeder solange als unschuldig gilt, bis seine Schuld bewiesen ist, scheint vollkommen vergessen worden zu sein. Es ist einfach, in den Kanon der Beschuldigungen einzustimmen. Den eigenen Kopf zu gebrauchen ist da schon schwieriger.</p>
<p>Damals war es Friedrich. Und heute?</p>
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